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Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten zitieren – so funktioniert es
Abbildungen dienen in einer wissenschaftlichen Arbeit dazu, komplexe Sachverhalte visuell darzustellen, Forschungsergebnisse zu veranschaulichen oder theoretische Modelle übersichtlich zu präsentieren.
Typische Formen sind Grafiken, Diagramme, Fotos, Karten oder technische Zeichnungen.
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Sobald du eine eigene oder fremde (aus Quelle) Abbildung in deiner Arbeit verwendest, ist eine korrekte Kennzeichnung und Zitierweise erforderlich. Damit gewährleistest du sowohl die wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit als auch die rechtliche Absicherung im Hinblick auf das Urheberrecht.
Verstöße bei der Zitation können zum Plagiat führen.
In diesem 1a-Studi Artikel erfährst du, wie du Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten zitierst – von der Unterscheidung eigener und fremder Abbildungen über die formale Gestaltung bis hin zur Einbindung in den Fließtext und das Literaturverzeichnis.
Inhaltsverzeichnis
Warum das Zitieren von Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten wichtig ist
Verwendet werden Abbildungen insbesondere dann, wenn eine textliche Beschreibung allein nicht ausreicht oder wenn durch visuelle Unterstützung eine höhere Verständlichkeit erzielt werden kann.
In empirischen Arbeiten kommen Abbildungen häufig zur Darstellung von Datenanalysen zum Einsatz, während in theoretischen Arbeiten Modelle, Prozesse oder Begriffszuordnungen grafisch veranschaulicht werden.
Abbildungen ohne korrekte Quellenangabe führen zu schwerwiegenden Folgen:
- Punktabzug der prüfenden Instanz
- Vorwurf eines Plagiats
Urheberrecht und wissenschaftliche Redlichkeit
Fremde Abbildungen unterliegen dem Urheberrecht. Das bedeutet: Jede übernommene Darstellung muss mit einer vollständigen Quellenangabe versehen sein.
Hierbei ist unbedingt das geltende Zitationsschema der Hochschule zu beachten. Des Weiteren muss die Zitation fehlerfrei und vollständig sein.
1a-Studi-Tipp: 1a-Studi hilft dir bei der komplexen Zitation deiner Arbeit im Text und für das Literaturverzeichnis .
Bedeutung für die Nachvollziehbarkeit von Quellen
Der Verweis auf eine Abbildung im Fließtext („siehe Abbildung 2“) erfüllt einen wissenschaftlichen Standard zur Strukturierung von Argumentationen.
Eine Bezugnahme im Text auf eine Abbildung stellt sicher, dass Leser die inhaltliche Funktion der Darstellung unmittelbar nachvollziehen können. Abbildungen sollten in wissenschaftlichen Arbeiten daher nicht einfach so platziert werden. Diese müssen im Kontext eingebettet werden.
Fehlt der Verweis oder ist dieser ungenau, wird der Zusammenhang zwischen Textaussage und visueller Darstellung unterbrochen.
Zu einer wissenschaftlichen Abbildung gehören:
- Automatische Beschriftungsnummerierungen
- Eindeutige Beschriftung
- Vollständige und korrekte Zitation
- Abbildungsverzeichnis
Abbildungen korrekt in wissenschaftlichen Arbeiten zitieren
Unterschieden wird zwischen:
Eigene Abbildung
Erstellst du selbst Grafiken oder Diagramme, genügt ein Hinweis wie „eigene Darstellung“.
Abbildung 1: Beschriftung der Abbildung (Eigene Darstellung)
Fremde Abbildung aus einer Quelle
Bei fremden Abbildungen musst du zusätzlich die Quelle angeben – mit Autor, Jahr, ggf. Seitenzahl oder URL.
Abbildung 1: Beschriftung der Abbildung (Meier, 2024, S. 10)
Von dir bearbeitete fremde Abbildung
Von dir bearbeitete Abbildungen gelten als fremd und müssen entsprechend nachgewiesen werden.
Abbildung 1: Beschriftung der Abbildung (Eigene Darstellung nach Meier, 2024, S. 10)
Abbildung 1: Beschriftung der Abbildung (In Anlehnung an Meier, 2024, S. 10)
Abbildungen richtig in wissenschaftliche Arbeiten einfügen und kennzeichnen
Damit Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur optisch wirken, sondern auch methodisch korrekt eingesetzt werden, müssen sie formal einheitlich eingefügt, korrekt nummeriert, präzise beschriftet und vollständig nachgewiesen werden.
Diese formalen Anforderungen für eine Abbildung sind:
- Hohe Qualität (druckfähig)
- Passend zum Thema und Inhalt
- Verweis im Text auf die Abbildung (logisch und verständlich)
- Ergänzend zum schriftlichen Teil
- Eindeutige Beschriftung
- Korrekte Zitation
Alle verwendeten Abbildungen werden fortlaufend nummeriert – beginnend mit „Abbildung 1“, unabhängig davon, ob es sich um eine eigene oder eine fremde Darstellung handelt.
Tabellen erhalten eine eigene Zählweise und werden als „Tabelle 1“, „Tabelle 2“ usw. bezeichnet.
Abbildungen und Tabellen werden nach dem Inhaltsverzeichnis separat in ihren eigenen Verzeichnissen gelistet.
Die Beschriftung einer Abbildung besteht aus zwei Teilen:
- Einer inhaltlich prägnanten Beschreibung, die den Aussagegehalt der Darstellung in einem Satz zusammenfasst.
- Der vollständigen Quellenangabe, sofern es sich um eine übernommene Abbildung handelt. Bei selbst erstellten Grafiken ergänzt Du den Hinweis „eigene Darstellung“.
Beispiel für eine korrekte Beschriftung:
Abbildung 2: Umsatzentwicklung der Branche 2012 – 2022 (eigene Darstellung, in Anlehnung an Meier 2021, S. 45)
Nutze nur hochwertige Abbildungen, die tatsächlich zur Analyse, Interpretation oder Argumentationsstruktur deiner wissenschaftlichen Arbeit beitragen. Reine Illustration ohne wissenschaftlichen Mehrwert oder Lückenfüller zur Erhöhung der Seitenzahl wird als formale Schwäche gewertet.
1a-Studi-Tipp: Wenn du unsicher bist, ob deine Abbildungen formal korrekt beschriftet und nummeriert sind, unterstützt dich 1a-Studi mit der professionellen Formatierung und weiteren Korrekturdiensten nach Richtlinien. Hierbei werden alle Verzeichnisse und Beschriftungen sowie die Zitation erstellt.
Einbindung in das Literaturverzeichnis
Die vollständigen Quellen der verwendeten Abbildungen werden im Literaturverzeichnis aufgelistet.
Je nach Zitationsschema kann bei Grafiken aus dem Internet die URL als Quelle der Abbildung benötigen.
Häufige FehlerHäufige Fehler beim Zitieren von Abbildungen vermeiden
Fehler bei der Zitation und Darstellung von Abbildung können sich negativ auf die Bewertung auswirken und bei schwerwiegenden Verstößen zu einem Verstoß gegen die Prüfungsordnung oder das Urheberrecht führen. Die folgenden Fehler solltest du deshalb unbedingt vermeiden:
⚠️ Fehlende Quellenangabe
Wird eine fremde Abbildung ohne Quellenangabe verwendet, handelt es sich um einen Verstoß gegen die wissenschaftliche Redlichkeit. Auch bei öffentlich zugänglichen Grafiken muss die Quelle genannt werden. Fehlende Angaben führen oft zur Abwertung oder zum Verdacht eines Plagiats.
⚠️ Falsches Format oder fehlender Bezug im Text
Wird die Abbildung nicht im Text erwähnt (z. B. durch „siehe Abbildung 2“) oder ist die Formatierung uneinheitlich, wird die Arbeit unübersichtlich. Die wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit ist damit nicht mehr gegeben.
⚠️ Falsche Platzierung der Beschriftung
Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung von Positionen: Bei Abbildungen gehört die Beschriftung unter die Darstellung, bei Tabellen über die Darstellung. Achte jedoch immer auf die Richtlinien, es gibt auch andere Varianten:
- Abbildung 1 (oben)
- Abbildung 2 (oben)
- Abb. 1
- Kursiv- oder Fettschreibung
⚠️ Unklare oder unvollständige Beschriftung
Eine wissenschaftliche Abbildungsbeschriftung fasst die Aussage der Abbildung zusammen und liefert bei fremden Inhalten eine vollständige Quellenangabe. Fehlende Angaben wie Autor, Jahr oder Quelle wirken nachlässig und entsprechen nicht dem Standard.
⚠️ Fehlender Verweis im Fließtext
Wird im Text nicht auf die Abbildung verwiesen (siehe Abb. 1), bleibt ihre Relevanz unklar. Leser können die Verbindung zwischen Argumentation und Darstellung nicht nachvollziehen.
⚠️ Nicht passender oder überflüssiger Inhalt
Abbildungen dürfen nicht rein dekorativen Charakter haben. Diese müssen einen inhaltlichen Mehrwert bieten. Beliebig eingefügte Bilder ohne analytischen Nutzen gelten als methodischer Mangel. Überlege vor dem Einfügen, ob die Abbildung zur Argumentation beiträgt.
⚠️ Mangelhafte technische Qualität
Unschärfe, geringe Auflösung oder abgeschnittene Inhalte führen zu Abwertungen. In einer wissenschaftlichen Arbeit müssen Abbildungen technisch einwandfrei und vollständig erkennbar sein. Der Druck muss gewährleistet werden (> 300 dpi).
Risiken bei FehlernFolgen formaler und rechtlicher Verstöße beim Abbildung zitieren
Folgende Risiken drohen bei Verstößen:
💥 Auswirkungen auf die Bewertung
Formale Fehler wie ungenaue Beschriftungen, fehlende Quellen oder unzureichende Qualität wirken sich negativ auf die Bewertung der Arbeit aus. Prüfer erwarten professionell gestaltete Abbildungen, die den wissenschaftlichen Standards entsprechen.
💥Verstöße gegen das Urheberrecht
Die ungenehmigte Nutzung fremder Abbildungen – insbesondere aus dem Internet – stellt eine Urheberrechtsverletzung dar. Auch wenn Quellen genannt sind, braucht es in vielen Fällen eine explizite Nutzungserlaubnis. Besonders gefährlich sind Plattformen ohne klare Lizenzregelung. Kurzum: Die Nennung der Quelle genügt nicht. Denn die Verwendung kann untersagt sein.
💥Plagiatsverdacht und Disziplinarverfahren
Wird eine fremde Abbildung ohne Quellenangabe verwendet oder nur minimal verändert, ohne dies kenntlich zu machen, liegt ein Plagiat vor. Hochschulen prüfen dies zunehmend automatisiert. Konsequenzen reichen von formalen Abzügen bis hin zur Aberkennung der Arbeit und disziplinarischen Maßnahmen.
1a-Studi-Tipp: Prüfe deiner wissenschaftlichen Arbeit immer vor der Abgabe, bevor es deine Hochschule tut.
Plagiatsprüfung + Entfernung & KI-Scan
Besser als deine Hochschule. Finde Plagiate, bevor es deine Hochschule macht.
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