Inhaltsverzeichnis
So bereitest du deine Arbeit für die Verteidigung (Kolloquium) vor
Zur optimalen Vorbereitung deiner Verteidigung ist es wichtig, dass du deinem Lektor klare Vorgaben gibst. Prüfe zunächst die formalen Anforderungen deiner Hochschule (z. B. Gliederung, Zitierweise, Zeitlimit) und lade diese Dokumente hoch.
Lege dann die Schwerpunkte fest, markiere explizit, welche Themen nicht behandelt werden sollen, und beschreibe deinen gewünschten Vortragsstil sowie eventuelle Vorgaben zur Foliengestaltung. Stelle vorhandene Vorlagen und relevante Zusatzdateien bereit und markiere unbedingt die wichtigsten Textstellen in deiner Arbeit, um die Erstellung der Präsentation gezielt zu unterstützen.
Checkliste für deine Vorbereitung:
- Formale Vorgaben der Hochschule gesichtet und hochgeladen (Prüfungsordnung, Modulhandbuch, Skript).
- Schwerpunkte definiert und kurz beschrieben.
- Ausgeschlossene Themen eindeutig benannt.
- Vorstellung zum Vortragsstil und der Foliengestaltung notiert.
- Vorhandene Präsentationsvorlage bereitgestellt (z. B. PPTX, Google Slides).
- Wichtige Textstellen in der Abschlussarbeit markiert (Kommentare, Farben, Schlagwörter).
- Alle relevanten Zusatzdateien hochgeladen (Logos, Templates, Richtlinien).
1. Hochschul- und Professorenvorgaben
Sichte die formalen Vorgaben, die von deiner Hochschule oder von deinem Betreuer gefordert werden. Typische Anforderungen können sein:
- Vorgabe der Gliederung der Präsentation
- Zitierweise und Quellenangaben
- Zeitrahmen deiner Präsentation (z. B. 15 Minuten)
Prüfe hierfür folgende Dokumente:
- Prüfungsordnung
- Modulhandbuch
- Vorlesungsskript
Handlungsempfehlung: Sichte deine Richtlinien und lade diese unbedingt mit hoch.
2. Schwerpunkte deiner Präsentation
Lege fest, welche bedeutenden Ergebnisse deiner wissenschaftlichen Arbeit im Kolloquium vorgestellt werden sollen. Kriterien für deine Auswahl können sein:
- Relevanz für deine Forschungsfrage
- Wichtigkeit für deine Gesamtergebnisse
- Interesse deiner Prüfer
Handlungsempfehlung: Beschreibe in wenigen Sätzen, welchen Schwerpunkt du legen möchtest. Beispielsweise 1) Gesamter Überblick; 2) Schwerpunkt auf die Ergebnisse; 3) Fokus Methodik und Diskussion.
3. Weniger wichtige Themen
Definiere eindeutig, welche Inhalte deiner Arbeit nicht Teil des Kolloquiums sein sollen. Gründe hierfür könnten sein:
- Zeitliche Begrenzung der Präsentation
- Gezielte Legung des Schwerpunkts
- Sensible oder vertrauliche Inhalte
Handlungsempfehlung: Nenne oder Markiere die Abschnitte oder Themen, die nicht behandelt werden sollen.
4. Eigene Vorstellung des Vortragsstils
Beschreibe in eigenen Worten, wie du dir deinen Vortrag vorstellst. Erläutere kurz:
- ob dein Vortrag sachlich und faktenorientiert sein soll, oder
- ob du bestimmte Aspekte besonders hervorheben möchtest.
Teile außerdem mit, ob du konkrete Vorstellungen hast, wie die Folien gestaltet sein sollen (z. B. eher visuell mit Bildern oder doch textlastig mit Stichpunkten).
Diese Angaben helfen deinem Lektor, genau die Präsentation zu erstellen, die deinem Vortragsstil am besten entspricht.
Handlungsempfehlung: Notiere stichpunktartig oder in wenigen Sätzen deine Vorstellungen direkt im Formular. Je genauer du beschreibst, desto besser passt die Präsentation zu dir.
5. Vorhandene Präsentationsvorlage
Falls vorhanden, stelle deine Präsentationsvorlage bereit. Achte auf:
- Technisches Dateiformat (z. B. PPTX, Google Slides)
- Master-Folien mit definierten Farben und Schriften
- Vorgaben des Corporate Designs
- Freizugänglicher Downloadlink
Handlungsempfehlung: Lade die Vorlage mit hoch.
6. Markierung relevanter Textstellen in deiner Abschlussarbeit
Markiere in deiner Arbeit, welche Textstellen aus deiner Abschlussarbeit im Kolloquium präsentiert werden sollen. Verwende hierfür:
- Kommentare (z. B. in Word)
- Farbliche Hervorhebungen
- Eindeutige Schlagwörter (z. B. „Folieninhalt“, „Wichtig für Kolloquium“)
Handlungsempfehlung: Durch deine Markierungen erleichterst du dem Lektor die gezielte Auswahl relevanter Inhalte.
7. Umgang mit Zusatzdateien
Lade notwendige Zusatzdateien (z. B. Logos, Templates, Richtlinien) hoch.