Kunstwerke zitieren nach APA 6
Kunstwerke zitieren nach APA 6 bedeutet, Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Installationen oder digitale Werke mit Künstler, Jahr, Werktitel, Werkart und Standort nachzuweisen. Im Text stehen Urheber und Jahr; bei zeitbasierten Werken kann eine Zeitmarke ergänzt werden. Wichtig ist die genaue Unterscheidung zwischen Originalwerk, Online-Reproduktion und Reproduktion in einem Buch.
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Wichtigste Regeln
Kunstwerke zitieren APA 6
Für Kunstwerke gilt nach APA 6, dass folgende Angaben erforderlich sind:
- der Künstlername bzw. die verantwortliche Urheberschaft,
- das Entstehungsjahr oder eine möglichst präzise Datierung,
- der Titel des Werks oder bei fehlendem Titel eine Beschreibung in eckigen Klammern,
- die Werkart in eckigen Klammern, zum Beispiel [Öl auf Leinwand], [Skulptur], [Fotografie], [Installationskunst], [Videoarbeit] oder [Digitale Grafik],
- der Standort mit Institution, Sammlung und Ort sowie
- bei Online-Nutzung ohne DOI das Abrufdatum und die URL.
Inventar- oder Signaturnummern können ergänzt werden, wenn sie die eindeutige Identifikation des Kunstwerks erleichtern. Bei zeitbasierten Kunstwerken, zum Beispiel Videoarbeiten, wird bei direkten Bezügen zusätzlich eine Zeitmarke angegeben.
Die Grundstruktur im Text lautet:
Direkter Bezug auf ein Kunstwerk
Im Kurzbeleg stehen Künstler und Jahr. Bei zeitbasierten Medien wie Videoarbeiten kann zusätzlich eine Zeitmarke angegeben werden, wenn eine konkrete Stelle des Werks belegt wird.
(Modersohn-Becker, 1907)
(Paik, 1963, 00:02:35)
Indirekter Bezug auf ein Kunstwerk
Bei indirekten Bezügen genügen Künstler und Jahr. Eine zusätzliche Fundstelle ist nur erforderlich, wenn eine bestimmte Stelle eines zeitbasierten oder seriellen Werks gemeint ist.
Modersohn-Becker (1907) erweitert das Selbstbildnis
um florale Zeichen.
Die Arbeit wird dem Frühwerk zugeordnet
(Modersohn-Becker, 1907).
Unklare Datierung
Bei ungefährer Datierung wird „ca.“ verwendet. Bei sehr alten Werken können Jahrhundertangaben genutzt werden, wenn kein genaueres Jahr bekannt ist.
(Unbekannt, ca. 1470)
(Attisch, 6. Jh. v. Chr.)
Im Text
Im Text zitieren: Kunstwerke nach APA 6
Als Urheber gelten die Künstlerin oder der Künstler, eine Künstlergruppe oder in historischen Fällen eine Werkstatt, Schule oder institutionelle Autorenschaft. Die Regeln zur Anzahl der Urheber folgen dem APA-6-Schema, treten bei Kunstwerken jedoch meist als Einzelnennung auf.
1 Urheber
Ein einzelner Urheber ist der Regelfall bei Gemälden, Fotografien, Skulpturen oder Einzelarbeiten.
(Modersohn-Becker, 1907)
2 Urheber
Bei künstlerischen Kooperationen werden beide Urheber bei jeder Nennung angegeben und mit „&“ verbunden.
(Christo & Jeanne-Claude, 1995)
3 bis 5 Urheber
Bei 3 bis 5 Urhebern werden bei der ersten Nennung alle Namen angegeben. Ab der zweiten Nennung folgt die Kurzform mit dem ersten Namen und „et al.“.
Erste Nennung:
(Hollein, Obrist, & Gioni, 2013)
Weitere Nennung:
(Hollein et al., 2013)
6 oder mehr Urheber
Bei 6 oder mehr Urhebern wird bereits ab der ersten Nennung mit dem ersten Namen und „et al.“ zitiert.
(TeamLab et al., 2018)
Organisation, Werkstatt oder Schule als Urheber
Bei kollektiver Urheberschaft kann eine Organisation, Werkstatt, Schule oder Künstlergruppe als Urheber auftreten. Dies ist besonders bei historischen Werken, Werkstattzuschreibungen oder institutionellen Kunstprojekten relevant.
(Werkstatt des Donatello, ca. 1450)
(Bauhaus, 1923)
Unbekannter Urheber
Wenn kein Urheber bekannt ist, tritt der Titel oder eine sachliche Beschreibung des Kunstwerks an die Autorenstelle.
(Madonna mit Kind, ca. 1500)
Im Literaturverzeichnis
Literaturverzeichnis: APA Kunstwerke
Im Literaturverzeichnis dokumentiert der Eintrag Urheber, Datierung, Titel, Werkart sowie den aktuellen Standort des Kunstwerks. Bei digitaler Nutzung werden zusätzlich Abrufdatum und URL oder ein DOI ergänzt. Bei Reproduktionen in Büchern wird im Literaturverzeichnis das Buch zitiert; die Abbildungslegende der Arbeit nennt Werk und Standort.
Gemälde in Museumssammlung
Bei einem Gemälde werden Künstler, Jahr, Werktitel, Material- oder Werkart sowie Museum und Ort angegeben.
Modersohn-Becker, P. (1907). Selbstbildnis mit Kamelien [Öl auf Leinwand]. Kunsthalle Bremen, Bremen.
Skulptur im öffentlichen Raum
Bei Skulpturen wird die Werkart in eckigen Klammern ergänzt. Der Standort ersetzt bei öffentlich zugänglichen Werken die klassische Verlagsangabe.
Moore, H. (1961). Reclining Figure [Skulptur]. Yorkshire Sculpture Park, Wakefield.
Fotografie in Sammlung
Fotografien werden mit Fotograf, Jahr, Titel, Werkart und Sammlung bzw. Museum angegeben.
Struth, T. (1990). Museumsbesucher [Fotografie]. Museum Folkwang, Essen.
Grafik oder Druck
Bei Grafiken, Drucken und Radierungen wird die konkrete Werktechnik als Werkart angegeben.
Goya, F. (1799). Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer [Radierung]. Museo del Prado, Madrid.
Installation
Installationen werden mit Künstler, Jahr, Titel, Werkart und Standort der Sammlung oder Ausstellung angegeben.
Höller, C. (2000). Test Site [Installationskunst]. Tate Modern, London.
Videoarbeit
Bei Videoarbeiten wird die Werkart als [Videoarbeit] angegeben. Bei direkten Bezügen auf eine konkrete Stelle kann im Text zusätzlich eine Zeitmarke genutzt werden.
Viola, B. (1991). The Passing [Videoarbeit]. The J. Paul Getty Museum, Los Angeles.
Digitale Kunst
Digitale Kunstwerke werden mit einer passenden Typangabe wie [Digitale Grafik] beschrieben.
Rafaël, R. (2012). Field [Digitale Grafik]. ZKM, Karlsruhe.
Performance-Dokumentation
Bei dokumentierten Performances wird deutlich gemacht, dass nicht die ursprüngliche Aufführung selbst, sondern eine dokumentierte Form zitiert wird.
Abramović, M. (1974). Rhythm 0 [Performance-Dokumentation, Fotografie]. Archiv, Neapel.
Bauwerk oder Architektur
Bei Bauwerken wird die Werkart als Gebäude, Bauwerk oder Architektur angegeben. Der Standort wird mit Ort und Land bezeichnet.
Mies van der Rohe, L. (1929). Barcelona-Pavillon [Gebäude]. Barcelona, Spanien.
Objekt ohne Titel
Wenn kein offizieller Titel vorhanden ist, wird eine sachliche Beschreibung in eckigen Klammern verwendet.
Roth, D. (1969). [Ohne Titel, Schokoladenobjekt] [Objektkunst]. Museum moderner Kunst, Wien.
Antikes oder kulturhistorisches Objekt
Bei antiken oder kulturhistorischen Objekten kann die kulturelle Zuschreibung an die Stelle des Künstlers treten, wenn kein individueller Urheber bekannt ist.
Attisch. (6. Jh. v. Chr.). Amphora mit schwarzfiguriger Malerei [Keramik]. Antikensammlung, Berlin.
Online-Reproduktion ohne DOI
Bei einer online genutzten Reproduktion ohne DOI werden Abrufdatum und URL ergänzt. Der Standort des Originals bleibt Bestandteil des Eintrags.
Renoir, P. A. (1876). Bal du moulin de la Galette [Öl auf Leinwand]. Musée d’Orsay, Paris. Abgerufen am 8. Juni 2025 von https://www.beispiel.de
Online-Reproduktion mit DOI
Wenn ein DOI vorhanden ist, wird dieser bevorzugt angegeben. Ein Abrufdatum ist dann in der Regel nicht erforderlich.
Vermeer, J. (1665). Mädchen mit dem Perlenohrring [Öl auf Leinwand]. Mauritshuis, Den Haag. doi:10.1234/mh.vermeer.1665
Reproduktion in einem Buch
Wird eine Reproduktion aus einem Buch verwendet, wird im Literaturverzeichnis das Buch zitiert. Die Abbildungslegende in der Arbeit nennt zusätzlich Künstler, Werk, Jahr und Standort des Kunstwerks.
Beispiel Literaturverzeichnis:
Schmidt, L.
(2020).
Einführung in die Kunstgeschichte.
München: Beck.
Beispiel Legende in der Arbeit:
Abb. 3:
P. A. Renoir,
Bal du moulin de la Galette,
1876,
Musée d’Orsay, Paris.
Sonderregeln
Sonderfälle für Kunstwerke zitieren nach APA 6
Bei Kunstwerken entstehen nach APA 6 Sonderfälle, wenn kein Entstehungsjahr bekannt ist, mehrere Fassungen existieren, ein Werk Teil einer Serie ist, der Standort wechselt oder eine Inventarnummer zur eindeutigen Identifikation erforderlich ist. Bei zeitbasierten Werken können zusätzlich Zeitmarken verwendet werden.
Kein Entstehungsjahr
Wenn kein Entstehungsjahr ermittelbar ist, wird „o. D.“ für „ohne Datum“ verwendet.
Im Literaturverzeichnis:
Unbekannt.
(o. D.).
Madonna mit Kind
[Tafelbild].
Diözesanmuseum, Augsburg.
Im Text:
(Unbekannt, o. D.)
Mehrere Fassungen oder Versionen
Wenn mehrere Fassungen eines Kunstwerks existieren, wird die verwendete Version im Eintrag kenntlich gemacht. Dadurch bleibt nachvollziehbar, auf welche Werkfassung sich der Nachweis bezieht.
Im Literaturverzeichnis:
Munch, E.
(1910).
Der Schrei, Version 1910
[Tempera und Pastell auf Karton].
Nationalmuseum, Oslo.
Im Text:
(Munch, 1910)
Serien oder Werkzyklen
Bei Serien, Werkzyklen oder Editionen wird die genaue Position innerhalb der Serie ergänzt. Möglich sind Blatt-, Band-, Editions- oder Serienangaben.
Im Literaturverzeichnis:
Warhol, A.
(1967).
Marilyn
[Siebdruck, Blatt 5 aus der Serie].
The Andy Warhol Museum, Pittsburgh.
Im Text:
(Warhol, 1967)
Leihgaben und wechselnde Standorte
Bei Leihgaben oder wechselnden Standorten wird der Standort genannt, der zum Zeitpunkt der Recherche maßgeblich war. Wenn der Standort für die Argumentation wichtig ist, kann der Recherchezeitpunkt im Fließtext erläutert werden.
Im Literaturverzeichnis:
Klimt, G.
(1907).
Adele Bloch-Bauer I
[Öl auf Leinwand].
Neue Galerie, New York.
Im Text:
(Klimt, 1907)
Inventar- oder Signaturnummer
Inventar- oder Signaturnummern erhöhen die Eindeutigkeit des Nachweises. Sie können am Ende der Standortangabe ergänzt werden.
Im Literaturverzeichnis:
Dürer, A.
(1504).
Adam und Eva
[Kupferstich].
Kupferstichkabinett, Berlin, Inv. Nr. KdZ 1234.
Im Text:
(Dürer, 1504)
Künstlerkollektiv oder Marke
Wenn ein Künstlerkollektiv, eine Werkstatt, ein Studio oder eine Marke als verantwortliche Urheberschaft auftritt, wird diese Kollektivbezeichnung als Autor geführt.
Im Literaturverzeichnis:
TeamLab.
(2018).
Borderless
[Installationskunst].
MORI Building DIGITAL ART MUSEUM, Tokio.
Im Text:
(TeamLab, 2018)
Zeitbasierte Installation mit Zeitmarken
Bei Videoarbeiten, Klanginstallationen oder anderen zeitbasierten Kunstwerken können Zeitmarken verwendet werden, wenn sich der Nachweis auf eine konkrete Sequenz bezieht.
(Viola, 1991, 00:07:12–00:08:03)
Übersetzte oder mehrsprachige Titel
Bei mehrsprachigen Werktiteln wird der etablierte Originaltitel geführt. Eine deutsche Übersetzung kann in eckigen Klammern ergänzt werden, wenn sie die Verständlichkeit erhöht.
Im Literaturverzeichnis:
Hokusai, K.
(1831).
Kanagawa-oki nami ura
[Die große Welle vor Kanagawa]
[Holzschnitt].
Kanagawa Prefectural Museum, Yokohama.
Im Text:
(Hokusai, 1831)
Verpflichtende und empfohlene Angaben
Was ist nach APA 6 für die Zitation von Kunstwerken verpflichtend und was wird empfohlen?
Zitation im Text nach APA 6
Urheberbezeichnung
Im Kurzbeleg steht der Künstlername, der Name des Künstlerkollektivs, die Werkstatt, Schule oder institutionelle Urheberschaft. Bei unbekanntem Urheber rückt der Werktitel oder eine sachliche Beschreibung an die Autorenstelle.
Kollektivnamen, Werkstattzuschreibungen oder institutionelle Urheber sollten im gesamten Text konsistent geführt werden, z. B. TeamLab oder Werkstatt des Donatello.
Jahr oder Datierung
Im Textnachweis steht das Entstehungsjahr oder die Datierung des Kunstwerks, z. B. (Modersohn-Becker, 1907). Wenn kein Datum ermittelbar ist, wird o. D. verwendet.
Bei unsicheren Datierungen kann „ca.“ verwendet werden, z. B. (Unbekannt, ca. 1470).
Zeitmarke bei zeitbasierten Werken
Bei Videoarbeiten, Klanginstallationen, Performance-Dokumentationen oder anderen zeitbasierten Werken sollte eine Zeitmarke ergänzt werden, wenn sich der Nachweis auf eine konkrete Sequenz bezieht, z. B. (Viola, 1991, 00:07:12–00:08:03).
Mehrere Werke desselben Jahres
Wenn derselbe Urheber im selben Jahr mehrere Kunstwerke zitiert, werden Kleinbuchstaben an das Jahr angefügt, z. B. 1907a und 1907b. Die Kennzeichnung muss mit dem Literaturverzeichnis übereinstimmen.
Literaturverzeichnis nach APA 6
Urheber und Jahr
Der Eintrag beginnt mit Künstler, Künstlerkollektiv, Werkstatt, Schule oder institutioneller Urheberschaft. Danach folgt das Entstehungsjahr oder die Datierung in runden Klammern.
Lebensdaten werden nicht regulär ergänzt, außer sie sind Bestandteil einer offiziellen Werktitel- oder Sammlungsangabe.
Werktitel
Der Werktitel wird vollständig angegeben und im Master-Format kursiv gesetzt, z. B. Selbstbildnis mit Kamelien. Wenn kein offizieller Titel vorhanden ist, wird eine sachliche Beschreibung verwendet.
Bei fremdsprachigen oder mehrsprachigen Titeln kann eine deutsche Übersetzung in eckigen Klammern ergänzt werden, wenn dies die Verständlichkeit erhöht.
Werkart in eckigen Klammern
Die Werkart wird nach dem Titel in eckigen Klammern angegeben, z. B. [Öl auf Leinwand], [Skulptur], [Fotografie], [Videoarbeit] oder [Digitale Grafik].
Materialangaben sollten möglichst präzise übernommen werden, wenn Museum, Sammlung oder Katalog diese Angaben bereitstellen.
Standort: Institution und Ort
Der aktuelle Standort wird mit Institution, Sammlung oder Museum sowie Ort angegeben, z. B. Kunsthalle Bremen, Bremen.
Inventar- oder Signaturnummern können ergänzt werden, wenn sie die eindeutige Identifikation des Kunstwerks erleichtern.
DOI oder URL bei Online-Zugriff
Wenn das Kunstwerk oder seine Reproduktion online genutzt wurde, wird ein DOI oder eine URL angegeben. Ein vorhandener DOI ist gegenüber einer URL zu bevorzugen.
Bei Online-Quellen ohne DOI sollte ein Abrufdatum ergänzt werden, da digitale Sammlungsseiten, Bilddatenbanken oder Museumseinträge verändert werden können.
Reproduktion in Buch oder Artikel
Wenn eine Reproduktion aus einem Buch, Artikel oder Ausstellungskatalog verwendet wurde, wird im Literaturverzeichnis der Träger zitiert, also das Buch, der Artikel oder der Katalog.
Die Werkangaben sollten zusätzlich in der Abbildungslegende genannt werden, z. B. Künstler, Werktitel, Jahr, Werkart und Standort.
Zitationsvergleich APA 6 vs. APA 7
Wähle eine Quellenart und erfahre, welche Unterschiede es zwischen APA 6 und APA 7 gibt.
Häufige Fragen & Antworten
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Wie werden Kunstwerke nach APA 6 grundsätzlich zitiert?
Kunstwerke nach APA 6 werden mit Künstlername, Jahr, Titel, Werkart in eckigen Klammern und Standort (Institution und Ort) zitiert. Beispiel: Modersohn-Becker, P. (1907). Selbstbildnis mit Kamelien [Öl auf Leinwand]. Kunsthalle Bremen, Bremen.
Wie zitiere ich ein Gemälde aus einem Museum nach APA 6?
Ein Gemälde aus einem Museum wird mit Künstlername, Jahr, Titel, Werkart und Museumsstandort angegeben. Beispiel: Renoir, P. A. (1876). Bal du moulin de la Galette [Öl auf Leinwand]. Musée d’Orsay, Paris.
Welche Angaben sind beim Zitieren von Kunstwerken nach APA 6 verpflichtend?
Verpflichtend sind: Künstlername, Jahr, Titel (kursiv), Werkart in eckigen Klammern sowie Standort des Kunstwerks (Institution und Ort). Bei Online-Nutzung ohne DOI zusätzlich Abrufdatum und URL.
Wie erfolgt die Zitation eines Kunstwerks mit mehreren Urhebern nach APA 6?
Zwei Urheber werden vollständig genannt, ab drei bis fünf Urhebern erfolgt nach der ersten Nennung eine Verkürzung mit „et al.“. Ab sechs Urhebern wird direkt „et al.“ verwendet. Beispiel: (Christo & Jeanne-Claude, 1995).
Wie gehe ich beim Zitieren eines Kunstwerks ohne klaren Titel vor?
Ist kein Titel vorhanden, wird eine sachliche Beschreibung in eckigen Klammern eingesetzt. Beispiel: Roth, D. (1969). [Ohne Titel, Schokoladenobjekt] [Objektkunst]. Museum moderner Kunst, Wien.
Was ist zu beachten, wenn ein Kunstwerk online verfügbar ist und keinen DOI hat?
Bei fehlendem DOI wird zusätzlich das Abrufdatum und die URL angegeben. Beispiel: Renoir, P. A. (1876). Bal du moulin de la Galette [Öl auf Leinwand]. Musée d’Orsay, Paris. Abgerufen am 8. Juni 2025 von https://...
Wie zitiere ich ein zeitbasiertes Kunstwerk, etwa eine Videoarbeit?
Zeitbasierte Kunstwerke werden mit Künstler, Jahr, Titel, Medium und Standort zitiert. Im Text sind optional Zeitmarken anzugeben. Beispiel: Viola, B. (1991). The Passing [Videoarbeit]. The J. Paul Getty Museum, Los Angeles.
Wie erfolgt die Zitation eines Kunstwerks, dessen Entstehungsdatum unbekannt oder unsicher ist?
Ist das Entstehungsjahr unbekannt, wird „o. D.“ (ohne Datum) verwendet; bei Unsicherheit steht „ca.“ vor dem geschätzten Jahr. Beispiel: (Unbekannt, ca. 1470) oder (Unbekannt, o. D.).
Wie gehe ich vor, wenn ich eine Reproduktion eines Kunstwerks aus einem Buch verwende?
Zitiert wird das Buch im Literaturverzeichnis. Das Kunstwerk und sein Standort werden in der Abbildungslegende genannt. Beispiel Literaturverzeichnis: Schmidt, L. (2020). Einführung in die Kunstgeschichte. München: Beck.
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