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Historische Manuskripte zitieren nach Chicago â Autor-Datum-System
Historische Manuskripte zĂ€hlen zu den zentralen PrimĂ€rquellen, weil diese originale Ăberlieferungen, Textvarianten, Marginalien, MaterialitĂ€t und Entstehungskontexte dokumentieren. Im Chicago Autor-Datum-System erfolgt der Nachweis im Text ĂŒber Kurzbelege mit Autorposition und Jahr, ergĂ€nzt um prĂ€zise Lokatoren wie Signatur und Blattangabe. Der vollstĂ€ndige Nachweis im Literaturverzeichnis stellt die Wiederauffindbarkeit ĂŒber Repository, Bestand und Signatur sicher, auch bei Digitalisaten.
Inhaltsverzeichnis
Historische Manuskripte zitieren Chicago â Autor-Datum
Grundlagen
Manuskript als Quellentyp
Historische Manuskripte werden in der Regel nicht ĂŒber Seitenzahlen zitiert, sondern ĂŒber die Archivstruktur. Diese umfasst hĂ€ufig Bestand oder Sammlung, Signatur und Blattangaben. Bei mittelalterlichen und frĂŒhneuzeitlichen Handschriften sind Folioangaben mit Recto und Verso verbreitet, etwa 4r und 4v.
Autorposition und Datierung
Die Autorposition orientiert sich an der Verantwortlichkeit, die fĂŒr die Analyse zentral ist. Bei literarischen oder wissenschaftlichen Texten steht hĂ€ufig der Verfasser an dieser Position. Bei VerwaltungsĂŒberlieferung steht hĂ€ufig eine Körperschaft an dieser Position. Bei anonymer Ăberlieferung ĂŒbernimmt ein Kurztitel die Autorposition.
Die Jahresangabe bildet die Datierung der verwendeten Einheit ab. Bei unklarer Datierung sind ca.-Angaben oder Datierungsspannen sachgerecht. Bei fehlender Datierung wird o.D. eingesetzt.
Lokatoren
Lokatoren sichern die genaue Fundstelle innerhalb der Handschrift. Ăbliche Elemente sind:
- Signatur oder Codexnummer
- Blattangabe, etwa Bl. 12r oder Bl. 12v
- Blattbereiche, etwa Bl. 12r bis 14v
- Objekt-ID bei Digitalisaten
Fehlerfreie Zitation nach Chicago Style
Quellen und das Literaturverzeichnis nach Chicago Style (FuĂnoten/Autor-Datum). đ Recherche bei LĂŒcken + Abgleich!
Im Text zitieren: Historische Manuskripte nach Chicago â Autor-Datum
Grundform
Die Kurzbelege folgen dem Muster Autor und Jahr, ergÀnzt um Signatur und Blattangabe.
(Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r)
Keller (1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r)
Handschrift mit ausgewiesenem Verfasser
Diese Variante betrifft Manuskripte, deren Text einer Person zugeschrieben ist und in der Analyse als Werk dieser Person untersucht wird. Lokatoren kombinieren Signatur und Blatt.
(Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r)
(Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r bis 5v)
Handschrift als Verwaltungsquelle mit Körperschaft
Diese Variante betrifft Akten, Protokolle oder AmtsbĂŒcher ohne personenbezogene Verfasserschaft. Die Körperschaft trĂ€gt die Autorposition. Lokatoren umfassen Bestand, Signatur und Blatt.
(Stadtmagistrat Leipzig 1821, Bestand A 12, Signatur 55, Bl. 7r)
Stadtmagistrat Leipzig (1821, Bestand A 12, Signatur 55, Bl. 7r)
Anonyme Handschrift, Kurztitel als Autorposition
Diese Variante betrifft Manuskripte ohne gesicherte Autorenschaft. Der Kurztitel ĂŒbernimmt die Autorposition.
(âLiber Ordinariusâ ca. 1420, Cod. 101, Bl. 12v)
(âRezeptbuchâ o.D., Ms. 44, Bl. 3r)
Fragment oder Einzelblatt
Diese Variante betrifft Fragmente, Einzellagen oder EinzelblĂ€tter. Lokatoren werden besonders prĂ€zise gefĂŒhrt, hĂ€ufig mit Blattangabe und Fragmentkennzeichnung.
(Keller 1783, Fragment F 7, Bl. 1r)
(âPredigtfragmentâ ca. 1300, Fragment 12, Bl. 1v)
Digitalisat mit Objekt-ID und Zugriffhinweis
Diese Variante betrifft Digitalisate, bei denen Metadaten oder Viewer-Links dynamisch sind. Ein Zugriffhinweis erhöht Nachvollziehbarkeit.
(Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r, Zugriff 16.12.2025)
(âLiber Ordinariusâ ca. 1420, Cod. 101, Bl. 12v, Zugriff 16.12.2025)
Mehrere Manuskripte derselben Autorposition im selben Jahr
Diese Variante betrifft mehrere datierte Manuskripte derselben Autorposition im selben Jahr. Unterscheidung erfolgt ĂŒber a, b, c.
(Keller 1783a, Cod. Ms. 12, Bl. 4r)
(Keller 1783b, Cod. Ms. 19, Bl. 2v)
Namensgleichheit bei Verfassern
Diese Variante betrifft unterschiedliche Verfasser mit identischem Nachnamen. Initialen sichern die Zuordnung.
(H. Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r)
(T. Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r)
Mehrere Nachweise an derselben Textstelle
Diese Variante betrifft parallele Belege. Getrennte Kurzbelege sichern Eindeutigkeit.
(Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r) (âLiber Ordinariusâ ca. 1420, Cod. 101, Bl. 12v) (Stadtmagistrat Leipzig 1821, Bestand A 12, Signatur 55, Bl. 7r)
Im LiteraturverzeichnisLiteraturverzeichnis: Chicago â Autor-Datum Historische Manuskripte
Grundform
EintrĂ€ge im Literaturverzeichnis mĂŒssen die Wiederauffindbarkeit im Repository sicherstellen. Der Eintrag umfasst Autorposition, Jahr, Beschreibung oder Titel, Materialtyp, Bestand, Signatur und Repository.
Schema
Autor. Jahr. âTitel oder Beschreibung.â Materialtyp. Bestand oder Sammlung, Signatur, Blattangabe oder Umfang. Repository, Ort. URL und Zugriffdatum, falls relevant.
Handschrift mit Verfasser, physischer Bestand
Diese Variante betrifft vor Ort konsultierte Handschriften. Signatur und Repository tragen die NachprĂŒfbarkeit.
Keller, Max. 1783. âTitel oder Incipit des Manuskripts.â Handschrift. Cod. Ms. 12, Bl. 1r bis 24v. Staatsbibliothek zu Berlin, Berlin.
Verwaltungsmanuskript mit Körperschaft
Diese Variante betrifft AmtsbĂŒcher, Protokolle, Register. Bestand und Signatur werden vollstĂ€ndig gefĂŒhrt.
Stadtmagistrat Leipzig. 1821. âRatsprotokoll, 03.02.1821.â Protokollband. Bestand A 12, Signatur 55, Bl. 1r bis 98v. Stadtarchiv Leipzig, Leipzig.
Anonyme Handschrift mit Kurztitel
Diese Variante betrifft Handschriften ohne Autorposition. Der Titel ĂŒbernimmt die Autorposition.
âLiber Ordinarius.â ca. 1420. Handschrift. Cod. 101, Bl. 1r bis 60v. UniversitĂ€tsbibliothek Beispielstadt, Beispielstadt.
Fragment oder Einzelblatt
Diese Variante betrifft Fragmente. Fragmentkennung und Blattangabe werden prĂ€zise gefĂŒhrt.
âPredigtfragment.â ca. 1300. Fragment. Fragment 12, Bl. 1r bis 1v. Landesarchiv Beispielregion, Beispielstadt.
Digitalisat mit Permalink
Diese Variante betrifft digitalisierte Handschriften. Permalink und Zugriffdatum werden ergÀnzt.
Keller, Max. 1783. âTitel oder Incipit des Manuskripts.â Digitalisat einer Handschrift. Cod. Ms. 12, Bl. 1r bis 24v. Staatsbibliothek zu Berlin, Berlin. Zugriff am 16.12.2025. URL
Mehrsprachiger Titel mit Ăbersetzung
Diese Variante betrifft fremdsprachige Beschreibungen. Ăbersetzung in eckigen Klammern ist möglich, sofern einheitlich umgesetzt.
GarcĂa, Elena. 1610. âLibro de cuentas [Rechnungsbuch].â Handschrift. Ms. 44, Bl. 1r bis 40v. Archivo HistĂłrico Nacional, Madrid.
Nicht-lateinische Schrift, Transliteration, Ăbersetzung
Diese Variante betrifft Originaltitel in nicht-lateinischer Schrift. Transliteration und Ăbersetzung erhöhen Identifizierbarkeit.
Zhang, Wei. 1702. ăæžç°Ąéă [ShĆ«jiÇn jĂ] [Briefsammlung]. Handschrift. Ms. 77, Bl. 1r bis 32v. National Archives of China, Beijing.
Fehlendes Jahr
Diese Variante betrifft undatierte Manuskripte. o.D. steht an der Jahresposition.
Keller, Max. o.D.. âTitel oder Incipit des Manuskripts.â Handschrift. Cod. Ms. 12. Staatsbibliothek zu Berlin, Berlin.
SonderregelnSonderegeln fĂŒr Historische Manuskripte zitieren nach Chicago â Autor-Datum
Originalhandschrift und gedruckte Edition werden beide untersucht
Diese Konstellation betrifft textkritische Arbeiten oder Variantenvergleiche. Beide Fassungen werden getrennt nachgewiesen.
Im Text
Handschrift: (Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r)
Edition: (Keller 1999, 112)
Literaturverzeichnis
Keller, Max. 1783. âTitel oder Incipit des Manuskripts.â Handschrift. Cod. Ms. 12, Bl. 1r bis 24v. Staatsbibliothek zu Berlin, Berlin.
Keller, Max. 1999. Titel der Edition. Herausgegeben von Claudia Meyer. MĂŒnchen: Beispielverlag.
Datierungsspanne oder unsichere Datierung
Diese Konstellation betrifft Handschriften mit ungefÀhrem Entstehungszeitraum. DatierungsnÀherung wird im Titelteil dokumentiert.
Im Text
(âLiber Ordinariusâ ca. 1420, Cod. 101, Bl. 12v)
(âRezeptbuchâ o.D., Ms. 44, Bl. 3r)
Literaturverzeichnis
âLiber Ordinarius.â ca. 1420. Handschrift. Cod. 101. UniversitĂ€tsbibliothek Beispielstadt, Beispielstadt.
âRezeptbuch.â o.D. âDatierung unsicher, vermutlich 15. Jh.â Handschrift. Ms. 44. UniversitĂ€tsbibliothek Beispielstadt, Beispielstadt.
Mehrere Einheiten mit identischem Titel
Diese Konstellation betrifft gleichlautende Kurztitel in verschiedenen Repositories oder BestĂ€nden. Autorposition bleibt der Titel, Differenzierung erfolgt ĂŒber Repository und Signatur. Bei gleicher Jahresangabe wird a, b, c genutzt.
Im Text
(âLiber Ordinariusâ 1420a, Cod. 101, Bl. 12v)
(âLiber Ordinariusâ 1420b, Cod. 77, Bl. 9r)
Literaturverzeichnis
âLiber Ordinarius.â 1420a. Handschrift. Cod. 101. UniversitĂ€tsbibliothek Beispielstadt, Beispielstadt.
âLiber Ordinarius.â 1420b. Handschrift. Cod. 77. Staatsbibliothek Beispielregion, Beispielstadt.
Handschriftensammlung mit Sammelhandschrift und TeilstĂŒck
Diese Konstellation betrifft Sammelhandschriften, bei denen ein Teiltext untersucht wird. Lokator ergĂ€nzt TeilstĂŒck, Abschnitt oder Blattbereich.
Im Text
(Keller 1783, Cod. Ms. 12, TeilstĂŒck 2, Bl. 10r bis 12v)
Literaturverzeichnis
Keller, Max. 1783. âSammelhandschrift mit mehreren Texten.â Handschrift. Cod. Ms. 12, TeilstĂŒck 2, Bl. 10r bis 12v. Staatsbibliothek zu Berlin, Berlin.
Digitalisat mit wechselnder Viewer-Struktur
Diese Konstellation betrifft Portale mit wechselnden URLs. Archivversion oder Objekt-ID erhöht Nachvollziehbarkeit.
Im Text
(Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r, Zugriff 16.12.2025)
Literaturverzeichnis
Keller, Max. 1783. âTitel oder Incipit des Manuskripts.â Digitalisat einer Handschrift. Cod. Ms. 12, Bl. 1r bis 24v. Staatsbibliothek zu Berlin, Berlin. Archivversion. Zugriff am 16.12.2025. URL
SekundÀrzitat eines Manuskripts
Diese Konstellation betrifft Manuskriptstellen, die nur ĂŒber SekundĂ€rliteratur bekannt sind. Im Literaturverzeichnis steht die tatsĂ€chlich konsultierte SekundĂ€rquelle.
Im Text
(Manuskript X, zitiert nach Meyer 2021, 55)
Literaturverzeichnis
Meyer, Claudia. 2021. Titel der Studie mit Manuskriptnachweisen. Berlin: Beispielverlag.
Verpflichtende und empfohlene Angaben
Was ist nach Chicago â Autor-Datum fĂŒr die Zitation von Historische Manuskripte verpflichtend und was wird empfohlen?
Zitation im Text
| Angabe | Verpflichtend | Empfohlen |
|---|---|---|
| Autor | Verfasser, Körperschaft, Kurztitel | Initialen bei Namensgleichheit |
| Jahr | Jahr, ca., Spanne, o.D. | a, b, c bei gleicher Jahresangabe |
| Lokator | Signatur und Blattangabe | Bestand, Box, Folder, TeilstĂŒck |
| Digitalisat | Zugriffhinweis bei Dynamik | Objekt-ID, Archivversion |
| Mehrfachbelege | getrennte Kurzbelege | konsistente Reihenfolge |
Literaturverzeichnis
| Angabe | Verpflichtend | Empfohlen |
|---|---|---|
| Autor | Verfasser, Körperschaft, Titel | konsistente Namensform |
| Jahr | Jahr, ca., Spanne, o.D. | DatierungsnÀherung im Beschreibungsteil |
| Titel oder Beschreibung | eindeutige Benennung | Ăbersetzung in eckigen Klammern |
| Materialtyp | Handschrift, Fragment, Digitalisat | Formatdetails, Umfang |
| Aufbewahrung | Bestand, Signatur, Blattbereich | TeilstĂŒck, Serie, Objekt-ID |
| Repository | Archiv, Bibliothek, Ort | Abteilung, Sammlung |
| URL | bei Digitalisat | stabiler Permalink |
| Zugriffdatum | bei dynamisch oder o.D. | einheitliche Zugriffpraxis |
HĂ€ufige Fragen & Antworten
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(Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r) oder im Satz Keller (1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r). Der Lokator kombiniert Signatur bzw. Codexnummer und Blattangabe, etwa âBl. 4râ oder âBl. 4r bis 5vâ bei Blattbereichen. (Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r). Bei VerwaltungsĂŒberlieferung fungiert eine Körperschaft als Autor, zum Beispiel (Stadtmagistrat Leipzig 1821, Bestand A 12, Signatur 55, Bl. 7r). Bei anonymen Handschriften ĂŒbernimmt ein Kurztitel diese Position, etwa (âLiber Ordinariusâ ca. 1420, Cod. 101, Bl. 12v). (Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r). Bei unsicherer Datierung können ca.-Angaben oder Datierungsspannen verwendet werden, etwa (âLiber Ordinariusâ ca. 1420, Cod. 101, Bl. 12v). Ist keine Datierung rekonstruierbar, steht âo.D.â an der Jahresposition, zum Beispiel (âRezeptbuchâ o.D., Ms. 44, Bl. 3r). Bl. 12r oder Bl. 12v, Blattbereiche wie Bl. 12r bis 14v sowie bei Fragmenten zusĂ€tzliche Kennzeichnungen wie âFragment F 7â. Bei Digitalisaten können Objekt-IDs ergĂ€nzt werden, etwa (Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r, Objekt-ID A001234). (Keller 1783, Fragment F 7, Bl. 1r) oder (âPredigtfragmentâ ca. 1300, Fragment 12, Bl. 1v). Im Literaturverzeichnis wird der Fragmentstatus explizit genannt, etwa: âPredigtfragment.â ca. 1300. Fragment. Fragment 12, Bl. 1r bis 1v. Landesarchiv Beispielregion, Beispielstadt. So bleibt die genaue Einheit auch bei komplexen Sammlungsstrukturen eindeutig identifizierbar. (Keller 1783, Cod. Ms. 12, Bl. 4r, Zugriff 16.12.2025). Im Literaturverzeichnis wird der Materialtyp als âDigitalisat einer Handschriftâ gekennzeichnet und ein Permalink ergĂ€nzt, zum Beispiel: Keller, Max. 1783. âTitel oder Incipit des Manuskripts.â Digitalisat einer Handschrift. Cod. Ms. 12, Bl. 1r bis 24v. Staatsbibliothek zu Berlin, Berlin. Zugriff am 16.12.2025. URL. (Keller 1783a, Cod. Ms. 12, Bl. 4r) und (Keller 1783b, Cod. Ms. 19, Bl. 2v) lauten. Im Literaturverzeichnis erscheinen korrespondierende EintrĂ€ge mit 1783a und 1783b. Die Zuordnung von a, b, c muss in Text und Verzeichnis vollstĂ€ndig ĂŒbereinstimmen, damit jede Handschrift eindeutig zugeordnet werden kann. (âLiber Ordinariusâ ca. 1420, Cod. 101, Bl. 12v) oder (âRezeptbuchâ o.D., Ms. 44, Bl. 3r) lauten. Im Literaturverzeichnis wird die DatierungsnĂ€herung im Jahresfeld (âca. 1420â) oder im Beschreibungsteil dokumentiert, zum Beispiel: âRezeptbuch.â o.D. âDatierung unsicher, vermutlich 15. Jh.â Handschrift. Ms. 44. UniversitĂ€tsbibliothek Beispielstadt, Beispielstadt. So bleibt die Unsicherheit transparent, ohne die Autor-Datum-Struktur aufzugeben. (Manuskript X, zitiert nach Meyer 2021, 55). Ein eigener Verzeichniseintrag fĂŒr das Manuskript entfĂ€llt in dieser Konstellation, da keine unmittelbare Einsicht in die Handschrift stattgefunden hat; Signatur und Kontextinformationen sind ĂŒber die SekundĂ€rliteratur erschlieĂbar.