f. und ff. Abkürzung (fortfolgend und fortfolgende)
Die Abkürzung „f.“ verweist auf die genannte Seite und die unmittelbar folgende Seite, z. B. „S. 34 f.“ = Seite 34 und 35. Die Abkürzung „ff.“ verweist auf die genannte Seite und mehrere folgende Seiten, z. B. „S. 45 ff.“. Beide Formen werden vor allem in Quellenangaben, Fußnoten und wissenschaftlichen Zitaten verwendet. Wichtig sind Punktsetzung, einheitliche Schreibweise und die Beachtung der Hochschulrichtlinien. Häufige Fehler entstehen durch die Nutzung von „f.“ für mehr als zwei Seiten, unklare Seitenbereiche oder uneinheitliche Schreibweisen. Präzise Seitenbereiche wie „S. 45–48“ sind oft transparenter.
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Bedeutung
f. und ff. Abkürzung – Bedeutung
Die Abkürzungen „f.“ und „ff.“ werden in wissenschaftlichen Arbeiten vor allem bei Seitenangaben, Quellenverweisen und Fußnoten verwendet. Sie zeigen an, dass sich ein Beleg nicht nur auf die genannte Seite, sondern auch auf eine oder mehrere unmittelbar folgende Seiten bezieht.
Abkürzung: f.
Bedeutung: fortfolgend
Verweislogik: genannte Seite und die unmittelbar folgende Seite
Beispiel: S. 34 f. = Seite 34 und Seite 35
Abkürzung: ff.
Bedeutung: fortfolgende
Verweislogik: genannte Seite und mehrere folgende Seiten
Beispiel: S. 45 ff. = Seite 45 und mehrere anschließende Seiten
„f.“ wird verwendet, wenn genau die nächste Seite mitgemeint ist. „ff.“ wird verwendet, wenn mehrere fortlaufende Seiten gemeint sind, ohne dass der genaue Seitenbereich vollständig ausgeschrieben wird.
Prüfe immer die Zitier- und Hochschulrichtlinien. Viele Richtlinien bevorzugen genaue Seitenbereiche wie „S. 45–48“, weil diese präziser sind als „S. 45 ff.“.
Anwendung
Anwendung von f. und ff. bei der Zitation
In wissenschaftlichen Arbeiten werden „f.“ und „ff.“ besonders bei Quellenangaben, Kurzbelegen und Fußnoten verwendet. Beide Abkürzungen dienen dazu, Seitenverweise kompakt darzustellen.
Abkürzung fortfolgend (f.)
Die Abkürzung „f.“ steht für „fortfolgend“ und wird verwendet, wenn sich ein Verweis auf die angegebene Seite und genau eine unmittelbar folgende Seite bezieht.
Beispiel:
„Vgl. Müller (2020, S. 34 f.).“
Gemeint sind Seite 34 und Seite 35.
- „f.“ verweist auf die genannte Seite und eine folgende Seite.
- „S. 34 f.“ entspricht in der Regel „S. 34–35“.
- Die Abkürzung wird mit Punkt geschrieben.
Abkürzung fortfolgende (ff.)
Die Abkürzung „ff.“ steht für „fortfolgende“ und wird verwendet, wenn sich ein Verweis auf mehrere unmittelbar aufeinanderfolgende Seiten bezieht, ohne die genaue Anzahl der Seiten anzugeben.
Beispiel:
„Vgl. Meier (2019, S. 45 ff.).“
Gemeint ist Seite 45 und mehrere folgende Seiten, zum Beispiel S. 45–48.
- „ff.“ verweist auf die genannte Seite und mehrere folgende Seiten.
- „S. 45 ff.“ ist ungenauer als ein konkreter Seitenbereich.
- Die Abkürzung wird mit doppeltem „f“ und Punkt geschrieben.
Beispiele im Text und in Fußnoten
„Die Auswirkungen des Klimawandels werden ausführlich in Müller (2021, S. 78 f.) beschrieben.“
„Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich bei Schmidt (2020, S. 101 ff.).“
„Vgl. Meier (2018, S. 33 ff.).“
Fortfolgend englische Abkürzung
In englischsprachigen Texten werden „f.“ und „ff.“ ebenfalls teilweise genutzt, um auf die folgende Seite oder auf mehrere folgende Seiten zu verweisen. Die ausgeschriebene Bedeutung lautet:
| Abkürzung | Englische Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| f. | and the following page | See Smith (2020, p. 12 f.) |
| ff. | and the following pages | See Brown (2019, p. 23 ff.) |
Fehler vermeiden
Häufige Fehler bei der Verwendung von f. und ff.
Bei der Verwendung von „f.“ und „ff.“ entstehen häufig Fehler, wenn die Abkürzungen unpräzise eingesetzt, falsch geschrieben oder entgegen den Hochschulrichtlinien verwendet werden.
„f.“ für mehr als zwei Seiten verwenden
„f.“ verweist nur auf die genannte Seite und die unmittelbar folgende Seite. Für mehrere folgende Seiten ist „ff.“ oder ein genauer Seitenbereich erforderlich.
Richtig
S. 34 f. = S. 34–35
Falsch
S. 34 f. verwenden, obwohl S. 34–38 gemeint ist.
„ff.“ statt genauer Seitenbereiche verwenden
„ff.“ ist ungenauer als ein konkreter Seitenbereich. Wenn der genaue Seitenumfang bekannt ist, sollte dieser in vielen wissenschaftlichen Arbeiten bevorzugt angegeben werden.
Richtig
S. 45–48, wenn der genaue Seitenbereich bekannt ist.
Weniger präzise
S. 45 ff., wenn der genaue Bereich eigentlich bekannt ist.
Fehlender Punkt
„f.“ und „ff.“ werden mit Punkt geschrieben. Einige Richtlinien können abweichende Formen zulassen; maßgeblich bleibt die Vorgabe der Hochschule.
Richtig
S. 78 f. / S. 101 ff.
Falsch
S. 78 f / S. 101 ff
Uneinheitliche Zitierweise
Ein Wechsel zwischen „f.“, „ff.“ und ausgeschriebenen Seitenbereichen ohne System wirkt uneinheitlich. Innerhalb einer Arbeit sollte ein klares Schema verwendet werden.
Richtig
Einheitlich nach Richtlinie zitieren, z. B. mit genauen Seitenbereichen.
Falsch
S. 12 f., S. 14–15 und S. 20 ff. ohne erkennbare Zitierlogik mischen.
Abkürzungsverzeichnis
f. und ff. Beispiel im Abkürzungsverzeichnis
Wenn „f.“ und „ff.“ in einer wissenschaftlichen Arbeit regelmäßig verwendet werden, können sie im Abkürzungsverzeichnis aufgenommen werden. Das ist besonders sinnvoll bei Arbeiten mit vielen Fußnoten, Quellenverweisen oder Seitenangaben.
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| f. | fortfolgend |
| ff. | fortfolgende |
Die korrekte Verwendung von „f.“ und „ff.“ unterstützt präzise Quellenverweise. Entscheidend ist, dass die Abkürzungen zur Seitenlogik und zu den Vorgaben deiner Hochschule passen.
Dann lasse dir am besten von den 1a-Studi-Experten helfen. Wir stellen dir Expertenwissen in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung.
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Studiengänge
Hierzu passende Studiengänge
Die Abkürzungen „f.“ und „ff.“ sind besonders in Studiengängen relevant, in denen Quellenarbeit, Fußnoten, Seitenverweise und präzise Textnachweise eine zentrale Rolle spielen.
Rechtswissenschaft
„f.“ und „ff.“ kommen in Fußnoten, Kommentaren und Gutachten vor, wenn auf eine oder mehrere Folgeseiten verwiesen wird.
Geschichtswissenschaft
Historische Arbeiten nutzen Seitenverweise häufig bei Quelleneditionen, Monografien und umfangreichen Fußnotenapparaten.
Germanistik / Literaturwissenschaft
Bei textnahen Analysen können „f.“ und „ff.“ auf Folgeseiten in Primär- oder Sekundärliteratur verweisen.
Philosophie
Philosophische Arbeiten verwenden Seitenverweise, um Argumentationspassagen in Primär- und Sekundärtexten nachzuweisen.
Theologie / Religionswissenschaft
In exegetischen und historischen Studien sind genaue Seitenangaben für Kommentierungen und Quellenbezüge zentral.
Sozialwissenschaften
In theoretischen Arbeiten und Literaturanalysen können „f.“ und „ff.“ für Verweise auf längere Argumentationsabschnitte genutzt werden.
Reflexion
Kritische Reflexion
Die Abkürzungen „f.“ und „ff.“ erleichtern kompakte Quellenverweise und sind in vielen wissenschaftlichen Nachweissystemen verbreitet. Ihr Nutzen liegt darin, Seitenangaben kurz zu halten, wenn sich eine Aussage auf unmittelbar folgende Seiten bezieht.
Gleichzeitig entstehen Genauigkeitsprobleme. Während „f.“ meist klar auf die nächste Seite verweist, bleibt „ff.“ unbestimmt. Für Leser ist nicht sofort erkennbar, ob zwei, drei oder deutlich mehr Folgeseiten gemeint sind.
In wissenschaftlichen Arbeiten mit hohen Präzisionsanforderungen sind genaue Seitenbereiche daher häufig besser. Ein Beleg wie „S. 45–48“ ist klarer als „S. 45 ff.“, weil der exakte Umfang der Fundstelle sichtbar wird.
Entscheidend ist, dass die gewählte Zitierweise zu den Hochschulrichtlinien passt und im gesamten Dokument konsequent angewendet wird. „f.“ und „ff.“ sollten nicht eingesetzt werden, um ungenaue Fundstellen zu kaschieren.
„f.“ steht für die genannte Seite und die folgende Seite. „ff.“ steht für die genannte Seite und mehrere folgende Seiten. Wenn der genaue Seitenbereich bekannt ist, ist eine präzise Seitenangabe meist die bessere wissenschaftliche Lösung.
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