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Abkürzungen in wissenschaftlichen Arbeiten

Die Anwendung von Abkürzungen in wissenschaftlichen Arbeiten erfolgt dann, wenn durch die Abkürzung eines Begriffes die Lesbarkeit des Textes verstärkt wird. Aber auch dann, wenn du in deiner wissenschaftlichen Arbeit mit generellen Abkürzungen eines Themas arbeitest, die du dann im Abkürzungsverzeichnis erklärst. Damit gibst du deinen Lesern die Möglichkeit, deinen Text zu verstehen, falls diese Abkürzungen unbekannt und nicht geläufig sind.

 

Richtige Verwendung von Abkürzungen in wissenschaftlichen Arbeiten

Die korrekte Form für die Verwendung von Abkürzungen ist:

Ich bin eine Abkürzung (Abk.). Ein Mal definiert, kann ich als Abk. im Text immer wieder verwendet werden. Meine Abk. steht in meinem eigentlichen Wortlaut in Klammern. Ich werde in einem Abk.-Verzeichnis geführt in der Form:

Abk.                  Abkürzung

 

Weiteres Beispiel:

Die Verwendung von Abkürzungen im Text erfolgt in der Form:

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bezeichnet die …

Im Abk.-Verzeichnis dann:

DGUV                 Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Studi-Tipp: Wenn du in deiner wissenschaftlichen Arbeit eine Abkürzung nicht mindesten drei- oder viermal verwendest, dann solltest du stattdessen lieber den vollen Begriff verwenden.

Abkürzungen im Abkürzungsverzeichnis

Das Abkürzungsverzeichnis dient dazu, um Fachausdrücke, deren Bedeutung sich Fachfremden nicht auf den ersten Blick erschließt, zu listen, umso das Verständnis der Arbeit zu erhöhen. Allgemein übliche Ausdrücke, wie „z. B.“ oder „usw.“, sowie bibliografische Angaben gehören nicht in das Abkürzungsverzeichnis. Auch Begriffe, die auf dem Deckblatt oder im Literaturverzeichnis verwendet werden, gehören nicht in das Abkürzungsverzeichnis. Ebenfalls Dateiendungen werden nicht erklärt.

Beispiele übliche Ausdrücke: d. h., u. a., usw., z. B.

Beispiele bibliografische Angaben: a. a. O., Bd., ders., ebd., f., ff., Hrsg.

Beispiele Dateiendungen: pdf, doc, exe

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Zeichensetzung bei Abkürzungen in wissenschaftlichen Arbeiten

Abkürzungen im vollen Wortlaut werden mit einem Punkt abgekürzt, beispielsweise Okt. Für Oktober, Jh. für Jahrhundert oder Dr. für Doktor.

Steht deine Abkürzung am Satzende, dann wird bei Abkürzungen, die mit einem Punkt enden, kein zweites Satzzeichen gesetzt.

Beispiel richtig: Ich bin eine Abk.

Falsch: Ich bin eine Abk..

Studi-Tipp: Achtung: Dies gilt jedoch nur für den Satzpunkt. Ausrufezeichen und Fragezeichen werden immer gesetzt, z. B.: Bin ich eine Abk.?

Wenn du Begriffe abkürzt, also Akronyme verwendest, z. B. DGUV für Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung oder USA für United States of America, dann wird kein Punkt verwendet.

Abkürzungen als Kurzwörter

Bei Kurzwörtern handelt es sich um ein Wort, das aus Bestandteilen eines oder mehrerer Wörter gebildet ist. Zum Beispiel Kripo aus Kriminalpolizei oder Auto für Automobil. Diese Kurzwörter werden nicht im Abkürzungsverzeichnis geführt, da diese als Substantive dekliniert werden.

Maße und Einheiten abkürzen

Maßeinheiten werden ebenfalls ohne Punkt abgekürzt. Dazu zählen alle Abkürzungen für festgelegte Maßeinheiten, Himmelsrichtungen und chemische Elemente wie km für Kilometer, g für Gramm, s für Sekunde, SW für Süd-Westen oder Ca für Kalzium.

Abkürzungen als Zeichen und Symbole

Für die mathematische Korrektheit und besseren Lesbarkeit werden Zeichen und Symbole verwendet. Auch diese werden nicht mit einem Punkt abgekürzt.

Beispiele:

5 + 5 = 10 (fünf plus fünf gleich zehn)

3 > 1 (drei größer eins)

12 % (zwölf Prozent)

Studi-Tipp: Achte darauf, dass du zwischen der Zahl und dem Zeichen/Symbol immer ein Leerzeichen setzt.

Pluralbildung von Abkürzungen

Wenn du eine Abkürzung definierst, musst du darauf achten, ob es sich dabei um eine Singular- oder Pluralform handelt. Pluralformen von Abkürzungen werden durch das Anhängen eines „s“ und ohne Apostroph gebildet.

Beispiel: Die Lkws fahren nur noch auf der rechten Spur.

Zusammenfassung: Abkürzungen in wissenschaftlichen Arbeiten

  • Geläufige Abkürzungen werden nicht im Abkürzungsverzeichnis geführt
  • Abkürzungen nur dann verwenden, wenn diese drei- bis viermal im Text verwendet werden und die Lesbarkeit erhöhen
  • Die Pluralbildung von Abkürzungen erfolgt durch das Anhängen von „s“
  • Akronyme werden nicht mit einem Punkt abgekürzt
  • Abkürzungen im Wortlaut werden immer mit einem Punkt abgekürzt
  • Bei der ersten Nennung wird die Abkürzung (Abk.) nach dem vollen Begriff gestellt und dann als Abk. verwendet
 

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Zahlen in wissenschaftlichen Arbeiten

Bei der Schreibung von Zahlen in wissenschaftlichen Arbeiten wird unterschieden zwischen Zahlen, Ziffern und Zahlenwörter. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Stilfrage. Es existieren laut Duden klare Regelungen für die Verwendung und Schreibweise, die auch bei der Benotung deiner Bachelorarbeit, Hausarbeit oder Masterarbeit eine große Rolle spielen.

 

Was ist eigentlich eine Ziffer, was eine Zahl und was ist ein Zahlenwort?

Bevor wir dir erklären, wann du eine Ziffer oder eine Zahl in deiner wissenschaftlichen Arbeit verwendet musst bzw. solltest, ist es wichtig, dass du verstehst, worin sich beide Unterscheiden.

Der Unterschied von Ziffern und Zahlen ist einfach erklärt. Bei Ziffern handelt es sich um Zahlsymbole oder Zahlzeichen: 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9. Eine Zahl setzt sich aus mehreren Ziffern zusammen: 459 besteht aus den Ziffern 4, 5 und 9. Bei einem Zahlenwort handelt es sich um eine Ausschreibung einer Zahl oder Ziffer, z. B. null, eins, dreitausend, vierundzwanzig.

Studi-Tipp: Nicht immer werden Zahlenworte in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet. In einigen Fällen ist die Verwendung von Ziffern und Zahlen sogar zwingend vorgeschrieben.

Einsatz von Zahlen in wissenschaftlichen Arbeiten

Verwendung von Zahlen im Text:

Im Text können Zahlen von eins bis zwölf als Zahlwort ausgeschrieben werden. Ab der Zahl 13 wird die Ziffernschreibweise verwendet. Diese Regelung stammt aus dem Buchdruck und findet heutzutage noch weitverbreitet Anwendung. Du musst die Zahlen ab dreizehn jedoch nicht als Ziffer formulieren.

Verwendung im Zusammenhang mit Statistiken:

Um den Wert dem Substantiv besser im Text zuzuordnen, werden stets Zahlen oder Ziffern verwendet. Zum Beispiel: Hausarbeit mit 2 Abbildungen; Bachelorarbeit mit 5 Kapiteln.

Messgrößen und Abkürzungen:

Wenn du zur besseren Lesbarkeit in deiner wissenschaftlichen Arbeit Abkürzungen verwendest, z. B. Maße, Gewichte, Währungseinheiten, musst du Zahlen oder Ziffern verwenden. Beispiel: 10 km, 5 kg, 30 EUR.

Ausschreibung von ein- und zweisilbige Zahlwörter:

Hierbei handelt es sich um eine Stilfrage, inwieweit der Zahl einer Bedeutung im Text zukommen soll. Die Gewichtung einer Zahl ist höher als ein Zahlwort. Allgemein gilt jedoch, dass nur ein- und zweisilbige Zahlwörter ausgeschrieben werden.

Beispiel: 1a-Studi betreut hundert Studierende im Monat bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten; 1a-Studi betreut 100 Studierende im Monat bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten. 1a-Studi unterstützt über fünfzehn Fachbereiche. Über dein Interesse an diesem Artikel hab tausend Dank.

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Regeln zum Einsatz von Zahlen in wissenschaftlichen Arbeiten

Trennung von Tausender:

Tausender werden in Deutschland (nach Duden) nicht mit einem Punkt getrennt. Es gilt die Zusammenschreibung oder Zwischenräume in dreistellige Gruppen.

Beispiel richtig: 12000 oder 12 000

Falsch: 12.000

Studi-Tipp: Diese Regelung der Zahlendarstellung wird von sehr vielen Autoren bewusst ignoriert. Häufig werden die Tausender mit einem Punkt getrennt, was falsch ist. Leider hat sich diese Schreibweise in vielen Köpfen verankert, sodass diese auch von Studierenden häufig angewendet wird. Strenge Prüfer ziehen hier jedoch Punkte bei der Bewertung ab.

Vergleich mit Ziffern:

Wenn du einen Vergleich in deiner wissenschaftlichen Arbeit formulierst, solltest du immer Ziffern verwenden.

Beispiel: 1a-Studi hat 12 Kommafehler im Vergleich zu meiner Freundin mit 5 Kommafehler gefunden.

Mathematische und statische Verwendung:

Hier solltest du immer Zahlen und Ziffern verwenden.

Beispiel: Nach der Bereinigung der Umfrageergebnisse wurde die Summe der männlichen Teilnehmer mit 6 multipliziert. Es handelt sich um 2 Millionen Euro, die ich geerbt habe.

Wenn du Ziffern mit Einheiten, Größen oder Abkürzungen verwendest, dann werde diese immer mit einem Leerzeichen getrennt.

Beispiel: 1 m, 10 km, a = 5, 8 mW

Zahlen, die Größen, Werte oder Bezifferungen angeben:

Auch hier solltest du immer Ziffern verwenden.

Beispiel: Das Lesen dieses Artikels dauert 10 Minuten. Durch das Wissen habe ich meine wissenschaftliche Arbeit bestanden und konnte 1 Semester verkürzen. Meine Matrikelnummer endet mit der Nummer 5.

Verweis auf Abbildungen und Tabellen:

Wenn du in deiner wissenschaftlichen Arbeit auf eine Abbildung oder eine Tabelle verweist, dann musst du eine Zahl verwenden.

Beispiel: Die Abbildung 3 stellt den Zusammenhang deutlich dar. Wie in Tabelle 1 zu sehen, sind alle Werte positiv.

Wertebereich in Verwendung mit von:

Wenn du einen Wertebereich mit „von“ einleitest, dann muss zwischen den Zahlen „bis“ stehen.

Studi-Tipp: Ein häufiger Fehler ist die Verwendung eines Bindestrichs. Die Lektoren von 1a-Studi unterstützen dich gerne bei der Korrektur deiner wissenschaftlichen Arbeit und finden garantiert diese und ähnliche Fehlerquellen.

Zahlen und Ziffern am Satzbeginn von wissenschaftlichen Arbeiten:

Zahlen, also beispielsweise 3, 7 oder 12, dürfen nicht am Anfang eines Satzes stehen.

Zahlenwörter als Seitennummern:

Als Seitennummern werden niemals Zahlenwörter, sondern immer Zahlen verwendet. Zu dieser Regel gehören auch römische Zahlen wie I, II, IV, die in der Regel für die Verzeichnisse verwendet werden.

Studi-Tipp: Generell gilt, dass in deiner wissenschaftlichen Arbeit Einheitlichkeit herrschen sollte. Entscheidest du dich, Zahlwörter im Text zu verwenden, z. B. fünf der Angaben sind als schwer zu gewichten, dann solltest du diesen Stil auch fortführen und nicht wechseln zu: die 4 anderen Angaben haben eine geringe Gewichtung.

Zusammenfassung: Zahlen in wissenschaftlichen Arbeiten

  • Du kannst Zahlen generell ausschreiben, wobei ab 13 häufig Ziffern verwendet werden
  • Du musst Zahlen in Verbindung mit Abkürzungen verwenden
  • Bei Vergleichen solltest du stets Zahlen verwenden
  • Tausender werden nicht mit einem Punkt getrennt
  • Verweise auf Abbildungen und Tabellen immer mit einer Zahl
  • Als Seitenzahl keine Zahlenwörter verwenden
 

Korrekturlesen & Lektorat deiner Arbeit

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Bilder und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten

Abbildungen und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten sind wichtige Träger von Informationen und dienen dazu, dem Leser deiner Arbeit Zusammenhänge verständlich präsentieren. Die Bewertung von Abbildungen und Tabellen unterliegt dabei einer strengen Bewertung. Nicht nur die Qualität muss stimmen, auch die Verwendung von Quellen und Beschriftungen müssen korrekt sein. 1a-Studi zeigt dir in diesem Artikel, auf was du bei den Abbildungen und Tabellen in deiner wissenschaftlichen Arbeit achten musst.

 

Stellung von Bildern und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten

Bilder, Tabellen oder Listen sollten nicht zu Beginn eines Kapitels platziert werden. Zuvor sollte immer ein Einleitungstext formuliert werden, in dem die Elemente der Abbildungen einbezogen werden oder auf die Abbildung oder Tabelle verwiesen wird.

Je nach Vorgaben der Hochschule/Uni können Abbildungen und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten linksbündig oder zentriert dargestellt werden. Die Verwendung des Journalformats, zum Beispiel linksbündige Bilder mit umfließenden Texten, ist in wissenschaftlichen Arbeiten nicht üblich und sollte daher vermieden werden.

Abbildungen und Tabellen sind in wissenschaftlichen Arbeiten nicht als selbsterklärend zu verstehen. Du musst daher die Daten und Elemente im Text einbeziehen. Wenn du einen Zusammenhang beschreibst, der durch eine Abbildung näher veranschaulicht wird, dann kannst du den Vergleich (siehe Abbildung 1) verwenden.

Abbildungen und Tabellen sollten immer im Text platziert werden. In einigen Fällen kannst du diese jedoch auch im Anhang führen, beispielsweise wenn es sich um lange Tabellen handelt und Inhalte nur zum Teil verwendet werden. Die Verwendung des Anhangs gilt auch, wenn eine Abbildung oder Tabelle über eine A4-Seite hinausgeht.

Studi-Tipp: Deine Arbeit hat eine Wörter- oder Zeichenbegrenzung und du weist nicht, wie du noch weiter Kürzen kannst, ohne das wichtige Inhalte verloren gehen? Prüfe deine Arbeit, ob du Tabellen oder Abbildungen nicht bewusst in den Anhang verlagern kannst.

Qualität von Bildern und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten

Die Darstellung und somit auch die Qualität von Abbildungen und Tabellen ist ein wichtiger Bewertungspunkt von wissenschaftlichen Arbeiten. Abbildungen und Tabellen müssen daher die folgenden Anforderungen erfüllen:

  1. Typografie muss mit der Arbeit übereinstimmen (Schriftgröße, Farbe, Größe)
  2. Abbildungen und Tabellen müssen qualitativ hochwertig gestaltet sein
  3. Scans aus Büchern oder Internetbilder dürfen nicht verwendet werden
  4. Druckauflösung der Abbildungen muss mindestens 300 dpi betragen
  5. Abbildungen und Tabellen müssen ähnlich sein und nicht variieren

Generell sollten Abbildungen und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten immer einfach gestaltet sein, sodass die Inhalte schnell erfassbar sind. Auf Designexperimente oder 3-D-Grafiken solltest du daher besser verzichten.

Studi-Tipp: Für wissenschaftliche Arbeiten sollten die Abbildungen und Tabellen immer selbstständig erstellt werden. Informiere dich hier weiter über die Erstellung von Abbildungen und Tabellen.

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Beschriftungen von Abbildungen und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten

Jede Abbildung und jede Tabelle muss mit einer aussagekräftigen Beschriftung versehen werden. Abbildungsbeschriftungen werden unterhalb der Abbildung gesetzt und Beschriftungen von Tabellen oberhalb.

Verwende dafür die Funktion in deinem Schreibprogramm, denn ohne diese kannst du kein Abbildungs- oder Tabellenverzeichnis erzeugen.

Jede Abbildung oder Tabelle in deiner wissenschaftlichen Arbeit fortlaufend nummeriert, beginnend mit z. B. Abbildung 1: Beschriftung der Abbildung oder Tabelle 1: Beschriftung der Tabelle.

Häufig gilt für wissenschaftliche Arbeiten eine gesonderte Darstellung der Beschriftungen, d. h., diese können vom Text in Schriftgröße oder -art abweichen.

Studi-Tipp:  Du brauchst Hilfe bei der Erstellung von Scans oder Skizzen als aussagekräftige Abbildungen und Tabellen? Alle Beschriftungen und Verzeichnisse sind bei 1a-Studi-Formatierung inklusive.

Quellen von Abbildungen und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten

Jede Abbildung oder Tabelle, die originalgetreu oder in inhaltlicher Annahme verwendet wird, muss unbedingt mit einer Quelle belegt werden.

Hierfür hast du, je nach Zitationschema in deiner Arbeit, zwei Möglichkeiten:

  1. Du setzt an die Beschriftung eine Fußnote und formulierst dann die Quelle im Fußnotenbereich
  2. Du setzt hinter die Beschriftung Quelle: Max Muster (2017), S. 5.
  3. Für Abbildungen und Tabellen, die du nicht originalgetreu verwendet hast, musst du die Quelle erweitern um: Eigene Darstellung nach Max Muster (2017), S. 5

Studi-Tipp:  Welches Zitationsschema du verwenden musst, findest du in deinen Richtlinien zu deiner wissenschaftlichen Arbeit. Im Zweifelsfall frage deinen Betreuer.

Zusammenfassung: Abbildungen und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten

Abbildungen und Tabellen sind wichtige Träger von Daten und helfen dem Leser deiner wissenschaftlichen Arbeit, ein Thema visuell aufzunehmen und deine Gedanken nachvollziehen zu können.

  • Scans und Internetbilder dürfen nicht verwendet werden
  • Abbildungen und Tabellen müssen ansprechend gestaltet sein
  • Müssen mindestens 300 dpi Auflösung für den Druck haben
  • Sollten nicht ohne zuvor einleitende Sätze verwendet werden
  • Müssen eine Beschriftung und Quelle haben
  • Es müssen Verweise aus dem Text auf die Abbildung/Tabelle enthalten sein
  • Lange Abbildungen/Tabellen über 1 A4-Seite können in den Anhang verschoben werden
  • Wenn du Abbildungen/Tabellen verwendest musst du auch die Verzeichnisse dafür integrieren
  • Abkürzungen sollten nicht in Abbildungen/Tabellen verwendet werden
 

Korrekturlesen & Lektorat deiner Arbeit

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Gliederung in wissenschaftlichen Arbeiten

Eine gute Gliederung ist das Herzstück jeder wissenschaftlichen Arbeit. Das Ziel der Gliederung ist es, entsprechend der Zielsetzung der Arbeit eine logische Gedankenfolge, also einen roten Faden, in der Bearbeitung zu erreichen.

 

Studi-Tipp: Eine gute wissenschaftliche Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass anhand der Gliederung im Inhaltsverzeichnis die Gedankenfolge nachvollzogen werden kann, ohne das der Leser die Arbeit gelesen hat.

Unregelmäßige Gliederung vermeiden in wissenschaftlichen Arbeiten

Für wissenschaftliche Arbeiten ist eine einheitliche Gliederung Pflicht. Es gilt, Gliederungsebenen müssen immer 2-fach untergliedert werden. Das heißt, nach beispielsweise Kapitel 1.1 muss 1.2 folgen.

Richtig:

1 Kapitel
   1.1 Unterkapitel 
   1.2 Unterkapitel
2 Kapitel
   2.1 Unterkapitel
      2.1.1 Gliederungsebene 3
      2.1.2 Gliederungsebene 3
   2.2 Unterkapitel

Falsch:

Kapitel
   1.1 Unterkapitel 
Kapitel
   2.1 Unterkapitel 
      2.1.1 Gliederungsebene 3
   2.2 Unterkapitel 

Einheitliche Gliederung in wissenschaftlichen Arbeiten

Auch die Einheitlichkeit in wissenschaftlichen Arbeiten muss gewahrt werden. So sollte stets ein gleiches Schema von Gliederungsebenen und Text verwendet werden. Wenn du ein Kapitel untergliederst und eine Einleitung formulierst, dann solltest du dieses Schema auch für deine gesamte Arbeit verwenden und stets eine Einleitung formulieren.

Richtig:

1 Kapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Kapitel.
   1.1 Unterkapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Unterkapitel.
   1.2 Unterkapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Unterkapitel.
2 Kapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Kapitel.
   2.1 Unterkapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Unterkapitel.
   2.2 Unterkapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Unterkapitel.

Falsch:

1 Kapitelbeispiel
   1.1 Unterkapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Unterkapitel.
   1.2 Unterkapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Unterkapitel.
2 Kapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Kapitel.
   2.1 Unterkapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Unterkapitel.
   2.2 Unterkapitelbeispiel
Das ist ein Beispieltext in einem Unterkapitel.

Studi-Tipp: Generell sollten nie mehr als 2 Ebenen übersprungen werden, d. h. ohne Text aufgeführt werden.

Richtig: 1 > 1.1 > Text

Falsch: 1 > 1.1 > 1.1.1 > Text

Auch gilt der Grundsatz der Proportionalität von Kapitel. Das heißt, dass nicht nur deine Gliederung einheitlich sein sollte, sondern auch die Texte und der Seitenumfang in diesen. Versuche daher, ein Gleichgewicht zu schaffen. Einleitungen auf der ersten Gliederungsebene sollten daher stets im Gleichgewicht sein und nicht von einer halben Seite auf einen Dreizeiler wechseln.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Einheitlichkeit einer guten Gliederung in wissenschaftlichen Arbeiten ist die Verwendung vom Artikel (der, die, das). Diese solltest du, wenn möglich, nicht einsetzen, und wenn, dann einheitlich verwenden.

Um deiner Gliederung eine richtige Gewichtung zu geben, sollten die Oberbegriffe weiter oben in der Gliederungsebene stehen.

Beispiel falsch:

1 Auswertung
   1.1 Statische Auswertung des Fragebogens

Richtig:

1 Statische Auswertung des Fragebogens
   1.1 Auswertungsanalyse

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Gute Gliederung in wissenschaftlichen Arbeiten

Je nach Themenbereich und Zielstellung einer wissenschaftlichen Arbeit kommt eine unterschiedliche Gliederungsanzahl und -tiefe zur Anwendung. Dennoch gilt, dass kurze Arbeiten eine kleinere Gliederungstiefe aufweisen sollten. Das heißt, dass für eine Hausarbeit 3 – 5 Kapitel ausreichen, während bei einer Masterarbeit auch bis zu 10 verwendet werden können.

Eine zu tiefe Gliederung sollte vermieden werden. Für Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten gilt, dass nur dir ersten 3 Ebenen eines Gliederungspunktes im Inhaltsverzeichnis geführt werden. Daher sollten Autoren für ihre wissenschaftlichen Arbeiten auch nicht tiefer als Ebene 3, maximal Ebene 4 gehen.

Beispiel:

1 Ebene 1
1.1 Ebene 2
1.1.1 Ebene 3
1.1.1.1 Ebene 4

Bei Dissertationen können aufgrund des Umfangs und der Komplexität des Themas weitere Ebenen eingeführt werden. Aber auch hier sollte die Gliederungstiefe von 7 nicht überschritten werden.

Länge von Überschriften in der Gliederung von wissenschaftlichen Arbeiten

Eine Überschrift auf einer Gliederungsebene sollte ausführlich, aber nicht zu detailliert sein. Auch sollte eine Überschrift nicht über eine Zeile hinausgehen und zwei Zeilen nicht überschreiten.

Fragestellungen sollten generell nicht verwendet werden.

Falsch: Was kostet die Umweltzerstörung?

Richtig: Entstehende Kosten aufgrund der Umweltzerstörung

Abkürzungen in Überschriften verwenden

Du kannst Abkürzungen in den Überschriften der Gliederungsebenen verwenden, wenn du ein Abkürzungsverzeichnis verwendest und die Abkürzung mehrmals in einem Text verwendest. Sollte deine Überschrift sehr lang sein und somit über zwei Zeilen gehen, dann kann diese auch durch die Verwendung einer Abkürzung verkürzen, um eine saubere Darstellung deiner Arbeit zu erreichen.

Wiederholung von Gliederungspunkten

Du solltest es unbedingt vermeiden, Gliederungspunkte in einer Untergliederung zu wiederholen. Wenn eine Gliederungsebene mit beispielsweise „Statische Auswertung der Befragung“, dann sollte ein Unterpunkt in diesem Kapitel nicht beispielsweise „Statische Auswertung“ genannt werden.

Abstufung von Gliederungspunkten im Inhaltsverzeichnis

Du bist bei dem Lesen eines Buches oder von wissenschaftlichen Arbeiten sicherlich schon auf unterschiedliche Formatierung eines Inhaltsverzeichnisses aufmerksam geworden. Einige sind untereinander formatiert und andere wiederum abgestuft.

Eine Abstufung deiner Gliederung kannst du dann verwenden, wenn du in der Regel mehr als 3 oder 4 Gliederungsebenen in deiner wissenschaftlichen Arbeit verwendest. Der Vorteil des Abstufungsprinzipes ist die Darstellung der Bedeutung der Überschriften, so stehen Oberbegriffe stets untereinander, während schwächere gewichtete Kapitel eingerückt sind.

Studi-Tipp: Halte dich hierbei unbedingt an die Richtlinien deiner Hochschule/Uni oder fragen deinen Betreuer. 1a-Studi korrigiert mit der Formatierung deiner wissenschaftlichen Arbeit auch deine Gliederung. Sende uns deine Arbeit dafür zu »

Zusammenfassung: Gliederung von wissenschaftlichen Arbeiten

Eine gute Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit zeichnet sich daraus aus, dass diese, ohne das der Leser den Text gelesen hat, den roten Faden deiner Arbeit erkennen kann.

  • Eine Gliederung muss einheitlich sein
  • Eine gute Gliederung muss mit der Art der Arbeit und des Umfangs harmonieren
  • Gliederungsüberschriften sollten keine Fragen enthalten und nicht zu lang sein
  • Abkürzungen können in Gliederungsebenen verwendet werden, wenn du ein Abkürzungsverzeichnis verwendet und die Abkürzung mehrmals in deiner Arbeit benutzt
  • Gliederungsbeschriftungen sollten sich nicht in der Untergliederung wiederholen
  • Die Formatierung des Inhaltsverzeichnisses, also der Gliederungsebenen, kann abgestuft dargestellt werden, wenn du mehr als 3 oder 4 Gliederungsebenen in deiner wissenschaftlichen Arbeit verwendest.
 

Korrekturlesen & Lektorat deiner Arbeit

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Personalpronomen in wissenschaftlichen Arbeiten

Personalpronomen, wie ich, du er, sie, wir, es, werden verwendet, um bereits erwähnte Namen im Text zu ersetzen. Eine weitere Verwendung dient dem Fall, um über sich selbst (ich) oder jemanden (er, sie) oder etwas anderes (es) zu schreiben.

Personalpronomen in wissenschaftlichen Arbeiten sind jedoch mit großer Vorsicht zu wählen. Zahlreiche Fachbereiche streichen diese vollständig, während sie in anderen Fachbereichen wie beispielsweise Pädagogik, Philosophie oder Lehramt gängig sind.

Du erfährst im folgenden Artikel, wann du Personalpronomen in deiner Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit verwenden solltest und wann besser nicht.

 

Was sind Personalpronomen?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Personalpronomen um persönliche Fürwörter. Diese werden verwendet, um Personen, die bereits im Text genannt wurden, anzusprechen bzw. sich auf diese zu beziehen. Auch der Autor selbst kann sich durch „ich“ selbst nennen oder durch „wir“ eine Gruppe ansprechen.

Es gilt, dass Personalpronomen wenig Aussagekraft haben und sehr oft Fragen aufwerfen, was bzw. wer genau gemeint ist.

Studi-Tipp: Vermeide Personalpronomen, so gut wie es geht, in deiner wissenschaftlichen Arbeit.

Übersicht von Pronomen

Es gibt zahlreiche Pronomen, die im Folgenden näher mit einem Beispiel erläutert werden.

Pronomen (Fürwörter):

Durch Pronomen können Wiederholungen von Nomen vermieden werden.

Beispiel: Mayer (2010) konstatiert, dass er die Aufbereitung von …

Personalpronomen (persönliches Fürwort):

Zu den Personalpronomen zählen ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie und die Pluralformen wir, ihr, sie, uns, euch ihnen.

Beispiel: In meinem Praktikum habe ich es immer wieder erlebt, dass meine Kollegen …

Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort):

Reflexivpronomen weisen auf das Subjekt zurück. Sie kommen im Dativ und Akkusativ vor: meiner, deiner, seiner, ihrer, unser, eurer.

Beispiel: Mayer (2010) berichtet in seiner Forschung darüber, dass …

Possessivpronomen (besitzanzeigendes Fürwort):

Possessivpronomen bestimmen ein Besitzverhältnis. Dabei richten sich nach der Person, auf die sie sich beziehen. Es handelt sich um eine Ableitung von den Personalpronomen: ich = mein; du = dein; er = sein usw.

Beispiel: Mayer (2010) überprüfte seine Forschungsergebnisse, in dem er …

Relativpronomen (bezügliches Fürwort):

Zu den Relativpronomen zählen der, die, das, welcher, welche, welches, wer, was.

Sie stehen zu Beginn eines Relativsatzes und beziehen sich auf ein vorangehendes Nomen.

Beispiel: Lutzmann (2016) skizziert in seiner Forschung, die dem Vorgehen von Mayer (2012) folgt, dass ..

Das Buch, welches das wissenschaftliche Arbeiten thematisiert …

Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort)

Demonstrativpronomen werden verwendet, wenn in einem Text ausdrücklich auf etwas hingewiesen werden soll.

Beispiel: Ausdrücke beschreiben die Form. Wenn diese wiederholt im Text auftreten, dann …

Interrogativpronomen (fragendes Fürwort):

Zu den Interrogativpronomen gehören wer, was, wen, wem, welcher, wessen, was.

Beispiel:  Welches Ergebnis hier als valide erscheint, …

Was könnte Kurz (1994) mit seiner Aussage über … gemeint haben?

Indefinitpronomen (unbestimmtes Fürwort):

Indefinitpronomen werden dann verwendet, wenn eine Person oder eine Sache nicht genauer bestimmt sind.

Dazu zählen beispielsweise: alle, allesamt, andere, beide, ein bisschen, ein wenig, ein paar, einer, einige, etliche, ein bisschen, ein wenig, ein paar, etwas, irgendetwas, irgendein, irgendwelche, irgendwas, irgendwer, jeder, jeglicher, jedermann, jemand …

Studi-Tipp: Indefinitpronomen sollten nicht in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet werden. Dein 1a-Studi-Lektor korrigiert diese für dich.

Beispiel: Die Ergebnisse sind eindeutig. Alle gehen von einem gleichen Standpunkt aus.

Lektorat: Die Ergebnisse sind eindeutig, da sie vom gleichen Standpunkt der Forschung ausgehen.

Pronomen in wissenschaftlichen Arbeiten erlaubt?

Gründe gegen Personalpronomen in wissenschaftlichen Arbeiten sind vor allem die nicht Identifizierbarkeit von Gruppen oder Personen. Wenn du Personalpronomen in deiner wissenschaftlichen Arbeit verwendest, dann solltest du diese sparsam einsetzen und an der richtigen Stelle.

Die folgenden Beispiele zeigen dir, wir du deine Sätze mit Personalpronomen besser formulieren solltest.

Studi-Tipp: Du bist dir unsicher beim Formulieren deiner Bachelorarbeit? Informiere dich über das wissenschaftliche Lektorat bei 1a-Studi. Die Sprachexperten korrigieren und lektorieren alle deine Personalpronomen, sodass deine Arbeit sprachlich ausgereifter an dich zurückgesendet wird und du eine deutlich bessere Note erhältst.

Er-Form:

Die er-Form kann dann verwendet werden, wenn du einen Autor im Text zitierst und nach der ersten Nennung des Namens erneut Bezug auf ihn nimmst.

Beispiel: Wie Mayer (2009) in seinen Werken über die Analyse von internen Unternehmensdaten ausdrücklich hinweist, müssen die Angaben der Analyse zwingend mit den Soll-Werten übereinstimmen. Ferner konstatiert er, dass bei einer Abweichung …

Im zweiten Satz wurde Mayer mit einem Personalpronomen „er“ ersetzt.

Studi-Tipp: Wenn du Mayer später wieder in deiner Arbeit aufgreifst, dann solltest du hier nicht mit „er“ beginnen, sondern wieder erneut seinen Namen nennen. Danach kannst du wieder ein Personalpronomen verwenden.

Sie-Form:

Bei der sie-Form handelt es sich um ein feminines Personalpronomen, das für weibliche Autoren eingesetzt werden kann. Gleichzeitig handelt es sich jedoch auch um die Pluralform, mit der du z. B. mehrere Autoren beschreiben kannst.

Beispiel: … nach Lehmann (2016) ist darauf zu achten, wie sie ausdrücklich vorschreibt, dass … Weitere Autoren wie Mayer (2009) und Lutzmann (2015) bestätigen ihre Aussage, sie weisen ausdrücklich daraufhin …

Studi-Tipp: Erkennst du bereits den Wirrwarr durch Personalpronomen? In wissenschaftlichen Arbeiten werden Autoren i. R. nur mit dem Nachnamen genannt. Im Text machst du dann ein Geschlecht durch die Verwendung des Personalpronomens deutlich, was das Leseverständnis erschwert. Auch ist das Pronomen „sie“ im letzten Satz zu Mayer und Lutzmann nur durch das Verb „weisen“ eindeutig.

Du solltest daher Personalpronomen sehr sparsam und richtig anwenden. Im oben aufgeführten Beispiel sollte „sie“ nicht verwendet werden. Entweder du verwendest „wie die Autorin ausdrücklich vorschreibt“ oder stellst den Nebensatz um bzw. machst die Notwendig des Vorgehens explizit deutlich: … nach Lehmann (2016) gilt, dass … Hiermit hast du nun festgelegt, dass Lehmann diese Regel ausdrücklich vorschreibt (es gilt), ohne einen Nebensatz zu formulieren.

Risikofrei in dein NC-Studium

Mit einem wissenschaftlichen Lektorat verbesserst du deine Noten deiner schriftlichen Arbeiten. Deine 1a-Studi Fach-Lektoren finden im Durchschnitt bis zu 52 Fehler pro Seite in deiner Arbeit.

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Es-Form:

Bei der es-Form handelt es sich um ein Neutral, Singular, Nominativ oder die unpersönliche Form.

Eine Form, die unbedingt in wissenschaftlichen Arbeiten vermieden werden sollte.

Beispiel: Es hat sich gezeigt, dass …

Was hat sich gezeigt? Wo wurde dies deutlich? Ein Satz ohne eindeutige Aussage ..

Lektorat: Wie im Vergleich der Analyse und der Soll-Werte ersichtlich wurde (vgl. Tabelle 1 und Kapitel 2), muss eine Übereinstimmung dann vorliegen, wenn …

Wir-Form:

Die wir-Form wird oft verwendet, um eine Ich-Zugehörigkeit auszudrücken. Autoren von wissenschaftlichen Arbeiten, die selbst ein Teil eines Teams oder in einem Unternehmen, über das sie berichten, angestellt sind, verwenden oft das „wir“ oder wenn sie Abläufe beschreiben, beispielsweise: Wir nehmen in diesem Fall an, dass …

Auch wenn es um „unsere“ Welt geht, wird das „wir“ sehr häufig verwendet.

Was drückt „wir“ jedoch aus?

Je nach Fachbereich ist die 1. Person Plural dieses Personalpronomens nicht unüblich, sollte jedoch vor allem im analytischen und wirtschaftlichen Kontext stringent vermieden werden.

Uns-Form

Auch die uns-Form sollte unbedingt vermieden werden. Studierende verwenden diese Form oft, um eine Gruppenzugehörigkeit auszudrücken.

Beispiel: Ich und mein Team nahmen an der Veranstaltung am 23.03.2018 teil und uns wurde gesagt, dass …

Lektorat: Das bereits beschriebene Team unter der Leitung der Autorin der vorliegen Arbeit nahm am 23.03.2018 an der Veranstaltung zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ teil. Im Rahmen der Einführung informierte die Dozentin die Teilnehmer darüber, dass …

Studi-Tipp: Erkennst du den Ausdruck von gutem wissenschaftlichen Schreiben? Der erste Satz liefert kaum Informationen und stellt zahlreiche Frage, wer damit gemeint ist und um was es geht. Dein 1a-Studi sorgt auch in deiner Arbeit für ein bessere Textverständnis.

Ihr-Form:

Bei der ihr-Form handelt es sich zum einem um den Dativ des Personalpronomens der 3. Person „sie“ und zum anderen um den Nominativ der 2. Person Plural.

Beispiel: Lehmann (2009) stellt fest, dass bei der … Ihr war es dabei besonders wichtig, …

Lektorat: Lehmann (2009) stellte fest, dass bei der … Vor allem die Ausdrucksweise in wissenschaftlichen Arbeit legte sie als zwingend zu erfüllendes Kriterium fest, das …

Ich-Form:

Das Personalpronomen „ich“ wird verwendet, wenn der Autor über sich selbst schreibt.

Die ich-Form sollte nur bewusst eingesetzt werden, z. B. wenn es um die eigenen Erfahrungen geht. So kann ein Praktikumsbericht in der ich-Form formuliert werden. Auch in Unterrichtsentwürfen für das Lehramt ist die ich-Form nicht unüblich.

Für wissenschaftliche Arbeiten wie die Bachelorarbeit, Masterarbeit, Seminararbeit sollte das Personalpronomen „ich“ jedoch nicht verwendet werden. Formuliere deine Sätze stets sachlich und fachlich:

Beispiel: Ich habe dieser Bachelorarbeit in 5 Teile untergliedert.

Lektorat: Die vorliegende Bachelorarbeit untergliedert sich, abgeleitet aus der Problemstellung, in die folgenden 5 Teile: …

Die man-Form in wissenschaftlichen Arbeiten

Auch bei der man-Form handelt es sich um ein Pronomen, das sehr oft in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet wird. Jedoch gilt hier ganz klar ein Verstoß der Wissenschaftlichkeit. Denn „man“ macht weder eine Gruppe noch eine Person identifizierbar. Der Leser weiß somit nicht, was oder wer genau damit gemeint ist.

Die man-Form sollte daher in wissenschaftlichen Arbeiten nicht verendet werden und wird bei einem 1a-Studi-Lektorat (sofern nicht anders gewünscht) korrigiert und lektoriert, um einen klaren Bezug der Aussage zu gewährleisten.

Beispiel: Man geht bei der Analyse wie folgt vor: …

Es stellt sich die Frage, wer geht bei der Analyse vor? Oder auch, nach wem oder was wird hier vorgegangen? Das oben genannte Beispiel ist sehr schwach in seiner Aussage.

1a-Studi Lektorat: Wie unter Kapitel 2 nach Mayer (2009) beschrieben, erfolgt die Analyse nach den folgenden 5 Schritten: …

Jetzt ist deutlich, wer den Rahmen der Analyse vorgibt und aus welchen Bestandteilen die Analyse, hier fünf Schritte, besteht.

Auch das folgende zweite Beispiel zeigt deutlich, warum die man-Form unbedingt in wissenschaftlichen Arbeiten vermieden werden sollte:

Beispiel: Man sieht ganz deutlich, dass die Werte sich an 2 Punkten unterscheiden.

Wer sieht es? Woraus ergibt sich das Erkenntnis?

1a-Studi Lektorat: Wie anhand der Tabelle 1 ersichtlich, unterscheiden sich die Werte „Analyse“ und „Soll-Stand“ an 2 Punkten erheblich von einander.

Zusammenfassung: Pronomen in wissenschaftlichen Arbeiten

Pronomen sinnvoll und richtig eingesetzt, können das Textverstädnis erleichtern und verbessern. Personalpronomen sollten jedoch generell vermieden werden.

  • Die man-Form sollte generell vermieden werden.
  • Ich-, wir-Formen sind nur bei einigen Fachbreichen und Arten von wissenschaftlichen Arbeiten erlaubt.
  • Personalpronomen können verendet werden, um Wiederholungen zu vermeiden.
  • Pronomen sollten sparsam eingesetzt werden.
  • Die richtige Stellung und Verwendung ist ausschlaggebend.
 

Korrekturlesen & Lektorat deiner Arbeit

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