Warum eine normale Plagiatsprüfung eigene Vorarbeiten nicht vollständig erfasst

Eine reguläre Plagiatsprüfung vergleicht den hochgeladenen Text mit den Quellen, die dem jeweiligen Prüfsystem technisch zur Verfügung stehen. Eigene frühere Arbeiten, unveröffentlichte Manuskripte, interne Dokumente, passwortgeschützte PDFs oder lokale Dateien sind darin häufig nicht enthalten. Deshalb kann eine Arbeit trotz eines niedrigen allgemeinen Ähnlichkeitswertes deutliche Überschneidungen mit bereits verwendeten eigenen Texten enthalten.

Wenn du zunächst klären möchtest, wann die Wiederverwendung eigener Inhalte wissenschaftlich als Selbstplagiat gelten kann, findest du Definitionen, Beispiele und die wissenschaftliche Einordnung im Ratgeber Selbstplagiat: Definition, Beispiele und wissenschaftliche Einordnung.

Reguläre Plagiatsprüfung

Vergleich mit technisch verfügbaren externen Quellen und Datenbanken.

Selbstplagiatsprüfung

Vergleich der aktuellen Arbeit mit eigenen und individuell bereitgestellten Vergleichsdokumenten.

Quellenabgleich

Prüfung, ob Quellen, Seitenzahlen und Literaturangaben tatsächlich mit den jeweiligen Originalen übereinstimmen.

Individuelle Vergleichsdokumente gezielt einbeziehen

Die Selbstplagiatsprüfung ergänzt den allgemeinen Scan um deine individuellen Vergleichsdokumente. Nur bereitgestellte beziehungsweise technisch zugängliche Dokumente können in den gezielten Vergleich einbezogen werden.

Welche Dokumente in die Selbstplagiatsprüfung einbezogen werden können

Eigene Texte und Vorarbeiten

Frühere wissenschaftliche Arbeiten gezielt vergleichen

  • Eigene frühere Hausarbeiten: Definitionen, Theorieabschnitte oder Literaturauswertungen
  • Eigene Bachelor- oder Masterarbeit: Vergleich mit späterer Masterarbeit, Dissertation oder Publikation
  • Exposés und Projektberichte: Fragestellung, Theorie, Methodik oder frühere Formulierungen
  • Eigene wissenschaftliche Artikel: Publikationen, kumulative Dissertationen und weiterentwickelte Forschungstexte

Weitere Vergleichsdokumente

Nicht indexierte und individuell bereitgestellte Texte einbeziehen

  • Unveröffentlichte Manuskripte: noch nicht indexierte Forschungs- und Arbeitstexte
  • Interne Dokumente: Forschungsberichte, Projektunterlagen oder nicht öffentliche Materialien
  • Bereitgestellte PDF-Quellen: Texte hinter Login, Paywall oder außerhalb öffentlicher Prüfpools
  • Webseiten- oder Textauszüge: gezielter Vergleich mit bekannten Fundstellen
  • Freigegebene Arbeiten Dritter: nur bei bestehender Nutzungs- und Übermittlungsberechtigung

Technischer Hinweis: Eingescannte PDFs müssen maschinenlesbaren Text enthalten oder vor dem Vergleich entsprechend aufbereitet werden. Unterstützte Formate und Dateigrenzen richten sich nach dem eingesetzten Prüfprozess.

Was bei eigenen Texten und Vorarbeiten konkret geprüft wird

Die aktuelle wissenschaftliche Arbeit wird gezielt mit den bereitgestellten Vergleichsdokumenten abgeglichen. Dabei werden technische Übereinstimmungen erfasst und relevante Fundstellen zusätzlich im wissenschaftlichen Kontext eingeordnet.

Wörtliche Übereinstimmungen

Identische oder nahezu identische Formulierungen werden zwischen der aktuellen Arbeit und den Vergleichsdokumenten sichtbar gemacht.

Auffällige Textnähe

Soweit technisch erfassbar, werden eng an früheren Formulierungen orientierte Passagen als Prüfhinweis gekennzeichnet.

Wiederverwendete Textbausteine

Wiederkehrende Definitionen, Theoriepassagen, Methodenbeschreibungen oder Ergebnisformulierungen werden dokumentiert.

Tabellen und Beschriftungen

Maschinenlesbare Tabelleninhalte, Überschriften, Abbildungsbeschriftungen und erläuternde Texte können in den Vergleich einbezogen werden.

Quellen- und Kennzeichnungsbezug

Geprüft wird, ob die Wiederverwendung erkennbar gemacht oder mit dem ursprünglichen Text beziehungsweise der früheren Veröffentlichung verbunden wurde.

Wissenschaftlicher Kontext

Die Einordnung berücksichtigt, ob eine Übereinstimmung fachsprachlich üblich, methodisch notwendig, transparent wiederverwendet oder tatsächlich problematisch ist.

Technischer Treffer und fachliche Bewertung unterscheiden

Eine technisch nicht erkannte Passage kann nicht automatisch als frei von Selbstplagiatsrisiken gelten. Ebenso ist eine erkannte Übereinstimmung noch kein abschließendes Urteil über wissenschaftliches Fehlverhalten.

Selbstplagiats-Vergleichsbericht

Was du nach der Selbstplagiatsprüfung erhältst

Der Vergleichsbericht zeigt, wo sich deine aktuelle Arbeit mit den bereitgestellten Vorarbeiten überschneidet, wie die Fundstelle fachlich einzuordnen ist und welcher nächste Handlungsschritt sinnvoll ist.

anonymisierte Demo
Textstelle und Vergleich Fachliche Einordnung Priorität Handlungsschritt
Theorieabschnitt, S. 18
frühere Hausarbeit, S. 7
längere wörtliche Eigenübernahme ohne Kennzeichnung hoch Passage eigenständig überarbeiten und Ursprung transparent kennzeichnen.
Methodenbeschreibung, S. 31
eigenes Exposé, S. 4
methodisch notwendige Wiederholung niedrig Konsistenz prüfen und gegebenenfalls die Herkunft transparent machen.
Tabellenbeschreibung, S. 47
früherer Projektbericht, S. 22
inhaltlich identischer Beschreibungstext mittel Formulierung und Quellenbezug prüfen.
Definition, S. 12
eigener Fachartikel, S. 3
bereits veröffentlichte Eigenformulierung mittel Selbstzitation beziehungsweise transparente Referenz ergänzen.
1

Dokumentbezug

Aktuelle Textstelle und zugehöriges Vergleichsdokument.

2

Fundstelle und Übereinstimmung

Seite, Abschnitt und Art der erkannten Textüberschneidung.

3

Einordnung und Priorität

Fachliche Bewertung und Dringlichkeit der weiteren Bearbeitung.

4

Handlungsschritt

Kennzeichnen, ergänzen, überarbeiten oder unverändert lassen.

Wie gefundene Übereinstimmungen fachlich eingeordnet werden

Nicht jede Übereinstimmung mit einer eigenen Vorarbeit ist automatisch problematisch. Entscheidend sind Umfang, Kennzeichnung, wissenschaftliche Funktion, Veröffentlichungsbezug und die Vorgaben deiner Hochschule.

Fachliche Einordnung von Übereinstimmungen bei der Selbstplagiatsprüfung

Unkritisch

Nachvollziehbare Wiederverwendung

  • allgemeine Fachbegriffe
  • technisch notwendige Kurzformulierungen
  • korrekt gekennzeichnete Wiederverwendung
  • transparente Selbstzitation
  • übliche formale Bestandteile

Prüfbedürftig

Zusätzliche Einordnung erforderlich

  • längere ähnliche Passagen
  • unklare Kennzeichnung
  • fehlender Bezug zur früheren Arbeit
  • wiederverwendete Tabellen oder Definitionen
  • unklare Hochschulvorgaben

Kritisch

Erhöhter Überarbeitungsbedarf

  • längere wörtliche Übernahme ohne transparente Kennzeichnung
  • bereits veröffentlichte eigene Inhalte als vermeintlich neue Leistung
  • Wiederverwendung zentraler Analysen oder Ergebnisse ohne Offenlegung
  • erhebliche Textnähe in bewertungsrelevanten Abschnitten

Nicht abschließend beurteilbar

Weitere Unterlagen oder Informationen erforderlich

  • unvollständiges Vergleichsdokument
  • fehlende Seiten
  • nicht lesbare Datei
  • unklare Veröffentlichungs- oder Entstehungshistorie
  • fehlende Hochschulvorgaben

Die Einordnung ist eine fachliche Risikobewertung und kein offizielles Gutachten der Hochschule. Wenn bereits ein Plagiatsvorwurf, eine kritische Bewertung oder ein Prüfungsstreit besteht, kannst du den Fall anschließend durch eine fachliche Stellungnahme oder ein wissenschaftliches Gutachten vertieft prüfen und dokumentieren lassen.

Typische Einsatzsituationen

Wann eine Selbstplagiatsprüfung besonders sinnvoll ist

Die Prüfung ist besonders sinnvoll, wenn eine neue wissenschaftliche Arbeit auf eigenen früheren Texten, Vorarbeiten, Publikationen oder internen Dokumenten aufbaut. Der gezielte Vergleich zeigt, wo frühere Inhalte erneut verwendet wurden und welche Stellen genauer eingeordnet werden sollten.

Das betrifft sowohl einzelne wiederverwendete Textbausteine als auch größere Überschneidungen zwischen aufeinander aufbauenden Studien- und Forschungsarbeiten.

Selbstplagiatsprüfung anfragen

Typische Situationen und mögliche Überschneidungen

  • Hausarbeiten fließen in eine Bachelorarbeit ein
    Theorie- und Literaturabschnitte werden erneut verwendet.
  • Bachelorarbeit bildet die Grundlage einer Masterarbeit
    Definitionen, Methoden oder Forschungsstand überschneiden sich.
  • Masterarbeit wird zur Dissertation weiterentwickelt
    Die Grenze zwischen Vorarbeit und neuer Eigenleistung kann unklar werden.
  • Kumulative Dissertation
    Manteltext und eigene Publikationen können sich überschneiden.
  • Mehrere Publikationen aus demselben Projekt
    Methoden-, Daten- und Ergebnisbeschreibungen wiederholen sich.
  • Exposé wurde umfangreich übernommen
    Längere Ausgangstexte erscheinen erneut in der späteren Arbeit.
  • Alte Textbausteine wurden gespeichert
    Frühere Formulierungen können unbeabsichtigt wiederverwendet werden.
  • Interne Projektunterlagen wurden genutzt
    Nicht öffentlich erkennbare Textüberschneidungen können entstehen.
  • KI-gestützte Paraphrasen basieren auf eigenen Texten
    Sprachliche Nähe zu früheren Vorarbeiten kann trotz Umformulierung bestehen bleiben.

Selbstplagiatsprüfung oder andere Prüfung?

Welche Prüfung zu deinem konkreten Bedarf passt

Die Selbstplagiatsprüfung ist die richtige Leistung, wenn deine aktuelle Arbeit gezielt mit eigenen früheren Texten oder individuell bereitgestellten Dokumenten verglichen werden soll. Für andere Prüfziele stehen jeweils spezialisierte Leistungen zur Verfügung.

Dein Prüfbedarf Selbstplagiatsprüfung Andere passende Leistung
Arbeit soll mit öffentlichen und verfügbaren Quellen verglichen werden – Plagiatsprüfung
Arbeit soll mit eigenen früheren Dokumenten verglichen werden ✓ –
Vorhandener Scanbericht soll fachlich eingeordnet werden – Reportauswertung
Quellen, Seitenzahlen und Literaturangaben sollen vollständig verifiziert werden – Quellen- und Zitationsprüfung
Auffällige KI-Muster sollen erkannt werden – KI-Scan
Bestätigte problematische Passagen sollen korrigiert werden – Plagiatsentfernung
Sprache und Inhalt sollen insgesamt überarbeitet werden – Wissenschaftliches Lektorat

Leistungsumfang und Ergänzungen

Was in der Selbstplagiatsprüfung enthalten ist

Die Selbstplagiatsprüfung verbindet den gezielten Vergleich deiner aktuellen wissenschaftlichen Arbeit mit individuell bereitgestellten Vorarbeiten und Dokumenten mit einer fachlichen Einordnung relevanter Übereinstimmungen. Weitere Prüf- und Korrekturleistungen lassen sich passend zum Ergebnis ergänzen.

Vergleichsbericht der Selbstplagiatsprüfung

Enthalten

Deine aktuelle Arbeit wird mit den von dir bereitgestellten Vergleichsdokumenten abgeglichen. Relevante Überschneidungen werden dokumentiert, fachlich eingeordnet und mit konkreten nächsten Schritten verbunden.

  • Abgleich der aktuellen Arbeit mit Vergleichsdokumenten enthalten
  • Einbezug eigener früherer Texte enthalten
  • Einbezug unveröffentlichter und interner Dokumente enthalten
  • Ermittlung von Textübereinstimmungen enthalten
  • Zuordnung zur jeweiligen Vergleichsdatei enthalten
  • Seiten- oder Abschnittsbezug, soweit technisch verfügbar enthalten
  • Strukturierter Vergleichsbericht enthalten
  • Fachliche Einordnung relevanter Treffer enthalten
  • Priorisierung der Fundstellen enthalten
  • Konkrete Handlungsschritte enthalten
  • Berücksichtigung bereitgestellter Hochschulvorgaben enthalten
  • Rückfragemöglichkeit enthalten
Selbstplagiatsprüfung anfragen
Optional ergänzbare Leistungen zur Selbstplagiatsprüfung

Nicht automatisch enthalten – optional ergänzbar

Je nach Dokumentenlage und Ergebnis kann die Selbstplagiatsprüfung gezielt um weitere Prüf- und Korrekturleistungen erweitert werden.

  • Allgemeiner Datenbank- und Internetscan optional ergänzbar
  • Vollständige Quellenverifikation optional buchbar
  • Vollständige Zitationsprüfung und -korrektur optional buchbar
  • Weitere Vergleichsdokumente in die Prüfung aufnehmen ergänzbar
  • KI-Scan auf auffällige Textmuster optional buchbar
  • Direkte Überarbeitung bestätigter problematischer Stellen optional buchbar
  • Vollständiges wissenschaftliches Lektorat optional buchbar

Bestätigte problematische Stellen können anschließend gezielt überarbeitet und passende Quellen-, Zitations-, Plagiats- oder Lektoratsleistungen ergänzt werden.

Passende Ergänzung auswählen
Vertrauliche Verarbeitung bei der Selbstplagiatsprüfung

Datenschutz und Nutzungsberechtigung

Eigene und vertrauliche Dokumente sicher vergleichen lassen

Deine aktuelle Arbeit und die bereitgestellten Vergleichsdokumente werden vertraulich verarbeitet. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt und die Auftragsdateien werden auf der 1a-Studi-Infrastruktur nur zeitlich begrenzt gespeichert.

Keine öffentliche Veröffentlichung: Deine Arbeiten und Vergleichsdokumente werden weder öffentlich veröffentlicht noch als frei zugängliche Quellen in einen öffentlichen Vergleichspool aufgenommen.

Berechtigung für Vergleichsdokumente: Lade nur eigene Dokumente oder Unterlagen hoch, für deren Übermittlung, Verarbeitung und Vergleich du die erforderliche Berechtigung besitzt. Personenbezogene oder vertrauliche Inhalte sollten erforderlichenfalls vor der Übermittlung anonymisiert werden.

Vertrauliche Verarbeitung im Überblick

Werden die Dokumente veröffentlicht oder in einen öffentlichen Vergleichspool aufgenommen?

Nein. Die aktuelle Arbeit und deine Vergleichsdokumente werden nicht öffentlich veröffentlicht und nicht als frei zugängliche Quellen in einen öffentlichen oder später öffentlich durchsuchbaren Vergleichspool aufgenommen.

Wie lange werden Dateien und Scans gespeichert?

Auftrags- und Vergleichsdateien werden maximal 30 Tage gespeichert und anschließend gelöscht. Die zugehörigen Scans stehen maximal 90 Tage zur Verfügung und werden danach ebenfalls gelöscht. Eine vorzeitige Löschung der Auftragsdaten ist über deinen persönlichen Bereich möglich.

Wer erhält Zugriff auf meine Dokumente?

Auf deine Auftragsunterlagen greifst zunächst nur du über deinen persönlichen Bereich zu. Wird zusätzlich eine Expertenprüfung oder Korrektur beauftragt, erhalten ausschließlich die für deinen Auftrag eingesetzten 1a-Studi-Experten den erforderlichen Bearbeitungszugriff.

Werden externe Prüfsysteme eingesetzt?

Für den technischen Plagiatsscan wird Copyleaks als externes Prüfsystem eingesetzt. Die hierfür erforderlichen Inhalte werden ausschließlich zur Durchführung des beauftragten Scans übertragen. Eine Aufnahme der Dokumente in einen öffentlichen Vergleichspool zur späteren öffentlichen Nutzung erfolgt nicht.

Ist eine Geheimhaltungsvereinbarung möglich?

Ja. Für besonders sensible, interne oder unveröffentlichte wissenschaftliche Inhalte kann eine Geheimhaltungsvereinbarung genutzt werden.

In drei Schritten zum Vergleichsbericht

So läuft die Selbstplagiatsprüfung ab

Deine aktuelle wissenschaftliche Arbeit wird mit den von dir bereitgestellten Vorarbeiten und Vergleichsdokumenten abgeglichen. Relevante Übereinstimmungen werden anschließend fachlich eingeordnet und in einem strukturierten Vergleichsbericht dokumentiert.

1

Aktuelle Arbeit und Vergleichsdokumente einreichen

Lade die vollständige aktuelle Arbeit sowie alle relevanten eigenen Vorarbeiten, Manuskripte, PDFs oder internen Dokumente hoch.

2

Dokumente technisch und fachlich vergleichen lassen

Die Texte werden miteinander abgeglichen. Relevante Übereinstimmungen werden den jeweiligen Vergleichsdokumenten zugeordnet und fachlich eingeordnet.

3

Vergleichsbericht und Handlungsschritte erhalten

Du erhältst einen strukturierten Bericht mit Fundstellen, Prioritäten und konkreten Empfehlungen. Eine direkte Korrektur kann bei Bedarf anschließend separat ergänzt werden.

Preis und Bearbeitungszeit

Kosten der Selbstplagiatsprüfung

Der Preis richtet sich nach dem Umfang deiner aktuellen Arbeit und den Dokumenten, mit denen sie gezielt verglichen werden soll.

Individueller Dokumentenvergleich

Preis passend zu deinen Vergleichsdokumenten

Entscheidend sind Wortumfang, Anzahl und Umfang der Vergleichsdokumente sowie Prüftiefe und Experteneinordnung. Nach Sichtung erhältst du ein verbindliches Angebot.

Einzelleistung Prüfziel Preis
Plagiatsprüfung Abgleich mit verfügbaren externen Quellen ab 9,95 €
Selbstplagiatsprüfung Vergleich mit eigenen und individuell bereitgestellten Dokumenten individuell
Quellenabgleich Prüfung von Quellen, Fundstellen und Seitenangaben individuell

Bearbeitungszeit: Sie richtet sich nach Textumfang, Anzahl der Vergleichsdokumente und Prüftiefe. Die konkrete Frist wird vor der Beauftragung bestätigt.

Was nach der Selbstplagiatsprüfung erforderlich sein kann

Der Vergleichsbericht zeigt, welche Fundstellen unkritisch bleiben und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Ergänzende Prüfungen oder Korrekturen werden deshalb gezielt nach dem tatsächlichen Befund ausgewählt.

Häufige Fragen zur Selbstplagiatsprüfung

Antworten zu Vergleichsdokumenten, Prüfumfang, Nutzungsberechtigung, Vergleichsbericht, Kosten und Bearbeitungszeit.

Was ist eine Selbstplagiatsprüfung?

Bei einer Selbstplagiatsprüfung wird deine aktuelle wissenschaftliche Arbeit gezielt mit eigenen früheren Texten und individuell bereitgestellten Vergleichsdokumenten abgeglichen. Gefundene Überschneidungen werden den jeweiligen Dokumenten und Fundstellen zugeordnet und fachlich eingeordnet.

Was ist der Unterschied zwischen Selbstplagiatsprüfung und normaler Plagiatsprüfung?

Eine reguläre Plagiatsprüfung vergleicht deinen Text mit den Quellen, die dem jeweiligen Prüfsystem technisch zur Verfügung stehen. Die Selbstplagiatsprüfung bezieht dagegen gezielt eigene frühere Arbeiten, unveröffentlichte Texte, interne Dokumente und andere von dir bereitgestellte Vergleichsunterlagen ein.

Welche eigenen Dokumente kann ich vergleichen lassen?

Vergleichbar sind beispielsweise frühere Hausarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, Exposés, Projektberichte, wissenschaftliche Artikel, unveröffentlichte Manuskripte, interne Dokumente sowie weitere geeignete Textdokumente.

Kann ich frühere Haus-, Bachelor- oder Masterarbeiten hochladen?

Ja. Genau solche eigenen Vorarbeiten sind typische Vergleichsdokumente. So lässt sich beispielsweise prüfen, welche Abschnitte einer früheren Hausarbeit in einer Bachelorarbeit oder welche Inhalte einer Bachelorarbeit später in einer Masterarbeit erneut verwendet wurden.

Können unveröffentlichte PDFs und interne Dokumente geprüft werden?

Ja. Nicht veröffentlichte Manuskripte, interne Projektunterlagen und bereitgestellte PDFs können gezielt als Vergleichsdokumente einbezogen werden. Voraussetzung ist, dass der enthaltene Text technisch verarbeitet werden kann.

Kann ich Arbeiten anderer Personen als Vergleichsdokument hochladen?

Nur wenn du zur Übermittlung, Verarbeitung und Nutzung des Dokuments für diesen Vergleich berechtigt bist. Ohne entsprechende Berechtigung dürfen Arbeiten anderer Personen nicht als Vergleichsdokument eingereicht werden.

Welche Nutzungsrechte benötige ich für Vergleichsdokumente?

Du musst berechtigt sein, das jeweilige Dokument an 1a-Studi zu übermitteln und für den vereinbarten Textvergleich verarbeiten zu lassen. Bei eigenen Arbeiten ist dies regelmäßig unkomplizierter. Bei fremden, internen oder vertraulichen Unterlagen muss die entsprechende Berechtigung vor dem Upload geklärt sein.

Werden wörtliche Übernahmen und Paraphrasen erkannt?

Identische oder nahezu identische Formulierungen werden im Dokumentenvergleich sichtbar gemacht. Soweit technisch erfassbar, können auch eng an früheren Formulierungen orientierte Passagen als auffällige Textnähe gekennzeichnet und anschließend fachlich eingeordnet werden.

Können Tabellen, Abbildungsbeschriftungen und Textbausteine geprüft werden?

Ja, soweit die Inhalte maschinenlesbar vorliegen. Dazu können wiederverwendete Definitionen, Theorie- und Methodenpassagen, Ergebnisformulierungen, Tabelleninhalte, Überschriften, Abbildungsbeschriftungen und erläuternde Texte gehören.

Ist jede Übereinstimmung mit einer eigenen Arbeit ein Selbstplagiat?

Nein. Ob eine Wiederverwendung problematisch ist, hängt unter anderem von Umfang, Kennzeichnung, wissenschaftlicher Funktion, Veröffentlichungskontext und den Vorgaben deiner Hochschule ab. Fachbegriffe, technisch notwendige Formulierungen oder transparent gekennzeichnete Wiederverwendungen können beispielsweise unkritisch sein.

Was enthält der Selbstplagiatsbericht?

Der Vergleichsbericht dokumentiert die betroffene Textstelle der aktuellen Arbeit, das zugehörige Vergleichsdokument, die Fundstelle, die Art der Übereinstimmung sowie die fachliche Einordnung. Relevante Treffer werden außerdem priorisiert und mit konkreten Handlungsschritten verbunden.

Werden Quellen und Seitenzahlen vollständig kontrolliert?

Im Rahmen der Selbstplagiatsprüfung wird der Bezug zu den bereitgestellten Vergleichsdokumenten und den relevanten Fundstellen bewertet. Eine vollständige Verifikation sämtlicher Quellen, Seitenzahlen und Literaturangaben ist eine eigenständige Prüfung und kann bei Bedarf ergänzt werden.

Werden problematische Stellen direkt korrigiert?

Die Selbstplagiatsprüfung zeigt zunächst, welche Fundstellen unkritisch, prüfbedürftig oder problematisch sind und welche Handlungsschritte empfohlen werden. Bestätigte problematische Stellen können anschließend gezielt im Rahmen einer ergänzenden Korrekturleistung überarbeitet werden.

Wie werden meine Dokumente gespeichert und gelöscht?

Deine Auftrags- und Vergleichsdateien werden maximal 30 Tage gespeichert und anschließend gelöscht. Die zugehörigen Scans werden maximal 90 Tage gespeichert und danach ebenfalls gelöscht. Eine vorzeitige Löschung der Auftragsdaten ist über deinen persönlichen Bereich möglich. Deine Dokumente werden nicht öffentlich veröffentlicht und nicht als frei zugängliche Quellen in einen öffentlichen Vergleichspool aufgenommen.

Was kostet die Selbstplagiatsprüfung?

Der Preis richtet sich nach dem Wortumfang der aktuellen Arbeit, Anzahl und Umfang der Vergleichsdokumente, gewünschter Prüftiefe sowie einer Experteneinordnung. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen erhältst du ein verbindliches Angebot.

Wie lange dauert die Prüfung?

Die Bearbeitungszeit richtet sich nach Textumfang, Anzahl und Umfang der Vergleichsdokumente sowie der gewählten Prüftiefe. Die konkrete Frist wird vor der Beauftragung bestätigt.