Lesedauer: ca. 13 Minuten Artikeltyp: Beispiel

Abbildungen nach Harvard richtig zitieren

Wenn du Abbildungen nach Harvard zitierst, musst du zuerst unterscheiden, ob du eine fremde Abbildung unverändert übernimmst, sie für deine Arbeit veränderst oder die Darstellung vollständig selbst erstellst. Davon hängt ab, welche Quellenangabe direkt bei der Abbildung erforderlich ist.

Eine fremde Grafik kann beispielsweise mit „Quelle: Müller 2024: 35“ gekennzeichnet werden. Bei einer bearbeiteten Darstellung kann der Hinweis „In Anlehnung an Müller 2024: 35“ erforderlich sein. Vollständig selbst entwickelte Abbildungen benötigen dagegen keinen fremden Quellenbeleg; je nach Hochschulrichtlinie werden sie zusätzlich als „Eigene Darstellung“ gekennzeichnet.

Brauchst du eine fachliche Einschätzung?

Finde die passende Antwort in der 1a-Studi Akademie oder lass deine konkrete Frage kostenlos von einem Experten einschätzen.

Frage kostenlos prüfen lassen
Abbildungen nach Harvard zitieren

Schnellübersicht

Abbildung nach Harvard zitieren: 3 Fälle

Für die Quellenangabe ist vor allem entscheidend, wie die Abbildung entstanden ist.

Abbildung Harvard-Beispiel Bedeutung
unverändert übernommen Quelle: Müller 2024: 35 fremde Darstellung wird reproduziert
verändert / adaptiert Quelle: In Anlehnung an Müller 2024: 35 eigene Umsetzung auf Grundlage einer fremden Darstellung
vollständig selbst erstellt Eigene Darstellung keine fremde Vorlage verwendet
Die wichtigste Entscheidung

Übernommen, adaptiert oder selbst entwickelt? Diese Unterscheidung solltest du treffen, bevor du die Harvard-Quellenangabe formulierst.

Die folgenden Beispiele verwenden zur Veranschaulichung die Harvard-Variante Autor Jahr: Seite. Deine Hochschule kann beispielsweise Kommas oder das Seitenkürzel „S.“ verlangen.

Aufbau

Wo steht die Harvard-Quellenangabe einer Abbildung?

Eine wissenschaftliche Abbildung besteht nicht nur aus dem eigentlichen Bild, Diagramm oder Schaubild. Für die korrekte Einbindung sind mehrere Elemente relevant.

Ein mögliches Beispiel ist:

Abbildung 3: Entwicklung der Studienzufriedenheit

[Abbildung]

Quelle: Müller 2024: 35.

Die Abbildung erhält damit eine Nummer, einen aussagekräftigen Titel und einen Quellenhinweis. Ob der Quellenverweis direkt in derselben Zeile wie die Beschriftung oder darunter steht, richtet sich nach der Formatvorgabe deiner Hochschule.

Harvard ist nicht zentral normiert

Nicht jede Hochschule verwendet ausdrücklich das Wort „Quelle:“. Andere integrieren den Autor-Jahr-Beleg unmittelbar in die Abbildungsbeschriftung. Verwende die institutionell vorgegebene Form konsequent.

Übernahme

Fremde Abbildung unverändert nach Harvard zitieren

Übernimmst du eine Abbildung so, wie sie in einer fremden Quelle veröffentlicht wurde, muss die ursprüngliche Quelle eindeutig erkennbar sein.

Abbildung aus einem Buch

Abbildung 4: Forschungsprozess im Überblick

Quelle: Müller 2024: 82.

Verweis im Fließtext

Der Forschungsprozess lässt sich in mehrere aufeinander aufbauende Phasen unterteilen (siehe Abbildung 4).

Die Seitenzahl unter der Abbildung zeigt, an welcher Stelle die Originalabbildung in Müllers Werk zu finden ist.

Abbildungsquelle nicht nur im Fließtext verstecken

Wenn du eine fremde Abbildung tatsächlich in deine Arbeit übernimmst, sollte ihre Herkunft unmittelbar bei der Darstellung erkennbar sein.

Adaptierte Darstellung

Abbildung „in Anlehnung an“ nach Harvard zitieren

Übernimmst du die Grundstruktur einer fremden Abbildung, gestaltest sie aber für deine Arbeit neu, solltest du deutlich machen, dass die Darstellung nicht vollständig eigenständig entwickelt wurde.

Eine mögliche Harvard-Kennzeichnung lautet:

Abbildung 5: Modell des wissenschaftlichen Schreibprozesses

Quelle: In Anlehnung an Müller 2024: 82.

Je nach Hochschulleitfaden findest du auch Formulierungen wie:

  • Eigene Darstellung in Anlehnung an Müller 2024: 82,
  • Eigene Darstellung nach Müller 2024: 82,
  • nach Müller 2024: 82 oder
  • based on Müller 2024: 82.
In Anlehnung an ist keine rein optische Änderung

Wenn du lediglich Farbe, Schriftart oder Größe einer fremden Grafik veränderst, bleibt die inhaltliche Darstellung fremd. Die Herkunft muss weiterhin eindeutig genannt werden.

Eigene Darstellung

Eigene Abbildung nach Harvard kennzeichnen

Eine vollständig eigene Abbildung entsteht ohne Übernahme eines fremden Modells, Diagramms oder visuellen Aufbaus.

Beispiele sind:

  • ein selbst entwickeltes Forschungsmodell,
  • ein Ablaufdiagramm deiner eigenen Methodik,
  • eine Visualisierung eigener Erhebungsdaten oder
  • eine selbst entwickelte schematische Darstellung.

Viele deutschsprachige Hochschulen kennzeichnen solche Abbildungen beispielsweise so:

Abbildung 6: Forschungsdesign der Untersuchung

Quelle: Eigene Darstellung.

Andere Harvard-Leitfäden verlangen bei vollständig selbst erstellten Abbildungen überhaupt keinen Quellenhinweis, weil keine fremde Quelle verwendet wurde.

„Eigene Darstellung“ ist nicht überall Pflicht

Ob du vollständig eigene Abbildungen ausdrücklich mit „Eigene Darstellung“ kennzeichnen musst, entscheidet dein Hochschulleitfaden. Einen fremden Literaturbeleg brauchst du dafür jedoch nicht.

Externe Daten

Eigene Darstellung auf Basis fremder Daten zitieren

Eine Abbildung kann grafisch vollständig von dir erstellt sein und trotzdem auf fremden Daten oder Informationen beruhen.

Dann wäre die Kennzeichnung „Eigene Darstellung“ allein unvollständig.

Beispiel mit einer Datenquelle

Abbildung 7: Entwicklung der Studierendenzahlen 2020–2025

Quelle: Eigene Darstellung auf Basis von Statistisches Bundesamt 2026.

Beispiel mit mehreren Datenquellen

Abbildung 8: Vergleich der Hochschulentwicklung

Quelle: Eigene Darstellung auf Basis von Müller 2024 und Weber 2025.

Die vollständigen verwendeten Datenquellen werden anschließend entsprechend ihrer eigentlichen Quellenart im Literaturverzeichnis aufgeführt.

Grafische Eigenleistung ≠ inhaltliche Eigenquelle

Dass du das Diagramm selbst gezeichnet hast, macht die darin verwendeten fremden Daten nicht zu deinen eigenen Daten.

Internet

Abbildung aus dem Internet nach Harvard zitieren

Eine Abbildung aus dem Internet wird nicht einfach mit der Adresse der Webseite gekennzeichnet. Zuerst solltest du ermitteln, wer die Abbildung erstellt oder veröffentlicht hat.

Ein möglicher Quellenhinweis unter der Abbildung lautet:

Abbildung 9: Entwicklung der CO₂-Emissionen

Quelle: Umweltbundesamt 2025.

Der vollständige Nachweis kann je nach tatsächlicher Bildquelle beispielsweise Autor oder Organisation, Jahr, Bildtitel, Kennzeichnung als Abbildung beziehungsweise Onlinebild, URL und Abrufdatum enthalten.

Umweltbundesamt (2025): Entwicklung der CO₂-Emissionen in Deutschland, [Abbildung, online], URL, [abgerufen am TT.MM.JJJJ].

Für die allgemeinen Regeln zu URLs, fehlendem Autor und Abrufdatum gilt der Artikel Internetquellen nach Harvard.

Google Bilder ist keine Bildquelle

Eine Bildersuchmaschine zeigt dir lediglich Fundstellen. Öffne die ursprüngliche Veröffentlichung und zitiere die tatsächliche Quelle beziehungsweise Urheberschaft der Abbildung.

Quellenart

Abbildung aus einem Buch, Artikel oder Bericht zitieren

Wenn eine Abbildung Bestandteil einer größeren Publikation ist, richtet sich der vollständige Literatureintrag nach dieser ursprünglichen Quellenart.

Abbildung stammt aus … Quellenzeile bei der Abbildung Vollbeleg
Buch Quelle: Müller 2024: 82 Buch nach Harvard
Sammelbandkapitel Quelle: Schmidt 2024: 52 Kapitel / Sammelband
Zeitschriftenartikel Quelle: Weber 2025: 117 Journalartikel
Bericht Quelle: Musterinstitut 2025: 31 Bericht / institutionelle Publikation
Webseite Quelle: Musterinstitut 2025 Onlinebild bzw. Internetquelle

Für eine Buchabbildung wird deshalb nicht ein neuer künstlicher Quellentyp erfunden. Die vollständige Referenz bleibt die des Buches.

Siehe dazu Bücher nach Harvard und Sammelbände nach Harvard.

Textverweis

Auf eine Abbildung im Fließtext verweisen

Eine Abbildung sollte nicht ohne Bezug zum Text in der Arbeit stehen. Verweise deshalb an der passenden Stelle auf ihre Nummer.

Beispiel

Wie Abbildung 4 zeigt, steigt der untersuchte Wert insbesondere zwischen 2022 und 2024 deutlich an.

oder:

Der Zusammenhang wird in Abbildung 4 dargestellt.

Der Ausdruck „siehe Abbildung 4“ ist dabei ein interner Verweis innerhalb deiner Arbeit und nicht selbst der Harvard-Quellenbeleg.

Zwei unterschiedliche Verweise

„Siehe Abbildung 4“ verweist auf deine Darstellung innerhalb der Arbeit. „Müller 2024: 82“ verweist auf die externe Quelle, aus der die Abbildung stammt.

Literaturverzeichnis

Muss die Quelle einer Abbildung ins Harvard-Literaturverzeichnis?

Wenn eine fremde Quelle für eine übernommene oder adaptierte Abbildung verwendet wurde, muss diese Quelle normalerweise auch vollständig nachgewiesen werden.

Fremde Abbildung aus einem Buch

Unter der Abbildung:

Quelle: Müller 2024: 82.

Im Literaturverzeichnis:

Müller, Anna (2024): Wissenschaftliches Arbeiten, Berlin: Beispiel Verlag.

Vollständig eigene Abbildung

Wenn keine fremde Quelle verwendet wurde, entsteht allein durch die eigene Abbildung normalerweise kein zusätzlicher Literatureintrag.

Wie das gesamte Harvard-Literaturverzeichnis sortiert und aufgebaut wird, findest du unter Harvard-Literaturverzeichnis.

Abbildungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis nach Harvard

Das Abbildungsverzeichnis erfüllt eine andere Funktion als das Literaturverzeichnis. Es hilft dabei, die Abbildungen deiner Arbeit schnell zu finden.

Typischerweise enthält es:

  • Abbildungsnummer,
  • Abbildungstitel und
  • Seitenzahl innerhalb deiner Arbeit.

Ein Beispiel:

Abbildung 1: Forschungsdesign der Untersuchung ........ 15
Abbildung 2: Entwicklung der Stichprobe ............... 28
Abbildung 3: Ergebnisse der Hauptanalyse .............. 46

Der vollständige bibliografische Nachweis einer fremden Abbildung gehört dagegen grundsätzlich zur verwendeten Quellenlogik und nicht automatisch als Vollbeleg in das Abbildungsverzeichnis.

Abbildungsverzeichnis und Literaturverzeichnis nicht vermischen

Das Abbildungsverzeichnis beschreibt die Darstellungen deiner Arbeit. Das Literaturverzeichnis dokumentiert die externen Quellen. Ob dein Hochschulleitfaden zusätzlich Kurzquellen im Abbildungsverzeichnis verlangt, solltest du separat prüfen.

Fotos & Bilder

Foto oder Bild als Harvard-Abbildung zitieren

Fotos und andere Bilder können innerhalb deiner wissenschaftlichen Arbeit ebenfalls als Abbildungen erscheinen.

Fremdes Foto

Die Quellenangabe sollte die Urheberin beziehungsweise den Urheber oder die verantwortliche Organisation eindeutig erkennen lassen.

Abbildung 10: Historisches Universitätsgebäude

Quelle: Schmidt 2023.

Eigenes Foto

Je nach Hochschulrichtlinie kann beispielsweise stehen:

Abbildung 11: Untersuchungsstandort

Quelle: Eigene Aufnahme.

Bei einer vollständig eigenen Aufnahme existiert keine fremde Bildquelle, die deshalb in das Literaturverzeichnis aufgenommen werden müsste.

Sekundärquelle

Abbildung nur aus einer zweiten Quelle bekannt

Manchmal findest du eine Abbildung in einer Publikation, obwohl dort angegeben wird, dass sie ursprünglich aus einer anderen Quelle stammt.

Wenn möglich, solltest du die Originalquelle selbst beschaffen und prüfen.

Original selbst geprüft

→ Originalquelle unmittelbar zitieren

Original nicht selbst eingesehen

Dann darfst du nicht so zitieren, als hättest du die ursprüngliche Abbildung selbst geprüft. Falls deine Hochschule Sekundärnachweise zulässt, muss erkennbar bleiben, über welche tatsächlich verwendete Quelle du die Abbildung kennst.

Keine Quellenkette verschleiern

Eine Abbildungsunterschrift wie „Quelle: Müller 2018“ ist irreführend, wenn du Müllers Original gar nicht eingesehen hast und die Grafik ausschließlich aus Weber 2025 kennst.

Harvard-Varianten

Warum Abbildungen nach Harvard unterschiedlich beschriftet werden

Harvard ist keine zentral normierte Zitierweise. Gerade bei Abbildungen unterscheiden sich Hochschulleitfäden in der formalen Umsetzung.

Mögliche Unterschiede betreffen:

  • „Abbildung“ oder „Abb.“,
  • Position von Nummer und Titel,
  • „Quelle:“ oder Kurzbeleg direkt in der Beschriftung,
  • Doppelpunkt, Komma oder „S.“ bei Seitenangaben,
  • „In Anlehnung an“, „nach“ oder „based on“,
  • Kennzeichnung eigener Darstellungen,
  • Einträge im Abbildungsverzeichnis und
  • Copyright- oder Lizenzhinweise.
Stabile inhaltliche Logik

Unabhängig von der Formatvariante muss nachvollziehbar bleiben: Ist die Darstellung fremd, adaptiert oder eigenständig – und aus welcher Quelle stammen gegebenenfalls Inhalt beziehungsweise Daten?

Nutzungsrechte

Quellenangabe und Nutzungsrecht sind nicht dasselbe

Eine korrekte Harvard-Zitation beantwortet die Frage, woher die Abbildung stammt. Sie beantwortet nicht automatisch die separate Frage, ob und unter welchen Bedingungen die Abbildung reproduziert werden darf.

Bei fremden Fotos, Grafiken und anderen visuellen Werken solltest du deshalb zusätzlich prüfen:

  • Urheberrecht und Zitatrecht,
  • Lizenzbedingungen,
  • Creative-Commons-Vorgaben,
  • gegebenenfalls erforderliche Nutzungserlaubnisse und
  • besondere Vorgaben bei einer späteren Veröffentlichung der Arbeit.
Zitieren ersetzt keine Rechteprüfung

Eine vollständig angegebene Quelle ist wissenschaftlich notwendig, bedeutet aber nicht automatisch, dass jede beliebige fremde Abbildung uneingeschränkt reproduziert werden darf.

Fehler vermeiden

Häufige Fehler bei Abbildungen nach Harvard

Die fremde Abbildung besitzt keine Quellenangabe

Die Herkunft sollte unmittelbar an der Darstellung erkennbar sein.

Eine adaptierte Grafik wird als „Eigene Darstellung“ bezeichnet

Wenn Struktur oder Inhalt auf einer fremden Vorlage beruhen, muss diese Quelle kenntlich bleiben.

Fremde Daten verschwinden hinter „Eigene Darstellung“

Selbst erstellte Diagramme aus fremden Daten benötigen weiterhin einen Nachweis der Datengrundlage.

Google Bilder wird als Quelle angegeben

Zitiert wird die ursprüngliche Bildquelle, nicht die Suchmaschine.

Nur die URL steht unter der Abbildung

Der Harvard-Beleg sollte Autor beziehungsweise Organisation und Jahr eindeutig zuordnen können.

Die Bildquelle fehlt im Literaturverzeichnis

Bei übernommenen und adaptierten Darstellungen muss die verwendete externe Quelle entsprechend ihrer Quellenart vollständig nachgewiesen werden.

Das Abbildungsverzeichnis enthält vollständige Literaturangaben

In vielen Hochschulformaten enthält das Abbildungsverzeichnis lediglich Nummer, Titel und Seitenzahl. Prüfe deine institutionelle Vorgabe.

„Eigene Darstellung“ wird unabhängig von der Hochschulregel als zwingende Harvard-Vorschrift dargestellt

Harvard ist nicht einheitlich. Einige Leitfäden verlangen diese Kennzeichnung, andere benötigen bei vollständig selbst erstellten Abbildungen keinen Quellenhinweis.

Textverweis und Quellenbeleg werden verwechselt

„Siehe Abbildung 4“ verweist auf die Darstellung innerhalb deiner Arbeit. Der Harvard-Beleg weist ihre externe Herkunft nach.

Finaler Harvard-Abbildungscheck

Übernommen, adaptiert oder selbst erstellt? Autor und Jahr geprüft? Originalseite vorhanden? „In Anlehnung an“ korrekt? Fremde Daten nachgewiesen? Vollquelle im Literaturverzeichnis? Textverweis vorhanden? Abbildungsverzeichnis konsistent? Hochschulrichtlinie geprüft?

Kontrolle

Abbildung nach Harvard in 7 Schritten zitieren

  1. Bestimme, ob die Abbildung übernommen, adaptiert oder vollständig selbst erstellt wurde.
  2. Ermittle bei fremden Darstellungen die tatsächliche Originalquelle.
  3. Notiere Autor beziehungsweise Organisation, Jahr und gegebenenfalls die genaue Seite.
  4. Erstelle Abbildungsnummer, Titel und den nach deiner Harvard-Variante erforderlichen Quellenhinweis.
  5. Führe die externe Quelle entsprechend ihrer eigentlichen Quellenart vollständig im Literaturverzeichnis auf.
  6. Verweise im Fließtext auf die Abbildungsnummer und führe die Darstellung im Abbildungsverzeichnis auf.
  7. Prüfe abschließend Format, Quellenstatus und gegebenenfalls Nutzungsrechte.

Teile oder zitiere diesen Artikel

Häufige Fragen & Antworten

Die folgenden Antworten behandeln die Harvard-spezifische Quellenangabe bei Abbildungen.

Wie zitiere ich eine Abbildung nach Harvard?

Eine übernommene Abbildung kann beispielsweise direkt bei der Darstellung mit „Quelle: Müller 2024: 35“ belegt werden. Zusätzlich wird die verwendete Publikation entsprechend ihrer Quellenart vollständig im Literaturverzeichnis nachgewiesen. Die genaue Schreibweise richtet sich nach dem Harvard-Leitfaden deiner Hochschule.

Wie kennzeichne ich eine eigene Darstellung nach Harvard?

Viele Hochschulen verwenden die Kennzeichnung „Quelle: Eigene Darstellung“. Andere Harvard-Leitfäden verlangen bei vollständig selbst erstellten Abbildungen keine Quellenangabe. Deshalb solltest du die Vorgabe deiner Hochschule prüfen.

Wie zitiere ich eine Abbildung „in Anlehnung an“ nach Harvard?

Wenn du eine fremde Abbildung inhaltlich übernimmst und für deine Arbeit neu gestaltest, kann der Quellenhinweis beispielsweise „Quelle: In Anlehnung an Müller 2024: 35“ lauten. Entscheidend ist, dass die ursprüngliche Vorlage erkennbar bleibt.

Muss eine Bildquelle ins Harvard-Literaturverzeichnis?

Bei einer fremden oder adaptierten Abbildung wird die zugrunde liegende externe Quelle normalerweise vollständig im Literaturverzeichnis nachgewiesen. Eine vollständig selbst entwickelte Abbildung erzeugt dagegen keinen fremden Literatureintrag.

Wie zitiere ich eine Abbildung aus einem Buch nach Harvard?

Unter der Abbildung kann beispielsweise „Quelle: Müller 2024: 82“ stehen. Im Literaturverzeichnis wird anschließend das Buch vollständig nach der Harvard-Regel für Bücher angegeben.

Wie zitiere ich ein Bild aus dem Internet nach Harvard?

Ermittle zunächst Urheber beziehungsweise verantwortliche Organisation und Erscheinungsjahr. Die vollständige Quellenangabe kann zusätzlich Bildtitel, Kennzeichnung als Onlineabbildung, URL und Abrufdatum enthalten. Verwende nicht Google Bilder als Quelle, sondern die ursprüngliche Veröffentlichung.

Was kommt in das Abbildungsverzeichnis nach Harvard?

Typischerweise enthält das Abbildungsverzeichnis Abbildungsnummer, Titel und Seitenzahl der Darstellung innerhalb deiner Arbeit. Vollständige bibliografische Quellenangaben gehören normalerweise in das Literaturverzeichnis. Hochschulvorgaben können davon abweichen.

Muss eine selbst erstellte Abbildung ins Literaturverzeichnis?

Wenn die Abbildung vollständig von dir stammt und keine fremde Quelle verarbeitet, gibt es keinen externen Literatureintrag. Beruht die Darstellung dagegen auf fremden Daten, Modellen oder Informationen, müssen diese verwendeten Quellen nachgewiesen werden.

Was ist der Unterschied zwischen „Eigene Darstellung“ und „In Anlehnung an“?

„Eigene Darstellung“ bedeutet, dass die Abbildung selbstständig ohne fremde visuelle Vorlage entwickelt wurde. „In Anlehnung an“ kennzeichnet dagegen eine eigene Umsetzung, die inhaltlich oder strukturell auf einer fremden Darstellung beruht.

Hat dir dieser Artikel geholfen?

Dein Feedback hilft dabei, die 1a-Studi Akademie gezielter auszubauen und passende Inhalte schneller auffindbar zu machen.

Korrektur Zitation & Fußnoten

Recherche und Korrektur der Zitation im Text nach APA, Chicago, Harvard und Hochschulrichtlinien

Zitationskorrektur ansehen
Literaturverzeichnis

Recherche und Korrektur der Quellen im Literaturverzeichnis nach Hochschulrichtlinien sowie APA, Chicago, Harvard, IEEE etc.

Literaturverzeichnis ansehen
Abgleich & Recherche

Jede Quelle muss die richtigen bibliografischen Angaben tragen. Alle Quellen müssen im Text und im Literaturverzeichnis übereinstimmen.

Mehr über Abgleich & Recherche