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(Geschätzte Lesezeit: 6 - 11 Minuten)
Richtlinien

Richtlinien für formale Gestaltung von Seminar- und Abschlussarbeiten der Hochschule FOM

Der folgende Leitfaden fasst alle verpflichtenden Formateinstellungen, Text‐ und Zitationsregeln aus dem offiziellen Leitfaden zur formalen Gestaltung von Seminar- und Abschlussarbeiten der FOM Hochschule zusammen.

Ziel ist es, die komplexen Strukturen für Studierende leicht verständlich zu machen, sodass Aufbau, Formulierungen, Zitationen und besondere Nachweise exakt den Vorgaben ihrer Hochschule entsprechen.

Hinweis: Dies ist keine offizielle Webseite der FOM Hochschule. Die dargestellten Informationen dienen lediglich der Orientierung.

FOM Anforderungen & passende 1a-Studi Korrekturdienste

FOM Hochschule 1a-Studi
Formal korrekter Aufbau, Layout, Schriftbild & Satzgestaltung nach FOM-Richtlinien
  • Formatierung nach Richtlinien
  • LektoratPlus (tiefe Textkorrektur)
  • Coaching
Zitation, Literaturverzeichnis (Harvard/Chicago), Kennzeichnung von KI-Texten
  • Fußnoten-/Quellenkorrektur
  • Literaturverzeichnis
  • Plagiatsprüfung
  • KI-Scan & Korrektur KI-Text
Fachsprachlich korrekte Begriffe, gendergerechte Sprache, präzise Formulierungen
  • Wissenschaftliches Lektorat
  • Inhalts-Check
  • Neuformulierung von Texten
Strukturierte und transparente Darstellung von Methoden, Argumentation und Nachvollziehbarkeit
  • Roter-Faden-Check
  • Inhalts-Check
Anhang, Sonderverzeichnisse & empirische Datendarstellung
  • Formatierung nach Richtlinien
  • Abbildungen & Tabellen
Einhaltung KI-Richtlinien (Kennzeichnung, Dokumentation)
  • KI-Scan & Korrektur KI-Text
  • KI-Dokumentation (Hilfsmittelverzeichnis)
 
Allgemeine Formvorschriften

Allgemeine Formvorschriften für wissenschaftliche Arbeiten an der FOM Hochschule

Der Aufbau für Seminar- und wissenschaftliche Abschlussarbeiten ist nach folgenden Richtlinien vorgeschrieben:

Reihenfolge der Bestandteile Erläuterung
Titelblatt Von der Hochschule bereitgestellt (Abschlussarbeiten) bzw. analog Anhang gestalten (Seminararbeiten).
Inhaltsverzeichnis Alle Verzeichnisse und Kapitel wortgleich aufführen. Seitenzahlen angeben.
Abbildungs- , Tabellen-, Abkürzungs- sowie ggf. Formel- und Symbolverzeichnis Getrennt nummerieren und mit Seitenzahl listen.
Sperrvermerk (optional) Zwischen Verzeichnissen und Textteil einfügen. Muster im Leitfaden.
Textteil Einleitung – Hauptteil – Schluss.
Anhang (falls notwendig) Getrennte Bezeichnungen wie „Anhang I: Fragebogen“.
Literatur-, ggf. Rechtsprechungs-, Quellen- und KI-Hilfsmittelverzeichnis Internetquellen am Ende separat. KI-Tools immer listen.
Formatierung und Layout

Formatierung und Layout für Arbeiten an der FOM

Seitenformat und Druck

  • Papierformat: DIN A4, Hochformat
  • Druck: Ein- oder doppelseitig auf weißem Papier (vgl. Theisen 2021, S. 187)

Seitenränder

Seitenrand Maß (inkl. Kopf- und Fußzeile)
Oben 4 cm (Kopfzeile: 2 cm)
Unten 2 cm (Fußzeile: 2 cm)
Links 4 cm
Rechts 2 cm

Seitennummerierung

Seitenzahlen in der Kopfzeile (mit Ausnahme des Titelblatts):

  • Vor Textteil (Verzeichnisse): römische Zahlen, beginnend ab Inhaltsverzeichnis (II)
  • Ab Textteil: arabische Zahlen, beginnend bei 1

Position der Seitenzahlen:

  • Ohne Kapitelüberschrift in Kopfzeile: oben mittig (1 cm rechts von der Mitte)
  • Mit Kapitelüberschrift: oben rechts am Textrand

Schriftart und -größe

Textelement Schriftart Schriftgrad Zeilenabstand
Haupttext Times New Roman (alternativ Arial) 12 pt (Arial: 11,5 pt) 1,5-zeilig
Fußnoten Times New Roman (alternativ Arial) 10 pt (Arial: 9,5 pt) einzeilig

Absatzgestaltung

  • Textabsätze im Blocksatz
  • Absatzabstände:

    • Vor Absatz: 0 pt
    • Nach Absatz: 6 pt

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    • Zitation & Literaturverzeichnis
    • Plagiats- & KI-Entfernung
    • LektoratPlus
    • Formtierung nach Richtlinien u.v.m.
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    Studentin Box

    Überschriften und Beschriftungen

    • Links bündig ausgerichtet und fett hervorgehoben
    • Absatzabstände:

      • Vor Absatz: 12 pt
      • Nach Absatz: 6 pt

      Fußnoten und Nummerierung

      • Fußnoten durch Linie vom Haupttext optisch getrennt
      • Fußnoten, Abbildungen und Tabellen fortlaufend nummerieren
      • Empfehlung: Fußnoten linksbündig formatieren

      Textauszeichnungen

      • Kursivschrift, Fettdruck und Unterstreichungen nur in Ausnahmefällen und nach Absprache mit dem Erstgutachter
      • Eigennamen können kursiv oder in Großbuchstaben hervorgehoben werden

      Silbentrennung

      • Automatische Silbentrennung aktivieren
      • Trennungsvorschläge kritisch überprüfen und ggf. korrigieren
      Umfang

      Umfang einer Abschlussarbeit an der FOM Hochschule

      Arbeitstyp Umfang (ohne Verzeichnisse, Anhang, Abbildungen und Tabellen)
      Seminararbeiten/Assignments gem. Modulbeschreibung (z. B. 4.000 Worte)
      Bachelor-Thesis 40–60 Seiten
      Master-Thesis 60–80 Seiten
      Textgestaltung & Sprachstil

      Textgestaltung & Sprachstil von Arbeiten an der FOM Hochschule

      1. Verwendung der richtigen Perspektive

      Akademische Arbeiten sind stets in der dritten Person zu verfassen. Die Verwendung von Personalpronomen wie „ich“ oder „wir“ ist ausdrücklich untersagt.

      Richtig: Die Autorin stellt fest, dass ...

      Falsch: Ich stelle fest, dass ...; Wir untersuchen ...

      2. Satzgestaltung und Verständlichkeit

      Zur Gewährleistung der Verständlichkeit und Präzision des Textes sind kurze und prägnante Sätze erforderlich. Lange Schachtelsätze sind zu paraphrasieren, um komplexe Zusammenhänge eindeutig zu vermitteln.

      Empfohlen: Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Motivation und Leistung. Aus diesem Zusammenhang ergeben sich Empfehlungen für die Praxis.

      Zu vermeiden: Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Motivation und Leistung, aus welchem Zusammenhang sich wiederum Empfehlungen für die Praxis ergeben.

      3. Verwendung von Fachterminologie

      Fachtermini sind exakt und im Kontext korrekt zu verwenden. Bei Begriffen, deren Bedeutung mehrdeutig oder interpretationsfähig ist, erfolgt zunächst eine eindeutige Definition.

      Beispiel: Der Begriff „Nachhaltigkeit“ bezeichnet in dieser wissenschaftlichen Arbeit die ökologische Verantwortung von Unternehmen im Produktionsprozess.

      4. Gendergerechte Sprache

      Die Hochschule erwartet eine gendergerechte Sprache gemäß den Vorgaben im Anhang der Hochschulrichtlinien. Empfohlen ist dabei insbesondere die Verwendung neutraler Formulierungen.

      Beispiele:
      Die Studierenden (statt: die Studenten)
      Die Mitarbeitenden (statt: die Mitarbeiter)

      5. Vermeidung ungenauer und wertender Sprache

      In wissenschaftlichen Texten sind ungenaue Angaben, wertende Adjektive und Füllwörter wie „eigentlich“, „sehr“ oder „ziemlich“ zu vermeiden. Aussagen sind stets konkret und präzise zu treffen.

      Richtig: Die Untersuchung liefert eindeutige Ergebnisse.

      Falsch: Die Untersuchung liefert eigentlich sehr eindeutige Ergebnisse.

      Zitation und Literaturverzeichnis

      Zitation und Literaturverzeichnis nach FOM Richtlinien

      Die Hochschule erlaubt grundsätzlich zwei Optionen zur Quellenangabe, welche jeweils konsistent angewandt werden müssen:

      Option 1: Chicago Style (Fußnoten)

      Im Chicago Style erfolgt die Quellenangabe in Form einer Fußnote, unmittelbar im Anschluss an das direkte oder indirekte Zitat. Das Literaturverzeichnis ist alphabetisch und vollständig nach den Vorgaben der Hochschulrichtlinien anzulegen.

      Beispiel Fußnote:
      Theisen, M. R., Wissenschaftliches Arbeiten, 2021, S. 153.

      Option 2: Harvard Style (Klammern im Text)

      Der Harvard Style sieht eine Kurzangabe direkt im Text vor. Diese wird in Klammern gesetzt und enthält den Nachnamen der Verfassenden, das Erscheinungsjahr sowie die Seitenzahl ohne das Kürzel „S.“.

      Beispiel Kurzbeleg im Text:
      (Theisen 2021, 153)

      Im Literaturverzeichnis werden die Quellen analog alphabetisch sortiert und identisch strukturiert dargestellt.

      Korrektur der Zitation & Literaturverzeichnis

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      Grundregeln für Zitate und Belege

      Direkte Zitate

      Direkte Zitate sind unverändert und buchstabengetreu zu übernehmen und in doppelte Anführungszeichen („…“) zu setzen. Die Quellenangabe erfolgt unmittelbar im Anschluss.

      Beispiel (direktes Zitat):
      „Die Wissenschaftlichkeit einer Arbeit ist an klar definierten Kriterien messbar“ (Theisen 2021, 153).

      Indirekte Zitate

      Indirekte Zitate oder Paraphrasen sind in eigenen Worten wiederzugeben und durch das Kürzel „Vgl.“ einzuleiten.

      Beispiel (indirektes Zitat):
      Vgl. Theisen 2021, S. 153.

      Mehrfachverweise in Fußnoten

      Werden in einer Fußnote mehrere Quellen zitiert, erfolgt die Trennung durch Semikolon („;“). Diese Quellen sind chronologisch zu ordnen.

      Beispiel (Mehrfachverweis):
      Vgl. Müller 2018, S. 32; Schulze 2019, S. 45; Theisen 2021, S. 153.

      Kennzeichnung und Nummerierung von Abbildungen, Tabellen und Formeln

      Alle Tabellen, Abbildungen und Formeln sind fortlaufend zu nummerieren sowie oberhalb mit einer aussagekräftigen Überschrift zu versehen. Die Quelle folgt unmittelbar unterhalb der jeweiligen Darstellung:

      Beispiele für Quellenhinweise unterhalb:
      „Quelle: In Anlehnung an Müller 2018, S. 32.“
      „Quelle: Eigene Darstellung.“

      Kennzeichnung von KI-generierten Textpassagen

      Textpassagen, die mithilfe künstlicher Intelligenz generiert wurden, sind deutlich als solche zu kennzeichnen. Die verwendete KI wird im KI-Hilfsmittelverzeichnis vollständig dokumentiert.

      Beispiel KI-Kennzeichnung im Text:
      (ChatGPT 3.5, Zugriff 01.11.2023)

      Sonderregeln Literatur

      Literatur, Internet- und Rechtsquellen

      Die Literaturangaben sind im Literaturverzeichnis gemäß den folgenden Regeln zu ordnen und darzustellen:

      Alphabetische Sortierung

      Die Quellenangaben erfolgen alphabetisch aufsteigend nach Familiennamen der Verfassenden.

      Formatierung und Einrückung

      Jeder Eintrag wird um 1 cm hängend eingerückt und mit einfachem Zeilenabstand formatiert. Zwischen einzelnen Buchstabenblöcken (z. B. A, B, C) ist ein 1½-facher Zeilenabstand einzuhalten.

      Beispiel:
      Müller, T., Musterbeispiel wissenschaftlichen Arbeitens, Musterverlag, Berlin 2018.
      Theisen, M. R., Wissenschaftliches Arbeiten, Verlag Vahlen, München 2021.

      Mehrere Werke eines Autors oder einer Autorin

      Liegt mehr als eine Veröffentlichung von einer Autorin oder einem Autor vor, sind diese Werke chronologisch anzuordnen. Werke aus demselben Jahr erhalten zusätzliche Kennzeichnungen durch Kleinbuchstaben (a, b).

      Beispiel:
      Schmidt, A., Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Musterverlag, Hamburg 2020a.
      Schmidt, A., Wissenschaftlich Schreiben leicht gemacht, Musterverlag, Hamburg 2020b.

      Internetquellen

      Internetquellen sind vollständig mit folgenden Angaben aufzuführen:

      • Vollständige URL
      • Veröffentlichungs- bzw. Versionsdatum (falls angegeben)
      • Datum des letzten Zugriffs

      Beispiel Internetquelle:
      Musteruniversität (2022): Richtlinien wissenschaftliches Arbeiten. Online verfügbar unter: https://www.musteruniversitaet.de/richtlinien, Stand: 01.02.2022, Zugriff: 01.11.2023.

      Rechtsquellen und Rechtsprechungsregister

      Rechtsquellen (Gesetze, Urteile, Verordnungen) werden entweder separat in einem Rechtsquellenverzeichnis aufgeführt oder – falls der Umfang dies nicht rechtfertigt – zusammen mit den anderen Quellen in einem gemeinsamen Quellenverzeichnis integriert.

      Anhang und Sonderverzeichnisse

      Anhang und Sonderverzeichnisse gemäß den Vorgaben der FOM Hochschule

      Der Anhang dient der Darstellung ergänzender Materialien, welche das Verständnis der Arbeit unterstützen, jedoch aufgrund ihres Umfangs oder ihrer Detailliertheit nicht in den Hauptteil aufgenommen werden können. Es gilt hierbei der Grundsatz, dass sämtliche relevanten Inhalte in der Arbeit verständlich dargelegt sind und der Anhang lediglich ergänzende Informationen enthält.

      Beispiele typischer Anhangsmaterialien:

      • Umfangreiche Tabellen oder Abbildungen
      • Detailinformationen zu Untersuchungsmethoden
      • Interviewleitfäden oder vollständige Transkripte
      • Datensätze empirischer Erhebungen
      • Berechnungsskripte oder Code-Auszüge

      Gliederung und Aufbau des Anhangs

      Der Anhang wird grundsätzlich am Ende der Arbeit nach dem Literatur- bzw. Quellenverzeichnis platziert. Falls mehrere Anhänge vorhanden sind, erfolgt die Kennzeichnung alphabetisch (Anhang A, Anhang B usw.) oder numerisch (Anhang 1, Anhang 2 usw.). Jeder einzelne Anhang erhält dabei eine aussagekräftige Überschrift.

      Beispiel zur Kennzeichnung der Anhänge:
      - Anhang A: Interviewleitfaden
      - Anhang B: Interviewtranskripte
      - Anhang C: Datensatz zur empirischen Auswertung

      Beschriftung und Nummerierung im Anhang

      Im Anhang verwendete Abbildungen, Tabellen und Formeln sind in konsistenter Weise identisch zu den Darstellungen im Hauptteil zu beschriften und fortlaufend zu nummerieren. Diese Beschriftungen umfassen:

      • Art der Darstellung (Tabelle, Abbildung, Formel)
      • Fortlaufende Nummer (bspw. „Tabelle A1“, „Abbildung B2“)
      • Aussagekräftige Überschrift oberhalb
      • Quellenangabe unmittelbar unterhalb (z. B. „Quelle: Eigene Darstellung“ oder „Quelle: In Anlehnung an …“)

      Beispiel einer Tabellenbeschriftung im Anhang:
      Tabelle A1: Ergebnisse der quantitativen Befragung zur Arbeitszufriedenheit
      Quelle: Eigene Darstellung.

      Beispiel einer Abbildungsbeschriftung im Anhang:
      Abbildung B2: Ablaufdiagramm der Interviewauswertung
      Quelle: In Anlehnung an Mustermann 2022, S. 45.

      Empirische Materialien im Anhang

      Bei empirischen Arbeiten sind die im Rahmen der Untersuchung erhobenen Rohdaten, Interviewtranskripte und Auswertungsskripte im Anhang vollständig oder in aussagekräftigen Ausschnitten beizufügen. Ziel ist es, die Transparenz, Überprüfbarkeit und wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit der durchgeführten Analysen und Auswertungen zu gewährleisten.

      Empfohlene Inhalte:

      • Vollständige Interviewtranskripte (ggf. anonymisiert)
      • Fragebögen oder Erhebungsinstrumente
      • Datensätze (z. B. Tabellen mit Rohdaten oder statistischen Ergebnissen)
      • Skripte der statistischen oder qualitativen Auswertung (z. B. SPSS- oder MAXQDA-Analyseschritte)

      Beispiel (Kennzeichnung eines Interviewtranskripts):
      - Anhang B1: Transkript Interview mit Person X vom 01.10.2023.

      KI-Richtlinien

      Wie darf KI gemäß den Richtlinien der FOM verwendet werden?

      Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), insbesondere von sprachgenerierenden Systemen wie ChatGPT, wird zunehmend auch in akademischen Arbeiten genutzt. Die Hochschule gibt dazu klare Richtlinien vor, wie solche Inhalte korrekt gekennzeichnet und dokumentiert werden müssen, um Transparenz und wissenschaftliche Integrität sicherzustellen.

      Plagiatsprüfung + Entfernung & KI-Scan

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      • Datenschutz
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      Student

      Wann ist eine Kennzeichnung erforderlich?

      Alle Passagen, die mithilfe von KI generiert oder maßgeblich unterstützt wurden, sind eindeutig zu kennzeichnen. Dies gilt sowohl für vollständig generierte Texte als auch für Inhalte, die durch KI-Vorschläge wesentlich beeinflusst wurden.

      Wie erfolgt die Kennzeichnung im Text?

      Die Kennzeichnung erfolgt unmittelbar im Anschluss an die generierte Passage im Fließtext durch einen kurzen Hinweis. Dabei wird angegeben, welches KI-System verwendet wurde, ergänzt um das Zugriffsdatum, da die KI-Systeme regelmäßigen Aktualisierungen unterliegen.

      Beispiel einer korrekten Kennzeichnung:
      (ChatGPT 3.5, Zugriff 01.11.2023)

      Dokumentation im KI-Hilfsmittelverzeichnis

      Zusätzlich zur Kennzeichnung im Text ist jede verwendete KI-Quelle im sogenannten KI-Hilfsmittelverzeichnis aufzulisten. Dieses Verzeichnis ergänzt das Literatur- bzw. Quellenverzeichnis und ermöglicht eine genaue Nachvollziehbarkeit des verwendeten Hilfsmittels.

      Die folgende Struktur sollte für den Eintrag im KI-Hilfsmittelverzeichnis verwendet werden:

      • Name der KI (z. B. ChatGPT)
      • Version (z. B. 3.5)
      • Anbieter/Entwickler (z. B. OpenAI)
      • URL zum System oder der genutzten Oberfläche
      • Datum des letzten Zugriffs

      Beispiel für einen KI-Eintrag:
      ChatGPT 3.5, OpenAI, https://chat.openai.com/, Zugriff: 01.11.2023.

      Warum ist diese Kennzeichnung wichtig?

      Die klare Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten dient nicht nur der wissenschaftlichen Transparenz, sondern schützt auch vor unbeabsichtigtem Plagiat. Sie gewährleistet, dass die Lesenden eindeutig nachvollziehen können, welche Inhalte eigenständig verfasst und welche durch technische Hilfsmittel unterstützt wurden.

      Bewertungskriterien

      Bewertungskriterien für wissenschaftliche Arbeiten gemäß den Vorgaben der FOM Hochschule

      Die Hochschule beurteilt wissenschaftliche Arbeiten nach klaren Bewertungskriterien, welche in der Bewertungscheckliste (Anhang der Hochschulrichtlinien) definiert sind. Diese Kriterien umfassen vier wesentliche Bereiche:

      1. Formale Korrektheit (Layout, Zitierweise, Umfang)

      Beschreibung:
      Die Einhaltung der formalen Vorgaben umfasst das korrekte Layout (Seitenränder, Schriftgröße, Zeilenabstand), die konsistente Anwendung einer Zitierweise (z. B. Chicago oder Harvard Style) sowie den Umfang der Arbeit gemäß Vorgaben.

      Häufige Fehler:
      • Abweichungen bei Schriftgröße oder Seitenrändern
      • Inkonsistente Zitierweisen oder fehlende Quellenangaben
      • Überschreitung oder Unterschreitung des geforderten Umfangs

      Empfohlene Maßnahmen zur Fehlervermeidung:

      • Prüfung des Layouts anhand der offiziellen Vorgaben vor Abgabe
      • Systematische Kontrolle aller Zitate und Quellenangaben
      • Umfang regelmäßig während der Arbeit kontrollieren

      2. Methodeneinsatz und Nachvollziehbarkeit

      Beschreibung:
      Methodische Klarheit und Nachvollziehbarkeit aller verwendeten Methoden sind wesentlich. Der Einsatz geeigneter wissenschaftlicher Methoden sowie deren nachvollziehbare und transparente Dokumentation bestimmen die Qualität der Arbeit.

      Häufige Fehler:
      • Unzureichende Erläuterung der gewählten Methode
      • Fehlende Nachvollziehbarkeit der methodischen Schritte
      • Inkonsistente Umsetzung der Methode

      Empfohlene Maßnahmen zur Fehlervermeidung:

      • Methodenwahl und deren Begründung klar definieren
      • Präzise Dokumentation und schrittweise Darstellung aller methodischen Entscheidungen
      • Kritische Reflexion möglicher methodischer Einschränkungen

      3. Inhalt und Argumentation inklusive Literaturbreite

      Beschreibung:
      Die Arbeit muss inhaltlich überzeugend sein und eine nachvollziehbare sowie kohärente Argumentationslinie aufweisen. Dabei ist die Breite und Aktualität der verwendeten Literatur entscheidend.

      Häufige Fehler:
      • Lückenhafte oder inkohärente Argumentation
      • Verwendung von zu wenig oder veralteter Literatur
      • Fehlender Bezug auf den aktuellen Forschungsstand

      Empfohlene Maßnahmen zur Fehlervermeidung:

      • Intensive Literaturrecherche durchführen
      • Literatur gezielt zur Untermauerung von Argumenten einsetzen
      • Argumentationslogik regelmäßig überprüfen und kritisch reflektieren

      4. Sprache und Aufbau

      Beschreibung:
      Ein klarer, strukturierter Aufbau sowie eine präzise, verständliche und wissenschaftlich angemessene Sprache sind entscheidend. Grammatikalische Fehler, komplexe Schachtelsätze sowie eine inkonsistente Struktur mindern die Lesbarkeit und damit die Qualität der Arbeit.

      Häufige Fehler:
      • Verwendung unpräziser, unwissenschaftlicher Sprache (Füllwörter, wertende Adjektive)
      • Fehlerhafte Grammatik und Zeichensetzung
      • Unklarer, inkohärenter oder nicht stringenter Aufbau der Arbeit

      Empfohlene Maßnahmen zur Fehlervermeidung:

      • Intensive sprachliche Korrekturphase vor der Abgabe
      • Prägnante, kurze Satzstrukturen verwenden
      • Strukturierung der Arbeit mithilfe klarer Kapitel und Unterkapitel sowie roter Faden regelmäßig überprüfen

      Bedeutung für eine sehr gute Ergebniseinschätzung

      Gemäß den Richtlinien der Hochschule erhält ausschließlich eine Arbeit, die in allen Kriterien fehlerfrei ist und eine stringent nachvollziehbare Argumentation aufweist, die höchste Bewertungsstufe. Demnach sind konsequente Einhaltung der formalen Vorgaben sowie sorgfältige methodische, sprachliche und inhaltliche Arbeit ausschlaggebend für eine exzellente Ergebnisnote.

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