DOI Abkürzung (Digital Object Identifier)
Die Abkürzung „DOI“ steht für „Digital Object Identifier“ und bezeichnet eine dauerhafte Kennung für digitale wissenschaftliche Publikationen. Eine DOI macht Fachartikel, Forschungsberichte, Konferenzbeiträge oder Datensätze eindeutig auffindbar, auch wenn sich die ursprüngliche URL ändert. In wissenschaftlichen Arbeiten wird die DOI vor allem im Literaturverzeichnis angegeben, z. B. als vollständiger Link: https://doi.org/10.1007/s00426-019-01234-x . Wichtig sind die korrekte Schreibweise in Großbuchstaben, die Angabe im modernen URL-Format und die Prüfung vorhandener DOI-Nummern. Häufige Fehler entstehen durch fehlende DOI, veraltete Schreibweisen wie „DOI:“ oder unvollständige Links.
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Bedeutung
DOI Abkürzung – Bedeutung
Die Abkürzung „DOI“ steht für Digital Object Identifier. Damit wird ein dauerhaftes Identifikationssystem für digitale wissenschaftliche Publikationen bezeichnet. Eine DOI hilft dabei, Fachartikel, Forschungsberichte, Konferenzbeiträge, Datensätze oder andere digitale Quellen eindeutig zu finden.
Abkürzung: DOI
Bedeutung: Digital Object Identifier
Deutsch: digitaler Objektbezeichner / dauerhafte digitale Kennung
Kontext: wissenschaftliche Quellen, Literaturverzeichnis, Datenbanken, Fachartikel und Zitation
Im Gegensatz zu gewöhnlichen URLs bleibt eine DOI dauerhaft nutzbar, auch wenn sich die konkrete Webadresse einer Publikation ändert. Deshalb ist sie in wissenschaftlichen Arbeiten besonders wichtig.
Beispiele für DOI-Nummern:
10.1038/s41586-020-2649-2
10.1007/s00426-019-01234-x
https://doi.org/10.1007/s00426-019-01234-x
Wichtige Eigenschaften der DOI
- Eindeutigkeit: Jede DOI verweist auf eine spezifische digitale Publikation.
- Dauerhaftigkeit: Eine DOI bleibt bestehen, auch wenn sich der Speicherort der Quelle ändert.
- Internationale Nutzung: DOI-Angaben werden weltweit in wissenschaftlichen Arbeiten und Datenbanken verwendet.
- Zitierfähigkeit: Eine DOI erleichtert die eindeutige Zuordnung einer Quelle im Literaturverzeichnis.
Gib die DOI in wissenschaftlichen Arbeiten möglichst als vollständigen Link im Format „https://doi.org/...“ an. Dieses Format ist besonders eindeutig und entspricht vielen aktuellen Zitierstandards.
Anwendung
DOI in wissenschaftlichen Arbeiten
Die DOI wird häufig im Literaturverzeichnis wissenschaftlicher Arbeiten genutzt. Besonders relevant ist sie bei digitalen Zeitschriftenartikeln, Online-Fachbeiträgen, Forschungsberichten und Konferenzpublikationen.
DOI in APA 7
Im APA-7-Stil wird eine DOI als vollständiger Link angegeben. Die DOI steht am Ende des Literaturverzeichniseintrags.
Beispiel mit DOI:
Mustermann, A. (2020). Die Zukunft der Wissenschaftskommunikation. Zeitschrift für Wissenschaftsforschung, 12(3), 45–60. https://doi.org/10.1007/s00426-019-01234-x
Beispiel ohne DOI:
Mustermann, A. (2020). Die Zukunft der Wissenschaftskommunikation. Zeitschrift für Wissenschaftsforschung, 12(3), 45–60. Abrufbar unter: https://www.wissenschaftsverlag.de/artikel123
DOI in Harvard-Zitation
Auch im Harvard-Stil kann die DOI am Ende des Literaturverzeichniseintrags angegeben werden. Je nach Hochschulvorgabe können Formulierungen und Reihenfolge leicht abweichen.
Mustermann, A. (2020) Neue Perspektiven der Psychologie. Berlin: Springer. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1038/s41586-020-2649-2 (Zugriff am 10. Januar 2024).
DOI in Chicago
Im Chicago-Stil kann die DOI ebenfalls als Link am Ende des Eintrags stehen. Entscheidend ist, dass die DOI vollständig und einheitlich angegeben wird.
Mustermann, Anna. Neue Perspektiven der Psychologie. Berlin: Springer, 2020. https://doi.org/10.1038/s41586-020-2649-2.
Wie wird eine DOI-Nummer abgerufen?
Eine DOI kann geprüft werden, indem sie als Link in den Browser eingegeben wird. Die Adresse beginnt mit „https://doi.org/“ und wird durch die eigentliche DOI-Nummer ergänzt.
Eingabe in den Browser:
https://doi.org/10.1038/s41586-020-2649-2
Ergebnis:
Weiterleitung zur Publikation im Verlag oder zur zugehörigen Datenbankseite.
Fehler vermeiden
Häufige Fehler bei der Verwendung der DOI
Bei der Verwendung von DOI-Angaben entstehen häufig Fehler durch fehlende DOI-Links, falsche Formatierung oder uneinheitliche Schreibweisen im Literaturverzeichnis.
Fehlende DOI im Literaturverzeichnis
Viele wissenschaftliche Arbeiten enthalten digitale Quellen, bei denen die DOI nicht angegeben wurde. Besonders bei Zeitschriftenartikeln sollte geprüft werden, ob eine DOI vorhanden ist.
Richtig
DOI recherchieren und im Literaturverzeichnis ergänzen, wenn sie zur Quelle gehört.
Falsch
DOI weglassen, obwohl die digitale Publikation eine DOI besitzt.
Falsches DOI-Format
In aktuellen Literaturverzeichnissen ist die DOI häufig als vollständiger Link im Format „https://doi.org/...“ anzugeben. Ältere Formen wie „DOI:“ können je nach Richtlinie unpassend sein.
Richtig
https://doi.org/10.1007/s00426-019-01234-x
Falsch
DOI:10.1007/s00426-019-01234-x
DOI und URL doppelt oder uneinheitlich angeben
Wenn eine DOI vorhanden ist, reicht häufig der DOI-Link aus. Eine zusätzliche instabile URL kann das Literaturverzeichnis unübersichtlich machen, wenn die Hochschulrichtlinie keine doppelte Angabe verlangt.
Richtig
Eine einheitliche DOI-Schreibweise im gesamten Literaturverzeichnis verwenden.
Falsch
DOI-Link, Verlags-URL und alte DOI-Schreibweise ohne System mischen.
DOI nicht prüfen
Eine DOI sollte vor Abgabe überprüft werden. Tippfehler in DOI-Links führen dazu, dass die Quelle nicht auffindbar ist.
Richtig
DOI-Link testen und prüfen, ob er zur richtigen Publikation führt.
Falsch
DOI ungeprüft aus Datenbanken, PDFs oder Literaturverwaltungsprogrammen übernehmen.
Abkürzungsverzeichnis
DOI Beispiel im Abkürzungsverzeichnis
Wenn „DOI“ in einer wissenschaftlichen Arbeit verwendet wird, kann die Abkürzung im Abkürzungsverzeichnis aufgenommen werden. Das ist besonders sinnvoll, wenn im Text viele digitale Quellen, Datenbanken oder bibliografische Angaben erläutert werden.
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| DOI | Digital Object Identifier |
| URL | Uniform Resource Locator |
Die richtige Verwendung von Abkürzungen wie „DOI“ kann komplex sein. 1a-Studi unterstützt dich dabei, dein Abkürzungsverzeichnis vollständig und korrekt zu erstellen. Alle Abkürzungen werden recherchiert, überprüft und einheitlich in deine wissenschaftliche Arbeit integriert.
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- Thema und Fragestellung
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Studiengänge
Hierzu passende Studiengänge
Die Abkürzung „DOI“ ist in nahezu allen Studiengängen relevant, in denen mit wissenschaftlicher Literatur, digitalen Publikationen und formalen Literaturverzeichnissen gearbeitet wird.
Psychologie
DOI-Angaben sind in APA-konformen Literaturverzeichnissen besonders relevant, da psychologische Fachartikel häufig digital veröffentlicht werden.
Sozialwissenschaften
In empirischen Studien und Fachartikeln sichern DOI-Links die langfristige Auffindbarkeit digitaler Publikationen.
Medizin und Public Health
Klinische Studien, Reviews und Leitlinien verwenden DOI-Angaben, um digitale Fachquellen eindeutig nachweisbar zu machen.
Wirtschaftswissenschaften
DOI-Angaben erleichtern den Zugriff auf digitale Fachartikel in Management, Marketing, Controlling und Wirtschaftsinformatik.
Ingenieurwissenschaften
Konferenzbeiträge, technische Fachartikel und Forschungsberichte werden häufig über DOI-Links eindeutig identifiziert.
Naturwissenschaften
In Chemie, Physik, Biologie und verwandten Fächern sind DOI-Angaben zentral für die Nachverfolgbarkeit digitaler Forschungsartikel.
Reflexion
Kritische Reflexion
Die DOI verbessert die wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit, weil sie digitale Publikationen eindeutig identifiziert und langfristig auffindbar macht. Besonders bei Online-Artikeln ist sie stabiler als eine gewöhnliche URL.
Gleichzeitig ersetzt eine DOI nicht die vollständige Quellenangabe. Autor, Jahr, Titel, Zeitschrift oder Verlag müssen weiterhin korrekt angegeben werden. Die DOI ergänzt diese Angaben, ersetzt sie aber nicht.
Problematisch wird die DOI-Nutzung, wenn Links ungeprüft übernommen, alte Schreibweisen mit neuen Formaten vermischt oder DOI-Angaben trotz vorhandener Kennung ausgelassen werden. Dadurch verliert das Literaturverzeichnis an formaler Einheitlichkeit und Prüfbarkeit.
Wissenschaftlich sinnvoll ist eine konsequente DOI-Strategie: DOI recherchieren, DOI-Link prüfen, einheitliches Format verwenden und die Vorgaben des jeweiligen Zitierstils beachten.
„DOI“ steht für „Digital Object Identifier“ und bezeichnet eine dauerhafte Kennung für digitale wissenschaftliche Publikationen. In Literaturverzeichnissen sollte die DOI möglichst als vollständiger Link im Format „https://doi.org/...“ angegeben und vor der Abgabe geprüft werden.
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