Wissenschaftlich fundiertes Wissen

Motivation im Studium – nutzen und halten

Motivation ist ein entscheidender Faktor, der darüber entscheidet ob du Interesse an deinem Studium zeigst und dadurch leichter Wissen aufnimmst sowie deine Ziele erreichst. Fehlende Motivation führt hingegen dazu, dass deine Aufmerksamkeit niedriger ist, sowie deine Ausdauer und die Qualität deines Lernprozesses gehemmt sind. Ohne Motivation zerfällt Planung in Aufschieben, mit Motivation wächst Fokus und die Energie für den nächsten Schritt. Zwei Kräfte formen dein persönliches Antriebssystem: Intrinsische Motivation und extrinsische Motivation. Die gewaltige Kraft dieser beiden Motivationsfaktoren solltest du daher gezielt für deinen Erfolg im Studium einsetzen.

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Definition und Formen von Motivation

Motivation beschreibt die Gesamtheit aller Beweggründe, die menschliches Handeln auslösen, steuern und aufrechterhalten.

In der Psychologie wird Motivation als ein innerer Prozess verstanden, der Verhalten in eine bestimmte Richtung lenkt und dessen Intensität sowie Dauer bestimmt.

Für dein Studium bedeutet Motivation, dass diese entscheidet, ob du dich mit Lerninhalten auseinandersetzt, wie ausdauernd du dabei bleibst und welche Qualität dein Lernprozess erreicht.

Es gibt zwei Formen von Motivation, deren Bedeutung und Wirkung du unbedingt verstehen solltest.

Intrinsische Motivation

Intrinsische Motivation

Intrinsische Motivation liegt vor, wenn das Lernen aus eigenem Interesse, Freude oder Neugier erfolgt. Im Studium zeigt sich diese Form der Motivation beispielsweise dann, wenn dich ein Fachgebiet wirklich begeistert, du eine Vorlesung spannend findest oder das Bearbeiten einer Aufgabe dir unabhängig von äußeren Anreizen Spaß macht.

Intrinsische Motivation gilt als besonders stabil, da diese nicht von äußeren Belohnungen abhängt. Diese fördert tiefes Lernen, eine nachhaltige Verankerung von Wissen und langfristige Zufriedenheit im Studium.

Vorteile der intrinsischen Motivation im Studium
Die intrinsische Motivation ist wie ein Motor, der aus dir selbst heraus Energie freisetzt. Diese Form von Motivation wirkt langfristig und unabhängig von äußeren Zwängen. Damit du diese Kraft für dein Studium optimal nutzt, solltest du ihre Stärken bewusst erkennen, anwenden und immer wieder aktivieren.

Wie erkennst du intrinsische Motivation?

  • Du tauchst in den Stoff ein und verlierst das Zeitgefühl.
  • Du hast Freude an Aufgaben, auch wenn keine Prüfung bevorsteht.
  • Du entwickelst eigene Fragen und suchst nach weiterführenden Informationen.
  • Du stellst Bezüge zu deinem Alltag her und denkst auch außerhalb der Uni darüber nach.

Wie nutzt du intrinsische Motivation?

Um die Vorteile der internistischen Motivation zu nutzen, solltest du die Module und Themen immer nach deinen Interessen wählen. Häufig kannst du zwischen Pflicht- und Wahlmodulen wählen.

Wähle daher immer Pflichtmodule, die zu deinem Karriereplan passen, sowie Wahlmodule, die dich interessieren und bei denen du am besten bereits Vorwissen hast.

Pflichtmodule Wahlmodule
Intrinsisch Bezug schaffen
(z. B. Themenwahl, Praxisbezug)
Interesse wählen
(eigene Ziele, Neugier)
Extrinsisch Vorgaben erfüllen
(Note, Abschluss, Leistungspunkte)
Strategie wählen
(Aufwand, Noten, Anrechnung)

Wenn du dir bewusst bist, dass dich ein Thema intrinsisch motiviert, dann sorge unbedingt dafür, dass du persönliche Lern- und Arbeitsprojekte initiierst, die über die reinen Prüfungsanforderungen hinausgehen. Das können beispielsweise sein:

  • Lernskripte oder Erklärvideos erstellen
  • Materialien online teilen
  • Kleines Forschungsprojekt entwickeln
  • Praxisprojekt fürs Portfolio nutzen
  • Nachhilfe oder Tutorien geben
  • Workshops anbieten und Geld verdienen
  • Eigene Webseite oder Blog starten
  • Social-Media-Kanal für Wissen nutzen
  • Nebenprojekt passend zum Studium beginnen
  • Beratungsservice oder Tool entwickeln
  • Studieninhalte mit Unternehmen erproben
  • Kontakte in NGOs knüpfen

Die Stärken der intrinsischen Motivation liegen also darin, dass diese langfristig deine Lernhaltung positiv beeinflusst. Indem du dir diese Stärken bewusst bist und aktiv einsetzt, machst du deine Motivation im Studium stabiler und krisenfester.

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