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Gütekriterien quantitativer Forschung

Gütekriterien quantitativer Forschung – Steinke, Schnell

Mithilfe von Gütekriterien der quantitativen Forschung stellst du die Verlässlichkeit der Ergebnisse, die du mithilfe von quantitativen Forschungsmethoden gewinnst, sicher.

Diese bilden die Basis dafür, dass deine wissenschaftliche Arbeit die akademischen Anforderungen erfüllt und wissenschaftliche Gültigkeit besitzen.

Als Hauptgütekriterien der quantitativen Forschung gelten Objektivität, Reliabilität und Validität. Jedes dieser Kriterien spielt eine zentrale Rolle bei der Auswertung und Interpretationen der Forschungsergebnisse.

In diesem 1a-Studi Artikel lernst du die Anwendung der drei Gütekriterien der quantitativen Forschung.

 
3 Gütekriterien

3 Gütekriterien quantitativer Forschung

Die 3 Gütekriterien der quantitativen Forschung Objektivität, Validität und Reliabilität stehen in einem hierarchischen Verhältnis zueinander.

Objektivität bildet die Basis für Reliabilität, die wiederum das Fundament für die Herstellung von Validität bildet.

1. Objektivität

Die Objektivität einer quantitativen Messung kann dann hergestellt werden, wenn die Erhebung sachlich und unbeeinflusst durchgeführt wird. Diese soll unabhängig vom Forscher erfolgen, der die Messung durch persönliche Einflüsse, wie Vorurteile oder Erfahrungen verfälschen könnte. Objektivität kann erreicht werden, wenn die Messergebnisse unbeeinflusst von externen Faktoren bei denselben Bedingungen erhoben werden.

Objektivität kann unter anderem durch standardisierte Messverfahren sichergestellt werden.

Beispiel:
Messung der Zufriedenheit einer Personengruppe. Hierfür kannst du einen standardisierten Fragebogen verwenden. Dadurch wird allen Personen dieselben Fragen gestellt und einheitliche Antwortskalen erhoben. Dies gibt allen Befragten dieselbe Möglichkeit, ihre Zufriedenheit auszudrücken und entkoppelt die Auswertung von den Forschern.

2. Validität

Das Kriterium der Validität stellt die Gültigkeit deiner Forschung sicher. Es wird überprüft, ob deine Untersuchung tatsächlich das misst, was diese messen soll.

Unterschieden wird hierbei zwischen externer und interner Validität. Externe Validität betrachtet die Generalisierbarkeit deiner Forschungsergebnisse. Hierbei wird geprüft, inwieweit deine Forschungsergebnisse auf allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten hinweisen.

Die interne Validität wird hergestellt, wenn Forschungsdesign und -interesse sowie die Analyse der erhobenen Daten dem festgelegtem Untersuchungsgegenstand entsprechen.

Beispiel:
Exemplarisch könnte das quantitative Gütekriterium der Validität untersuchen, ob das verwendete Erhebungsinstrument, wie Fragebögen oder Skalen, genau das erfasst, was unter dem Gegenstand verstanden wird.

3. Reliabilität

Reliabilität, als Gütekriterium quantitativer Forschung, zentriert, dass bei Wiederholung deiner Erhebung zuverlässige und konsistente Ergebnisse produziert werden. Konkret bedeutet dies, dass bei gleichbleibenden Bedingungen und wiederholter Durchführung des Versuches die gleichen Werte gemessen werden.

Beispiel:
Eine hohe Reliabilität weist ein Test beispielsweise auf, wenn bei wiederholter Testung einer Person auf ein Persönlichkeitsmerkmal die Ergebnisse gleich ausfallen. Der erneute Testvorgang zeigt, dass der Test zuverlässige Informationen über die Merkmale des Probanden liefert.

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Anwendung

Anwendung quantitativer Gütekriterien für qualitative Forschung

Die klassischen Gütekriterien der quantitativen Forschung können nicht unmittelbar auf qualitative Studien angewendet werden. Grund dafür ist, da keine Standardisierung, sondern eine Einzelfallbetrachtung durchgeführt wird.

Quantitative Gütekriterien in der qualitativen Forschung führt zu einer höheren Gültigkeit der Ergebnisse. Hierbei kann durch die Berücksichtigung von quantitativen Gütekriterien in der qualitativen Forschung eine Einheitlichkeit der Bewertungsmaßstäbe hergestellt werden.

Exemplarisch für die Anwendung von quantitativen Gütekriterien in der qualitativen Forschung ist die Transkription von Interviews. Die Transkripte werden nach vorher definierten, standardisierten Regeln angefertigt und der gesamte Datensatz berücksichtigt.

Ebenfalls gilt es, eine transparente Dokumentation des Vorgehens und der Ergebnisse in wissenschaftlichen Arbeiten vorzunehmen. Hierdurch wird die Verlässlichkeit und Validität der Daten erhöht.

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Beispiele

Gütekriterien quantitativer Forschung Beispiele

Die Objektivität von Untersuchungen hängt stark von dir als Forscher ab. Planst du eine Umfrage für ein quantitatives Forschungsprojekt, das die Zufriedenheit mit einem Produkt untersucht, solltest du deine eigene Meinung ausschließen, um Verfälschungen zu vermeiden.

Stelle neutrale Fragen und vermeide Suggestivfragen. Suggestiv wäre es, bei einer Befragung, die die Zufriedenheit mit einem Produkt untersucht, zu fragen:

„Wie zufrieden sind Sie mit dem herausragenden Produkt?“

Besser wäre es neutral nach der Zufriedenheit unter Einbezug von standardisierten Methoden zu fragen:

„Bitte geben Sie an, wie zufrieden Sie mit dem Produkt auf einer Skala von sehr zufrieden bis nicht zufrieden sind."

Ferner solltest du darauf achten, dass die Versuchsbedingungen für alle Teilnehmer deiner quantitativen Studie gleich sind und diese von dir objektiv behandelt werden.

Hierzu zählt neben dem direkten Kontakt zu den Beforschten auch die gleichbleibende Umsetzung der Methode, indem die Fragen in derselben Reihenfolge gestellt werden.

Dos Objektivität

  • Plane deine Erhebung so, dass sie möglichst unbeeinflusst von dir als Person ist
  • Gleichbleibende Regeln und Vorgehensweisen für die Datenerhebung, -analyse und -interpretation
  • Analysiere und interpretiere alle Daten, auch wenn sie deinen Erwartungen nicht entsprechen
  • Achte darauf, dass du deinen gesamten Forschungsprozess dokumentierst, damit er nachvollziehbar wird

Don'ts Objektivität

  • Starke Orientierung an eigenen Vorurteilen oder Interessen
  • Suggestive Auslegung deiner Erhebungsmethode, um deine Vorannahmen zu erfüllen
  • Ignorieren von Ergebnissen in der Analyse, die nicht der eigenen Meinung entsprechen

Validität als Gütekriterium kann exemplarisch anhand einer Studie über die Wirksamkeit eines Medikaments angewendet werden. Hier kann die Validität der Ergebnisse hergestellt werden, indem ein präzises Erhebungsinstrument, wie ein klar formulierter Fragebogen, konzipiert wird.

Des Weiteren ist die Auswahl der Stichprobe entscheidend. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Befragten der Zielgruppe des Medikaments entsprechen.

Dos Validität

  • Überprüfe, ob dein Messinstrument die gewünschten Ergebnisse liefert
  • Achte auf ein repräsentatives, auf das Erkenntnisinteresse abgestimmtes Sample
  • Berücksichtige und kontrolliere mögliche Störvariablen

Don'ts Validität

  • Ungeeignete Messinstrumente
  • Willkürliche Anpassung des Untersuchungsdesigns, um gewünschte Ergebnisse zu erheben

Ein Beispiel für Reliabilität in einer quantitativen Studie könnte die Messung des Körpergewichtes von Probanden sein. Reliabel erfolgen die Messungen dann, wenn bei wiederholter Durchführung dasselbe Gewicht gemessen wird.

Dies kann durch die Verwendung einer präzisen Waage und dem standardisierten Vorgang des Wiegens erfolgen. Wichtig könnte hier insbesondere sein, dass die Teilnehmer barfuß und ähnlich bekleidet auf die Waage steigen und mögliche Störfaktoren, wie das ungenaue Ablesen, vermieden werden.

Dos Reliabilität

  • Achte auf wiederholbare Bedingungen bei der Durchführung deiner Methode
  • Standardisiere dein Vorgehen, um konsistente Ergebnisse zu erhalten
  • Führe die Messungen einheitlich durch

Don'ts Reliabilität

  • Erhebungen in unterschiedlichen Umgebungen
  • Unklare, variierende Versuchsdurchführung
  • Manipuliere deine Daten nicht, um gewünschte Ergebnisse zu erhalten
nach Steinke

Gütekriterien quantitativer Forschung nach Steinke

Ines Steinke ist eine deutsche Soziologin und Methodologin. Sie hat wichtige Beiträge zur Entwicklung und Anwendung von Gütekriterien in der quantitativen Forschung geleistet.

Hierbei hat sie 4 Gütekriterien hervorgehoben, die die Qualität und Zuverlässigkeit quantitativer Forschungsergebnisse sicherstellen.

  • Validität
  • Reliabilität
  • Objektivität
  • Generalisierbarkeit

Besonderheiten in Steinkes Forschung

Steinkes betont vorwiegend den Zusammenhang zwischen den Gütekriterien und den Forschungsfragen. Kriterien dürfen nicht in einem Vakuum betrachtet, sondern sind direkt auf die spezifischen Forschungsfragen und den Kontext der Studie anzuwenden.

Steinke hebt auch die Bedeutung der Reflexion und Transparenz im Forschungsprozess hervor. Forscher sollen ihre Methoden und ihre Herangehensweise offenlegen und kontinuierlich hinterfragen, um die Integrität ihrer Forschung zu gewährleisten.

Garantiert mit sehr guter Note bestehen! 🥇

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nach Schnell

Gütekriterien quantitativer Forschung nach Rainer Schnell

Rainer Schnell ist deutscher Soziologe und Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung. Er ist insbesondere für seine Arbeiten auf den Gebieten der Umfrageforschung, der Stichprobentheorie und der statistischen Analysemethoden bekannt.

Auch Schnell empfiehlt bei empirischen Forschungen, die 4 folgenden Gütekriterien zu beachten:

  • Validität
  • Reliabilität
  • Objektivität
  • Generalisierbarkeit

Besonderheiten in Schnells Forschung

Ein wesentlicher Aspekt von Schnells Forschung liegt in seiner akribischen Betrachtung von Datenqualität und Datenschutz.

Er betont die Notwendigkeit einer strengen Überprüfung und Qualitätskontrolle in jeder Phase des Forschungsprozesses. Dadurch stellt der Forscher sich, dass die Gütekriterien eingehalten werden.

Weiter hat er innovative Ansätze für den Datenschutz in der Forschung entwickelt, um die Vertraulichkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewährleisten, ohne die Gültigkeit der Forschungsergebnisse zu beeinträchtigen.

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